Archiv

Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Dokumente über die Arbeit des Helfer­kreises in der Ver­gangen­heit. Sie erheben nicht den Anspruch der Voll­ständig­keit.

Die vom oder über den Helfer­kreis in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen ver­öffent­lichten Artikel finden sie hier.

Bitte klicken Sie auf die Jahres­zahlen, wenn Sie Abschnitte mit den in Jahren zusam­men­gefass­ten Berichten und Doku­men­ten auf- oder zuklap­pen wollen. Die Einträge sind in umge­kehr­ter Chrono­logie ange­ord­net. Die neuesten Berichte und Dokumente kommen zuerst. Und die aktu­ellsten Neuig­kei­ten finden Sie immer auf unserer Start­seite.

Jahr 2018

06.03.2018

Am Dienstag, den 6. März 2018 trafen sich die Mit­glie­der und Förder­mit­glie­der sowie die aktiven Helfer des Helfer­krei­ses Asyl Kirch­heim b. München e.V. ab 19 Uhr zu ihrer Mit­glie­der­ver­samm­lung im Pfarr­saal der Kirche St. Peter in Heim­stet­ten. Das war Gelegen­heit für den Ver­eins­vor­stand beste­hend aus Ger­linde Rei­chart, Bri­gitte Hart­mann und Jürgen Gnuschke, Rück­schau auf das erfolg­reiche erste Jahr des Vereins zu halten und einen Aus­blick auf das nächste Jahr zu prä­sen­tieren. Lesen Sie dazu den Jahresbericht des Vorstands und unseren in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 06/2018.

19.01.2018

Wie jedes Jahr wurden beim Neu­jahrs­auftakt ver­diente Bür­gerin­nen und Bürger aus Kirch­heim für ihr Ehren­amt­liches Engage­ment geehrt. Dies­mal gehör­ten auch zwei tüch­tige Mit­glie­der des Helfer­krei­ses Asyl Kirch­heim e.V. dazu. Lesen Sie dazu die der Helfer Brigitte Marx und Jürgen Gnuschke in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 02/2018.

11.01.2018

Schon seit dem Jahr 2013 kümmert sich der Helfer­kreis Asyl um Menschen, die aus Ihrer Heimat geflohen sind und in Kirch­heim ein neues Zuhause gefunden haben. Auch 2018 werden wir, in Koope­ra­tion mit der Gemeinde, selbst­ver­ständ­lich die bei uns lebenden Flücht­linge auf viel­fältige Weise weiter tat­kräf­tig unter­stüt­zen. Einen zusam­men­fassen­den Über­blick über unser Engage­ment und die Erfolge der ver­gange­nen Jahre finden Sie im in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 01/2018.

Jahr 2017

09.12.2017

Mit zahl­reichen Bewoh­nern der Räter­str. 40 aus Afgha­nistan und Afrika, darunter vielen Kindern, ging es bei einem rundum gelunge­ner weih­nacht­licher Aus­flug in den ver­schnei­ten Bayer­wald. Ziel war der Wald­wipfel­weg bei St. Englmar. Lesen Sie dazu einen in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 25/2017.

06.12.2017

Nach bereits zwei Ein­ladun­gen aus der Flücht­lings­unter­kunft in der Räterstraße zu inter­kultu­rellen Nach­bar­schafts­festen, war der Niko­laus­tag ein will­komme­ner Anlass für das Colle­gium 2000, nun seiner­seits die Bewohner der Räter­straße zu einem Niko­laus­fest ein­zu­laden. Lesen Sie in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen, wie das Team vom Colle­gium 2000 über das Fest berich­tet.

13.10.2017

Buch Verzerrte SichtweisenAm 13. Oktober 2017 ver­anstal­tete die Gemeinde Kirch­heim b. München in Zusam­men­arbeit mit dem Jugend­zentrum Kirch­heim einen gut besuch­ten Themen­abend Syrien.

Die Inte­gra­tions­beauf­tragte der Gemeinde, Carina Steger, freute sich, zu dieser Ver­anstal­tung Kristin Helberg begrüßen zu dürfen. Die Poli­tik­wissen­schaft­lerin und Jour­na­listin las aus ihrem Buch Ver­zerrte Sicht­weisen - Syrer bei uns. Von Ängsten, Miss­ver­ständ­nissen und einem ver­änder­ten Land”, berich­tete von eigenen Erfahrun­gen und über die poli­tische Situa­tion in Syrien und refe­rierte über die weitere Ent­wick­lung des Landes.

Im Anschluss an Lesung und Vortrag berich­te­ten zwei junge Flücht­linge aus Syrien über ihr Schick­sal und ihren Start in Deutsch­land. Schließ­lich wurden die anges­proche­nen Themen in einer Podiums­dis­kus­sion weiter ver­tieft.

Lesen Sie dazu einen aus­führ­lichen in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 21/2017.

29.09.2017

Am 26. August haben neun Kirch­heimer Geflüch­tete die Deutsch­prü­fung „telc – A1 für Zuwan­derer” absol­viert. Sieben der Teil­nehmer haben die Prüfung bestan­den, dabei drei mit der Note „sehr gut”. Dieser Erfolg wurde am 29.09.2017 bei der Ver­lei­hung der Deutsch-Zer­ti­fi­kate A1 gefeiert. Lesen Sie dazu den in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 20/2017.

09.09.2017

Am Wochen­ende des 9. und 10. Sep­tem­bers 2017 war wieder das all­jähr­liche Sommer­fest auf dem Baju­waren­hof Kirch­heim. Das war die Gele­gen­heit, einige unserer Asyl­bewer­ber in die frühe Geschichte Kirch­heims ein­zu­führen. Und so machten sich Brigitte Marx von der AG ‚Sprache und Bildung‘ und Doris Ehrl-Jakob zusammen mit Mariam und Nargis auf den Weg zu den Baju­waren …

Bajuwarenhof - Küche Beim ersten Besich­tigungs­punkt, dem alten Wohnhaus, fanden die beiden Geflüch­te­ten schon die erste Gemeins­amkeit mit ihrer alten Heimat: den niedri­gen Lehm­herd. In Afgha­nistan gibt es solche Lehm­herde eben­falls, aller­dings stehen sie dort vor dem Haus, sind über­dacht und sonst nach allen Seiten offen. Die an der Wand lehnen­den Holz­wannen, die hier wahr­schein­lich der Brot­zu­berei­tung dienten, erinner­ten die zwei jungen Frauen an die Metall­wannen, in denen die afgha­ni­schen Frauen Wäsche waschen.

Im Schlaf­raum des Wohn­hauses steht ein Bett mit hoch­gezo­ge­nen Seiten­teilen. Dieses Möbel rief bei den Flücht­lingen die Erinne­rung an Särge hervor. Darauf­hin entspann sich eine lange Unter­hal­tung, in der sie den beiden Hel­ferin­nen die afgha­ni­schen Begräb­nis­ritu­ale erklär­ten: Zunächst wird der Tote gewaschen. Dann werden ihm alle ‚Fremd­körper‘ entfernt, z. B. künst­liche Zähne und Gebiss sowie künst­liche Linsen. Danach wird der Tote in ein - eigens zu diesem Zweck gekauf­tes - weißes Tuch mit Koran­sprüchen gehüllt und in einen Sarg gelegt. Bei der Beerdi­gung wird der Sarg nicht mit begraben: Der Tote wird aus dem Sarg heraus­genommen und bestat­tet und der Sarg für den nächsten Toten wieder­ver­wendet.

Bajuwarenhof - Langobarde Auch Gäste aus Italien waren zum Hoffest gekommen: zwei Gruppen aus Cividale im Friaul, die das Leben der Lango­barden vor­stell­ten. So präsen­tier­ten sie die Rüstung eines Kriegers, die aus vielen läng­lichen, aneinan­der befestig­ten Eisen­plätt­chen bestand. Zur Aus­rüs­tung gehörten auch ein Helm, eine Axt und ein Schild. Neben den beiden jungen Frauen hatte sich in der Zwischen­zeit noch ein weiterer Heim­bewoh­ner ein­gefun­den: Er durfte Rüstung und Helm anziehen und posierte dann mit Axt und Schild für ein Erin­nerungs­foto.

Die medi­zini­schen Kennt­nisse der Lango­barden wurden eben­falls präsen­tiert: Eine italie­nische Dame erläu­terte, welche Gewürze und Kräuter den Lango­barden als Medizin dienten. Als nächstes schaute sich die Gruppe die Glas­perlen­her­stel­lung an. Als Anschauungs­mate­rial wurden Ketten aus der Umgebung im Stil des 6. und 7. Jhd. n.Chr. gezeigt. Letzte Station war die Töpferin: Sie zeigte Ton­gefäße, die sie mit und ohne Töpfer­scheibe her­ge­stellt hatte.

Den dreien hat der Ausflug zum Baju­waren­hof sehr gut gefallen. Viel­leicht können sie die anderen Heim­bewoh­ner beim nächsten Aus­flugs­ange­bot zum Baju­waren­hof über­zeugen, eben­falls mitzu­kommen.

(Andrea Etterer)

01.09.2017

„Dieses Fest war eine Bereiche­rung für uns, ganz vielen Dank!“ So begeis­tert ver­ab­schie­dete sich am Ende bei­spiel­haft ein Ehepaar aus der Nach­bar­schaft bei den Orga­nisa­toren.

Die Bewohner der Unter­kunft hatten mit Unter­stüt­zung der Gemeinde Kirch­heim und des Helfer­krei­ses am 1. Sep­tem­ber zu diesem 2. Inter­kultu­rel­len Nach­bar­schafts­fest in der Räter­straße Nachbarn, Helfer und Offi­zielle ein­ge­laden. Über 80 Gäste, darunter auch Ver­treter des Vereins ‚Mit­ein­ander in Kirch­heim‘ trafen auf gut 70 kleine und große Gast­geber aus fünf afri­kani­schen Ländern, Afgha­nistan und Syrien.

Nachdem noch am Vor­mittag wegen heftigen Dauer­regens eine Ver­legung des Festes drohte, hatte der Wetter­gott am Nach­mittag ein Einsehen und die eigens mon­tierte Plane über dem Innenhof hielt dem ver­ein­zelten Niesel­regen stand. Darunter fühlten sich vor allem die ca. 20 Senioren vom gegen­über­liegen­den Colle­gium 2000 wohl, die sich sofort unter die Bewohner mischten.

Nachbarschaftsfest - Begrüßung Das Fest stand ganz unter dem von der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten der Gemeinde, Carina Steger, bei der Begrüßung vor­ge­stell­ten Motto ‚Erfahrun­gen sind die beste Schutz­impfung gegen Vor­urteile‘. So lernten die zahl­reichen Gäste gleich bei der Begrüßungs­rede, wie man „Hallo und Will­kommen“ zum Beispiel in Afgha­nistan, Eritrea oder dem Senegal sagt. Carina Steger und Jürgen Gnuschke vom Helfer­kreis hatten das lange eingeübt.

Dann staunten die Gäste nicht schlecht über die fast akzent­freien Reden einer jungen Frau aus Syrien und eines jungen Mannes aus Afgha­nistan in deut­scher Sprache. Beide hießen die Gäste will­kommen und bedank­ten sich für die herz­liche Unter­stüt­zung im Namen aller Bewohner.

Zu erfahren, wie lecker und gesund man in den Her­kunfts­län­dern der Bewohner kocht, war schon letztes Jahr beim ersten Treffen das High­light der Ver­anstal­tung. Das exo­tische Buffet mit Köst­lich­keiten aus sieben Nationen, ein­schließ­lich der Süß­spei­sen einiger deut­scher Gäste, war ein Augen­schmaus und zum Verdruss der gast­freund­lichen Bewohner viel zu schnell auf­ge­gessen.

Viele Bewohner fieber­ten der persön­lichen Begeg­nung mit ihren deut­schen Gästen entgegen. Ihre Namen standen auf Losen, die die Gäste gerne zogen. Schnell waren die Gesprächs­paare gefunden und es ent­wickel­ten sich zahl­reiche Dialoge zwischen Bewoh­nern und Gästen: Erfah­rung hautnah!

Nachbarschaftsfest - Gospelvortag Eine Familie aus Afgha­nistan prä­sen­tierte Fotos aus ihrem Heimat­land mit Unter­schrif­ten. Sie zeigten die Schön­heit ihres Landes, aber auch Zer­störung und Tod. Die interes­sier­ten Gäste waren sehr betrof­fen, vor allem aber auch durch den Film über eine tödlich endende Flucht über das Meer aus Syrien und Bilder aus den syri­schen Städten Aleppo und Damas­kus vor dem Krieg und heute, die von der jungen Frau aus Syrien gezeigt wurden.

Im krassen Gegen­satz zu diesen schreck­lichen Bildern hatten vor allem die Kinder einen Riesen­spaß beim anschlie­ßen­den Film vom gemein­sam unter­nomme­nen Ausflug in die Berge zum Spit­zing­see. Apropos Kinder: Die Clownin Augusta sorgte mit ihrer Show und den Ballon­figu­ren für deren abwechs­lungs­reiche Unter­hal­tung. Musi­ka­lisch wurde auch einiges geboten: Unser DJ aus Nigeria ver­brei­tete mit vor­zugs­weise afri­kani­schen Klängen stets gute Laune. Den Höhe­punkt in dieser Hin­sicht bot eine junge Dame, Gesangs­talent aus Uganda, mit ihrem sehr beein­drucken­den Vortrag von Gospel­liedern, der alle in den Bann zog.

Danke an alle, die zu diesem Erfolg bei­ge­tragen haben.

Beachten Sie bitte auch den über das Nach­bar­schafts­fest in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen 18/2017.

(Jürgen Gnuschke, Fotos: Claudia Topil)

15.08.2017

Hurra, wir fahren in die Berge! Ein Feiertag in den Sommer­ferien, die Sonne scheint, ein Doppel­decker-Reise­bus parkt auf dem Park­platz am Spit­zing­see. Ein ganz nor­males Bild.

Am Spitzingsee 1

Die Türen öffnen sich und es steigen 75 Menschen aus. Braun­häutige, weiß­häutige, schwarz­häutige. Die Jüngste ist 2 Monate, die Älteste über 70 Jahre alt. Sie kommen aus 8 Nationen und vier Erd­teilen. Sie sprechen min­destens 15 ver­schie­dene Sprachen. Das ist unge­wöhn­lich!

Spazier­gänger bleiben staunend stehen, viel­leicht wegen der Fremden, viel­leicht auch wegen der zahl­reichen Taschen und Tüten.

Schnell werden Pick­nick­körbe, Tisch und Stühle, Spiel­zeug und Windel­pakete auf Kinder­wagen und Schul­tern gepackt und dann wird „gewan­dert“. Einige Sport­liche steigen hoch auf den Berg, die Kinder­wagen­gruppe findet schon nach einigen Metern ihren Pick­nick­platz im Schatten der Bäume am Ufer des Spit­zing­sees und die Gruppe mit den älteren Kindern spaziert noch bis zum Spiel­platz weiter.

Am Spitzingsee 2

Schon im Bus war die Stimmung ganz aus­gelas­sen, nachdem irgend­jemand immer wieder mal hei­mische Musik spielte und dazu sogar getanzt wurde. Das gemein­same Picknick ist aber ebenso wichtig und vor allem schmeckt es super! Zum Schluss ringen sich daenn doch noch einige Flücht­linge durch und fahren mit dem Sessel­lift ganz nach oben – und wieder runter - fast wie ein kleines Okto­ber­fest! Schön war's! Geklappt hat's! Können wir wieder­holen! Für viele ist es der erste Ausflug in die Berge.

Der Helfer­kreis bedankt sich ganz herzlich beim Kirch­heimer Sporclub für die Unters­tüt­zung und bei Hans Binder für die Orga­nisa­tion.

(Angelika Brunner)

17.07.2017

Am späten Nach­mittag hatten die Bewohner der dezen­tr­alen Asyl­bewer­ber­unter­kunft in der Münch­ner Straße ihre Nachbarn zu einem Inter­kul­tu­rellen Grill­fest ein­gela­den. Das gute Wetter und das von den Geflüch­teten und den Helfern vor­berei­tete schmack­hafte Essen boten gute Voraus­setzun­gen zum gegen­seiti­gen Kennen­lernen in ange­nehmer Atmos­phäre. Strah­lender Sonnen­schein und milde Tempe­ratu­ren sorgten ebenso wie die afri­ka­nische Musik im Hinter­grund und die interes­santen Gespräche für eine aus­gelas­sene Stimmung. Die der Gemeinde Kirch­heim berichtet darüber in einem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 16/2017.

08. und 09.07.2017

Der Helfer­kreis Asyl betei­ligte sich auch in diesem Jahr wieder am Dorf­fest in Kirch­heim und prä­sen­tierte sich zusammen mit dem Hos­piz­verein an einem gemein­samen Stand. Attrak­tionen waren der Verkauf von Taschen in allen Farben und Formen, die im Hand­arbeits­treff der Flücht­linge genäht worden waren, und das Flechten von afri­kani­schen Frisuren bei Alt und Jung. Lesen Sie mehr in einem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 15/2017.

Mai 2017

Wie viele Kirch­heimer haben auch die Bewohner der Unter­kunft an der Räter­straße mit den ersten warmen Tagen die Garten­arbei­ten wieder auf­ge­nommen. In den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 11/2017 finden Sie dazu einen

20.05.2017

Der Pfarr­ver­band Kirch­heim-Heim­stet­ten ver­anstal­tete am Samstag, den 20.05.2017 Fußballspielen ein Begeg­nungs­fest mit unseren Asyl­bewer­bern im Pfarrhof von St. Andreas in Kirch­heim. Es begann um 16:00 Uhr mit einem gemein­samen Friedens­gebet in der Kirche St. Andreas. Im Anschluss trafen wir uns zum gemein­samen Essen und Spielen im Garten. Während sich die Jugend­lichen und Erwach­senen für das gemein­same Fuß­ball­spie­len begeis­ter­ten, stürzten sich die Kleinen auf die Wurf­schei­ben oder schau­kel­ten.

Das Fest bot eine ent­spannte Mög­lich­keit, Sprach­barrie­ren zu über­winden und Kontakte auf­zu­nehmen. Das war keine große Kunst, denn die meisten unserer Gäste können bereits ganz gut deutsch sprechen. Mit Musik ging es dann weiter in den Abend. Wer Lust auf Essen aus anderen Ländern hatte, dem wurde auf dem Buffet im Pfarr­saal einiges geboten.

14.04.2017

Die Kirch­heimer Mit­tei­lungen 08/2017 sind mit mit dem Schwer­punkt­thema „Asyl und Inte­gra­tion” erschie­nen. In mehreren Artikeln wird über die Gemein­schafts­unter­kunft an der Räter­straße, über die Wohn­grup­pen für minder­jährige Flücht­linge der AWO in Kirch­heim und über Tref­fen von Schüle­rin­nen und Schüler des Kirch­heimer Gymna­siums mit jungen Geflüch­te­ten berich­tet. In einem Inter­view wird die Deutsch­lehre­rin der Flücht­linge zu ihren Erfah­run­gen befragt und schließ­lich wird anhand von vier Bei­spielen über die Erfolge des Helfer­kreises in der Inte­gra­tions­arbeit berich­tet. Die zwei Sonder­seiten finden Sie in der Mitte von Ausgabe 08/2017 oder

14.04.2017

In einer Meldung in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 08/2017 kündigt die Gemeinde Kirch­heim den Bau einer neuen Asyl­bewer­ber­unter­kunft für 40 Personen in Heim­stet­ten südlich der S-Bahn an. Lesen Sie mehr.

21.03.2017

Am Dienstag, den 21. März, fand im Pfarr­saal St. Peter dieses Mal ein beson­de­res Treffen statt – das erste Treffen des Helfer­krei­ses als ein­ge­tra­gener Verein. Im Mittel­punkt stand aber nicht die Vereins­grün­dung, sondern vielmehr das Engage­ment der vielen Ehren­amt­lichen.

Die posi­ti­ven Aus­wir­kungen dieses Engage­ments, sowohl auf die Flücht­linge, als auch auf die Helfer selbst, wurde in lockerer Runde vor­ge­stellt. Brigitte Hartmann Den Anfang machten vier Flücht­linge aus dem Senegal, die fast alle bereits seit 2013 in Kirch­heim zu Hause sind. Die vier Männer im Alter von 23 bis 29 Jahren haben sich gewaltig ange­strengt, die deutsche Sprache zu lernen, was sich nicht nur darin zeigte, wie gut sie sich in der neuen Sprache vor den Mit­glie­dern des Helfer­krei­ses aus­drücken konnten. Darin waren sie sich auch alle einig: Das Erlernen der Sprache des Auf­nahme­landes ist der Schlüs­sel zu ihrem Erfolg! Danach brachten in Wort­mel­dun­gen Helfe­rinnen und Helfer ihre posi­ti­ven Erfah­run­gen im Rahmen der ehren­amt­lichen Tätig­keit zum Ausdruck. Über diesen Teil des Helfer­treffens wurde auch in Heft 08/2017 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen auf den Sonder­seiten mit dem berich­tet.

Anschlie­ßend wurde das Thema wieder etwas sach­licher. Gerlinde Reichart gab in einer kurzen Prä­sen­ta­tion einen Abriss über die durch die Vereins­grün­dung beding­ten Neue­run­gen im Helfer­kreis. Im Grunde bleibt das meiste wie gehabt, betonte sie: die Ziel­set­zung der Helfer­krei­ses sowie die bewähr­ten Struk­turen in Form von Arbeits­grup­pen (AGs) bleiben bestehen, Gerlinde Reichart mit Helfern ebenso die klaren Zustän­dig­keiten und die flache Hie­rar­chie. Die neue Vereins­struk­tur ver­pflich­tet keinen Helfer zum Beitritt und es gibt keine Erhebung von Mit­glieds­bei­trä­gen. Neu ist die nun zentrale Ver­wal­tung der Spen­den­gel­der durch den Verein und die Mög­lich­keit, Spen­den­quit­tun­gen aus­stel­len zu können. Außer­dem sind alle Helfer (auch Nicht­mit­glie­der) über den Verein haft­pflicht­ver­sichert sowie über die Bayeri­sche Ehren­amts­ver­siche­rung unfall­ver­sichert. Die Mit­arbeit im Helfer­kreis ist für alle Helfer möglich, wenn sie ein erwei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis vor­legen und die Leit­linien des Vereins akzep­tie­ren.

Am Schluss des Treffens war noch Zeit für einen kleinen Ausblick in die Zukunft: Die Unter­kunft im Klaus­ner­ring wird Ende März geschlos­sen. Die dort lebenden Bewohner wurden bereits auf Unter­künfte in Kirch­heim und Asch­heim auf­ge­teilt. Im Gegenzug wird im Tannen­weg eine neue Unter­kunft für ca. 40 Flücht­linge ent­ste­hen.

Zum Schluss noch ein kleines Danke­schön an die Pfarrei St. Peter, zum einen für die Räum­lich­kei­ten und zum anderen auch für die kosten­frei gestell­ten Getränke für die Hel­ferin­nen und Helfer.

(Andrea Etterer)

05.03.2017

Wie andere Helfer­kreise auch haben der Hel­fer­kreis Asyl Kirch­heim b. München e.V. und ca. 120 mit­unter­zeich­nende Bürger in einem Brief an den Baye­ri­schen Minis­ter­präsi­den­ten See­hofer und an den Innen­minis­ter Herr­mann vor den Folgen der ange­droh­ten Abschie­bun­gen in soge­nannte sichere Her­kunfts­länder und vor den davon abge­leite­ten Ver­weige­run­gen der Arbeits­erlaub­nis gewarnt. In dem Brief wird an den christ­lichen Anspruch im CSU-Pro­gramm erin­nert und auf die Anwen­dung der im Inte­gra­tions­gesetz ent­halte­nen 3+2-Regel gedrängt, die Flücht­lingen eine Aus­bil­dung sowie erste Berufs­erfah­run­gen ermög­licht und den Betrie­ben Pla­nungs­sicher­heit gibt.

25.02.2017

Alle unsere Grund­schul­kinder unter den Flücht­lingen folgten der freund­lichen Ein­ladung des Kirch­heimer Narren­rates – Kirnarra - zum kosten­losen Besuch des Kinder­faschings­balls am Faschings­sams­tag im Pfarr­saal St. Peter. 3 Mädchen aus Syrien und 4 Buben aus Afrika und Syrien fieber­ten schon Tage vorher diesem für sie fremden kul­turel­len Event ent­gegen. Mehr dazu finden Sie in unserem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 06/2017.

19.01.2017

Bereits am 17. Oktober 2016 haben die Mit­glieder des Arbeits­kreises Asyl beschlos­sen, sich einen neuen Rahmen zu geben: mit der Gründung des gemein­nützi­gen Vereins Vorstand 2017 „Helfer­kreis Asyl Kirchheim b. München e.V.”. Dazu ist nun auch der letzte Schritt getan: Seit dem 19. Januar 2017 ist der Helfer­kreis Asyl Kirchheim b. München e.V. im Register­gericht ein­getra­gen.

Den Vorstand des Vereins bilden fol­gende Per­so­nen:

  • Gerlinde Reichart, 1. Vor­sitzende
  • Brigitte Hartmann, 2. Vor­sitzende
  • Jürgen Gnuschke, Schatz­meister

Innerhalb des Helfer­kreises bleibt die thema­tische Auf­teilung der Auf­gaben in Arbeits­gruppen auch weiter­hin bestehen.

Über weitere Einzelheiten berichten die

(Andrea Etterer)

Jahr 2016

10. und 11.12.2016

In einem hellen Raum der Färberei in der Claude-Lorrain-Straße in München fand am 10. und 11. Dezember 2016 ein Comic-Camp statt. Brigitte Marx vom Arbeits­kreis Asyl beglei­tete die beiden afgha­ni­schen Jugend­lichen aus der Unter­kunft an der Räter­straße zu diesem Workshop, an dem auch noch sieben deutsche Jugend­liche im Alter zwischen 15 und 22 Jahren teil­nahmen.

Nach der Begrü­ßung von zwei pro­fessio­nellen Comic-Experten erhielt die Gruppe die Aufgabe, sich mit ver­bunde­nen Augen selbst zu zeichnen. Nach dem Ein­sam­meln der Ergeb­nisse wurde gemein­sam überlegt, welcher Zeichner der Gruppe sich zu Papier gebracht hatte. Alle hatten von der ersten Minute an Spaß und es wurde viel gelacht.

Etwas später wurden die Aufgaben schon schwie­riger. Dabei wurde deutlich, dass es weniger darum ging, perfekte Zeich­nungen zu erstel­len, sondern vielmehr darum, Hem­mun­gen zu über­winden und den Blick für die Charak­teris­tika der dar­zu­stellen­den Personen zu schärfen.

Unsere beiden Kirch­heimer haben sich in diesem Workshop wacker geschla­gen, denn keiner von ihnen hatte über­haupt je einmal richtig gezeich­net. An dieser Stelle ein großes Lob an die beiden: für ihren Mut, auch ohne Vor­kennt­nisse an einem solchen Kurs teil­zu­nehmen.

(Cordula Klenner)

09.12.2016

Neun jugend­liche Asyl­bewer­ber aus Kirch­heim und Aschheim erwar­tete am Nach­mittag des 9. Dezem­bers 2016 ein vorweih­nacht­liches Treffen im Gymna­sium Kirch­heim. Zehn Schü­lerin­nen der 8., 9. und 10. Klasse hatten sich um die Deko­ra­tion geküm­mert und für den Besuch ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Zunächst gab es ein Spiel zum Kennen­lernen: Jeder trug seinen Namen gut sichtbar am Pullover oder T-Shirt, so dass alle sich diesen und das dazu­gehö­rige Gesicht gut merken konnten. Anschlie­ßend wurde eine Decke zwischen die am Boden sit­zen­den Gym­na­sias­ten und den Flücht­lingen gespannt, die dann plötz­lich herab­gelas­sen wurde. Jeder hielt seinen Namen mit der Hand bedeckt. Nun mussten die Namen der Gegen­über­sitzen­den genannt werden. Was für ein Spaß!

Nach einigen weiteren Spielen ging es dann an die Weih­nachts­plätz­chen, die gemein­sam verziert und natür­lich auch gegessen wurden. Mit einem abschlie­ßenden Weih­nachts­quiz konnte die Gruppe über die Bedeu­tung von Advent und Weih­nach­ten rätseln ...

Auch in Zukunft soll es weitere Treffen dieser Art zwischen den Jugend­lichen geben. Sie wünschen sich einen gemein­samen Aus­tausch, beispiels­weise bei einer Partie Tisch­tennis oder beim gemein­samen Kochen. Einmal im Monat werden sie nun die Mög­lich­keit haben, sich besser kennen­zu­lernen.

Herz­lichen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Ini­tia­torin, Frau Wie­sin­ger vom Gymna­sium Kirch­heim, und ihre beiden Kol­legin­nen.

(Cordula Klenner)

08.11.2016

Am Dienstag den 8.11.2016 fand im Gemeinde­saal von St. Peter in Heim­stet­ten ein Helfer­kreis­tref­fen statt. Es war zugleich das 3-jährige Jubiläum des Hel­fer­krei­ses. Erst­malig war auch der Landrat des Land­krei­ses München, Chris­toph Göbel, unser Gast. Einen aus­führ­lichen über das Treffen können Sie in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 46/2016 lesen.

Der wich­tig­ste Tages­ord­nungs­punkt des Hel­fer­tref­fens war die Infor­ma­tion über die Gründung des Vereins „Hel­fer­kreis Asyl Kirch­heim b. München”. Die bis­herige infor­melle Struk­tur unseres Helfer­kreises Asyl Kirch­heim hat einige Nach­teile. Deshalb wollen wir ein Verein werden. Das Finanz­amt hat die Ver­eins­sat­zung schon geprüft und die Gemein­nützig­keit bestä­tigt.

04.11.2016

Für die Grund­schul­kinder aus der Flücht­lings­unter­kunft in der Räter­straße hatte sich Brigitte Marx vom Hel­fer­kreis in den Herbst­ferien etwas Beson­deres aus­gedacht: Sie orga­ni­sierte einen Besuch im Münch­ner „Theater für Kinder“. Gemein­sam mit zwei weiteren Helfern und vier Kindern aus der Asyl­bewer­ber­unter­kunft fuhr sie mit der S-Bahn in die Stadt. Dort wartete auf die Gruppe das Stück „Das kleine Gespenst“, ange­lehnt an das Kin­der­buch von Otfried Preuss­ler. Die Geschichte des kleinen Nacht­gespenstes und seines Freundes Uhu Schuhu kam bei allen gut an.

Zwei Tage später hieß das Ausflugs­ziel „Museum Mensch und Natur“. Dort erwar­tete die Kinder und Jugend­lichen eine Fami­lien­führung zum Thema „Fressen bei den Tieren“. Sie lernten so die Unter­schiede zwischen Pflan­zen­fres­sern und Fleisch­fres­sern kennen und erfuhren alles über die Jagd. Im Anschluss blieb der Gruppe noch Zeit, durch das Museum zu schlen­dern und sich bei­spiels­weise über die Ent­stehung der Kon­ti­nente näher zu infor­mie­ren.

(Cordula Klenner)

29.10.2016 Helferkreis auf dem Dorffest

Am Samstag, den 29. Oktober 2016, lud Frau Dr. Ange­lika Brunner vom Helfer­kreis Asyl große und kleine Leute in ver­schiede­nen Gruppen zu einer Infor­ma­tions­runde über Zahn­hygiene in die Unter­kunft an der Räter­straße ein. Wich­tige Hilfs­person war Den­tu­lus, ein großer Hand­puppen­löwe mit blen­dend weißem Gebiss.

Lesen Sie mehr im in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 45/2016.

07.10.2016

Am 7. Oktober 2016 ab 16 Uhr hatte die Gemeinde Kirch­heim zusammen mit dem Helfer­kreis Asyl und den Bewoh­nern der Asyl­bewer­ber­unter­kunft in die Räter­straße 40 zu einem inter­kultu­rellen Nach­bar­schafts­fest ein­ge­laden. Auch wenn die Anmel­dungen anfangs zöger­lich ein­trafen, war die Resonanz am Ende doch über­wälti­gend: Über 80 Gäste hatten sich schließ­lich ange­kün­digt, darunter Anwohner und Nachbarn des Wohn­heims, Leitung, Bewohner und Beschäf­tigte des Col­le­giums, der erste und der dritte Bürger­meis­ter, Herr Böltl und Herr Kleiber, sowie Ver­treter aus Gemeinde­ver­wal­tung und -politik, aus der Silva Grund­schule die Schul­leitung, Frau Sarkar, und ihre Ver­tre­tung, Frau Gott­schalk-Loch­schmidt, Mit­arbei­ter der Schul­sozial­arbeit sowie der Tafel, Pfarrer Kienle und Ange­hörige des Helfer­krei­ses. Sie alle erwar­tete ein Fest mit kuli­nari­schen Köst­lich­keiten aus den Her­kunfts­län­dern der Asyl­bewer­ber, kul­turel­len Einlagen und der Mög­lich­keit, sich gegen­seitig kennen, ver­stehen und schätzen zu lernen. Diese Erwar­tun­gen wurden voll erfüllt – wenn nicht sogar über­trof­fen!

Afghanisches Buffet

Trotz des unge­müt­li­chen Wet­ters war es ein rich­tig gut gelun­genes Fest! Neben den ein­lei­ten­den Wor­ten der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten der Gemeinde Frau Ste­ger waren sehr sym­pa­thi­sche Rede­bei­träge in beein­druckend gutem Deutsch von Sei­ten der Geflüch­te­ten sowie zwei Kurz­filme zur Situa­tion in Sierra Leone und Nige­ria mit anschlie­ßen­der per­sön­licher Stel­lung­name bzw. per­sön­lichen Erzäh­lun­gen der bei­den Asyl­bewer­ber aus die­sen Län­dern Teil des Pro­gramms. Kuli­na­risch ver­wöhnt wur­den die Gäste von drei­zehn Köchen aus fünf ver­schie­denen Län­dern, die ein mul­ti­na­tio­na­les Buf­fet mit ins­ge­samt 20 ver­schie­de­nen Gerich­ten vor­berei­tet hat­ten und ser­vier­ten. Kuchen­spen­den Kuchenbuffet aus dem Hel­fer­kreis run­de­ten das Ange­bot ab.

Musi­ka­lisch unter­malt wurde das Fest mit Hilfe eines ech­ten DJs aus Nige­ria, der einen gelun­ge­nen Mix aus Musik seiner Hei­mat, ande­ren afri­ka­ni­schen Län­dern und aus Afgha­nis­tan auf­legte. Für die Kin­der stand wie­der die But­ton­maschine zur Ver­fügung sowie Ange­bote zum Malen. Alle sprach­lich Inte­res­sier­ten konn­ten sich zei­gen las­sen, wie ihr Name in ara­bi­schen Schrift­zei­chen geschrie­ben wird.

Vor allem die Besucher aus dem Col­le­gium waren nicht nur rege Teil­nehmer, sie hatten sich vor ihrem Besuch bereits Gedanken über Geschenke gemacht und Spiel­zeug und Süßig­keiten mit­ge­bracht. Voller Begeis­terung über das Fest und die ange­bote­nen Köst­lich­keiten haben sie sich gefreut, dass sich in der benach­barten Unter­kunft etwas bewegt und planen bereits eine Gegen­ein­ladung, ein Vor­schlag, der auch bei Frau Bellmann, der Colle­giums­lei­tung, enga­gierte Unter­stüt­zung findet.

Die Vision, dass aus ‚denen da drüben‘ wirklich Nachbarn werden und sich per­sön­liche Bezie­hun­gen und Freund­schaf­ten ent­wickeln, wie Frau Steger in ihrer Begrü­ßungs­rede so schön formu­lierte, ist auf dem besten Weg, denn es herrschte eine fröh­liche und lockere Atmo­sphäre, mit viel Raum für Begeg­nungen und ange­regte Unter­hal­tungen zwischen Gästen und Gast­gebern.

(Andrea Etterer)

27.07.2016

Das Schul­fest der Grund- und Mittel­schule Kirch­heim Klasse 8b ueberreicht Spende am Diens­tag, den 26. Juli 2016 nutz­ten die Schüle­rinn­en und Schüler der AG Schul­haus­gestal­tung und der Klasse 8b, um Spenden für den Hel­fer­kreis Asyl zu sammeln. Von der 8b wurden Plätz­chen aus aller Welt gebacken, die während des Schul­festes zum Thema „Schule ohne Ras­sis­mus, Schule mit Courage“ an spen­den­wil­lige Eltern ver­kauft wurden. Die AG Schul­haus­gestal­tung druckte selbst­gestal­tete Bilder auf Karten und buk einen Mar­mor­kuchen. Ins­gesamt konn­ten etwas mehr als 120€ an Frau Reichart vom Hel­fer­kreis Asyl über­geben werden. Herz­lichen Dank an die Schü­lerin­nen und Schüler, die zusam­men mit Frau Böhmer und Frau Jacquier diese Spende erar­bei­tet haben.

(Maria Rosenberger)

18.07.2016

Um die Situa­tion der Flücht­linge besser kennen zu lernen und eben­falls unter dem Motto „Schule ohne Ras­sis­mus, Schule mit Courage“ haben eine 5. und eine 6. Klasse der Grund- und Mittel­schule Kirch­heim am 18.7.2016 die Unter­kunft für Asyl­bewer­ber in der Räter­straße besucht. Da Frau Haunol­der diesen Besuch in ihrer Deutsch­stunde mit den Flücht­lingen sehr gut vor­berei­tet hatte, ent­wickelte sich eine inte­res­sante Frage­stunde, aus der die Schü­ler/in­nen sicher sehr viel mit­nahmen. Sie waren so ent­husias­tisch, dass sie am letzten Schultag noch einmal kamen und mit den Flücht­lingen jeweils selbst­gestal­tete Plakate aus­tausch­ten, dazu wurden Lieder gesungen und afgha­nische Musik gehört.

9.7. und 10.07.2016

„Spiele aus aller Welt für Klein & Groß” war das Motto des Helfer­kreises Helferkreis auf dem Dorffest Asyl beim dies­jähri­gen Dorf­fest. Er war wieder Gast am Stand des Hos­piz­vereins. Mehr können Sie im in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 29/2016 lesen.

30.06.2016

Die Süd­deut­sche Zeitung hat am 30. Juni 2016 aus­führ­lich über das Aus­bil­dungs­ver­bot gegen zwei Asyl­bewer­ber aus Kirchheim berich­tet. Dank guter Deutsch­kennt­nisse und begon­nener Aus­bildung schien ihre Inte­gra­tion auf der ganzen Linie zu gelingen. Doch jetzt wurden sie vom Arbeits­verbot getroffen. Lesen Sie selbst!

15.06.2016

Ab sofort verfügt der  Helfer­kreis über einige Laptops für Asyl­bewer­ber. Sie sind von Asylplus e.V. für unser neues Lern­zen­trum zur Verfügung gestellt worden. Es handelt sich um Google Chrome­books mit vor­konfi­gurier­ter, web­basier­ter Soft­ware für das selbst­stän­dige, com­pu­ter­gestützte Lernen. Zusätz­lich zum Deutsch­unter­richt bietet die Lern­platt­form von Asylplus eine Online-Akademie mit prak­ti­schen Leitfäden, Infor­ma­tionen über das Asyl­ver­fahren und inte­gra­tions­fördern­dem Infor­ma­tions­mate­rial. Da viele Asyl­bewer­ber keine Er­fahrun­gen mit PCs haben, suchen wir Tutoren, die sie bei der Bedie­nung anlei­ten und zu den für sie geeig­ne­ten Ange­bo­ten hin­führen. Auch jugend­liche Tutoren sind sehr will­kommen.

11.06.2016

Im Ramadan nehmen Muslime von Son­nen­auf­gang bis Son­nen­unter­gang Fastenbrechen in St. Peter weder Wasser noch feste Nahrung zu sich. Am Samstag, den 11.6.2016, hatte eine schon lange in Kirchheim ansässige tür­kisch­stäm­mige Familie alle Bewohner der Unter­kunft in der Räter­straße zum Fasten­brechen in den Pfarrsaal von St. Peter ein­ge­laden. In ihrer eigenen Küche bereitete die Familie mit Freunden ein Essen für etwa 50 Personen aus sechs ver­schiede­nen Ländern vor. Lesen Sie weiter in in der Ausgabe 26/2016 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen.

28.05.2016

Früh­lings­zeit ist Fahr­rad­zeit: Am letzten Mai­wochen­ende befreiten einige Asyl­bewer­ber in der Räter­straße mit Hans-Peter Hart­mann von der AG Bedarfe ihre Fahr­räder aus der Winter­starre. Dank der kom­pe­ten­ten Unter­stützung weiterer Helfer wurden Mäntel und Schläuche erneuert, Bremszüge ein­ge­zogen, Beleuch­tungen kon­trol­liert, Schal­tun­gen ein­ge­stellt und „Achter” be­sei­tigt. Mehr dazu in in der Ausgabe 23/2016 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen.

24.05.2016 In der Räter­straße treffen sich Flücht­linge, Helfer und Ver­tre­ter der Gemeinde, um den neuen Gemüse­gar­ten mit einer Kräuter­schnecke zu ver­voll­stän­digen. Lesen Sie mehr darüber in unserem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 22/2016 lesen.
03.05.2016

Dem Wetter oder dem Fußball geschul­det war das Helfer­treffen dieses Mal nicht ganz so gut besucht wie gewohnt. An die 30 Hel­ferIn­nen ver­sammel­ten sich am Dienstag, den 3. Mai 2016 in St. Peter Heim­stet­ten.

In Fach­vor­trä­gen infor­mier­ten Herr Sauer­wein von der Eltern-und Jugend­bera­tungs­stelle des Land­krei­ses München („Kinder- und Jugend­schutz - Wann muss ich bei Auf­fällig­keiten etwas unter­nehmen und an wen kann ich mich wenden?”) und Herr Machl vom Jugend­amt des Land­kreises („In welchen Fällen bietet das Jugen­damt Hilfen an und welche Formen der Hilfe kommen in Betracht?”) über ihre Arbeit und über vor­han­dene Akzep­tanz­probleme.

Anschlie­ßend stellte Gerlinde Reichart in einer Prä­senta­tion die Pläne für die neue Orga­nisa­tions­struktur des Helfer­kreises vor:

Da mit der Ver­doppe­lung sowohl der Asyl­bewer­ber­zahlen als auch der ehren­amt­lichen Helfer die Arbeit mit den bis­heri­gen Struk­turen nicht mehr beherrsch­bar ist, plant der AK Asyl die Gründung eines gemein­nützi­gen Vereins als Dach­orga­nisa­tion für alle aktiven Helfer unter Bei­behal­tung bewähr­ter Struk­turen. Neben den Vor­teilen der ver­besser­ten Rechts­sicher­heit, eines klaren Mit­sprache­rechts und der bisher fehlen­den gesetz­lich geregel­ten Haftung der aktiven Helfer ermög­licht ein Verein auch die eigen-ständige Ver­wal­tung der Spenden­gelder. Die Aner­kennung von Leit­linien des Vereins durch alle aktiven Helfer, ob Vereins­mit­glied oder nicht, soll zusätz­lich dazu bei­tragen, dass der Helfer­kreis auch für zukünf­tige Anfor­derun­gen in der Flücht­lings­arbeit gut auf­ge­stellt ist.

14.04.2016

Autoren­lesung mit Hassan Ali Djan „Ich bin ein afgha­ni­scher Bayer!“

Am 14. April 2016 hat Hassan Ali Djan im Jugend­zentrum Kirch­heim (JUZ) aus seinem Buch „Afgha­ni­stan. Mün­chen. Ich. - Meine Flucht in ein bes­se­res Leben“ gelesen.

Als Hassan Ali Djan vor elf Jahren nach Deutsch­land kam, war er minder­jährig und Anal­pha­bet. Ein Flücht­ling aus Afgha­ni­stan ohne Deutsch­kennt­nisse und ohne Per­spek­ti­ven. Heute hat er die Mitt­lere Reife, eine abge­schlos­sene Lehre, eine eigene Wohnung und ist deut­scher Staats­bürger. In seinem Buch „Afgha­ni­stan. Mün­chen. Ich. - Meine Flucht in ein bes­se­res Leben“ erzählt Hassan Ali Djan seine eigene Geschichte.

Die Autoren­lesung stieß auf ein sehr reges Inte­resse. Sie wurde ver­an­stal­tet von „Mit­ein­an­der in Kirch­heim e.V.“ in Zusam­men­arbeit mit dem Helfer­kreis Asyl und dem Jugend­zentrum Kirch­heim. Hier finden Sie einen aus­führ­lichen Bericht.

26. und 28.3.2016

Was ist eigent­lich Ostern und warum hängen bunt bemalte Eier in den Gärten Kirch­heims?

„Es ist ein hohes christ­liches Fest, aber auch eine landes­typi­sche Eier bemalen Tra­di­tion zur Begrü­ßung des Früh­lings“, meint Angelika Brunner aus dem Helfer­kreis Asyl Kirch­heim. Sie orga­ni­sierte gemein­sam mit drei Helfern am Grün­donners­tag eine Oster­aktion für unsere Gäste. Rund 20 Flücht­lings­kin­der im Alter von 3-15 Jahren und einige Mütter bemalten dabei in der Asyl­bewer­ber­unter­kunft in der Räter­straße unzäh­lige Eier, plau­der­ten über den Oster-Brauch in Deutsch­land und zum Schluss stellten sie die kleinen Pracht­stücke im Ein­gangs­bereich zur Schau.

Natür­lich durfte auch die Eier­suche nicht fehlen: Dazu trafen sich fast Ostereier an der Raeterstraße alle Kinder am Oster­montag im Garten der Unter­kunft. Liebe­voll hatten Hel­ferin­nen und Helfer Oster­nester für die Kleinen gefer­tigt und diese rund um das Haus ver­steckt. Die Freude war groß, als klar wurde, dass jedes Kind ein Geschenk bekommt. Beson­ders glück­lich war eine Jugend­liche, die einen Mini-Handball in ihrem Nest fand – sie spielt seit einigen Wochen beim KSC und hat nun endlich die Mög­lich­keit, auch "zu Hause" zu üben. Schwung kam in den Nach­mit­tag, als ein kleiner Junge einen Tisch­tennis­schlä­ger in seinem Oster­nest fand. Sofort wurden ein alter Tisch und eine defekte Leucht­stoff­röh­ren­hal­te­rung als Netz heraus­geholt und ab ging die Partie. Ein tolle Aktion, die allen Betei­lig­ten viel Freude berei­tete.

(Cordula Klenner)

01.03.2016

Am 1. März 2016 fand um 19 Uhr in der Grund­schule an der Martin-Luther-Straße in Kirch­heim eine Infor­ma­tions­ver­an­stal­tung der Gemeinde zur neuen Asyl­bewerber­unter­kunft statt. Ein­geladen hatte unser Bürger­meister Maxi­mi­lian Böltl, der die neue Asyl­bewerber­unter­kunft in der Erdinger Straße vor­stellte. Rund 150 Bürger waren gekommen, um sich zu infor­mieren und in den Dialog zu treten.

Landrat Christoph Göbel berich­tete, dass derzeit bereits rund 5000 Flücht­linge im Land­kreis unter­ge­bracht sind. Da 80 bis 90% von ihnen eine hohe Bleibe­per­spek­tive haben, favori­siere man im Land­kreis den Bau von lang­fristi­gen Unter­künften. Dabei drängt die Zeit: Bis zum Jahres­ende werden 170 neue Plätze für Schutz­suchende in Kirch­heim gebraucht. Das Modell für die Erdinger Straße bietet Platz für 100 Personen und ist auf zehn Jahre angelegt. Es sieht zwei zwei­ge­schos­sige Bauten in L-Form vor.

Bürger­meister Maxi­mi­lian Böltl erklärte, dass die Gemeinde durch Infoveranstaltung Erdinger Straße die Planung und den Bau der Unter­kunft der Beschlag­nahmung von Turn­hallen und der Errich­tung von Trag­luft­hallen zuvor­kommen möchte. Mit fami­lien­gerech­ten Wohn­ein­heiten und einer Größen­begren­zung auf maxi­mal 100 Bewoh­nern je Unter­kunft will sie gute Voraus­setzun­gen für die Inte­gra­tion schaf­fen.

Auch so bleibt die Inte­gra­tion der Flücht­linge eine große Heraus­forde­rung, wie Gerlinde Reichart in ihrem Vortrag heraus­stellte. Eine zentrale Rolle fällt hierbei sicher neben der Gemeinde und weiteren staat­lichen Insti­tu­tionen auch dem Helfer­kreis Asyl und seinen aktiven Helfern zu. Die beim Vortrag gezeigte Prä­sen­ta­tion finden Sie hier. Mit einem kleinen Informa­tions­stand warb der Helfer­kreis erfolg­reich um Unter­stützung bei den anwesen­den Kirch­heimer Bür­gerin­nen und Bürgern.

28.02.2016

Maul­taschen? Spätzle? Was ist das? Wie schmeckt das?

Viele fragende Blicke ernteten wir von der Arbeits­gruppe Bedarfe, als wir diese Lebens­mittel von der Tafel unseren Asyl­bewer­bern anboten. Keiner traute sich ans Aus­pro­bieren oder verstand unsere Anlei­tun­gen zur Zuberei­tung. So luden wir zunächst die afgha­nischen Familien zum gemein­samen Kochen ins Pfarr­heim ein. Ange­lei­tet von einem echten Koch und unter­stützt von einigen Helferin­nen wurde geschnip­pelt, gebra­ten und anschlie­ßend mit Inter­esse und Genuss verzehrt: Maul­taschen mit Sauer­kraut, Käs­spätzle, Gemüse­suppe und Pudding.

Nun sind wir gespannt, ob demnächst "deutsch" gekocht wird. Die Nachfrage nach weiteren Koch­events war auf jeden Fall groß.

21.02.2016 Der Helfer­kreis ver­an­stal­tete zum zweiten Mal gemein­sam mit dem SV Heim­stetten ein „Come Together“ zur Begeg­nung zwischen den Asyl­bewer­bern unserer Gemeinde und Vereins­mit­gliedern. Hierbei wurde auf dem Sport­gelände Am Sportpark 2 in Heim­stetten ein kleines sport­liches Programm für Groß und Klein ageboten (Fuß­ball­turnier, Kicker­zwerge, Zumba). Für warme Getränke in der kalten Jahres­zeit war gesorgt. Das war eine schöne Gelegen­heit zum gegen­seiti­gen Kennen­lernen und Aus­tausch.
24.01.2016

Mit dem Helfer­kreis Asyl hatte der SV Heim­stet­ten die in der Gemeinde SVH kickt mit Flüchtlingenlebenden Flücht­linge zu einem Fuß­ball­nach­mittag geladen. Stand eine Woche zuvor das Vor­haben wit­terungs­bedingt noch auf wackeli­gen Beinen, zeigte sich am frühen Nach­mittag pünkt­lich zum Ein­tref­fen der Kicker die Sonne und der Vereins­vor­stand konnte an die 40 Gäste begrüßen. Spieler der Jugend­mann­schaften mischten sich unter die Flücht­linge und dann wurde auch schon das erste Spiel auf dem geräum­ten Kunst­rasen­platz ange­pfif­fen. Ein Pavillon am Spiel­feld­rand ver­sorgte auch die Besucher, die mit ihren Fami­lien das Treiben als Zuschauer beglei­te­ten, mit Geträn­ken und Klein­gebäck.

„Bis zum nächsten Sonntag!” ver­ab­schiede­ten sich die Gast­spieler am Ende der Ver­anstal­tung. Das zeigt, dass der Nach­mittag allen Betei­lig­ten großen Spaß gemacht hat. Zwar wird der SV Heim­stetten solche Fuß­ball­nach­mittage nicht jede Woche anbieten können, trotz­dem: Der nächste Termin ist bereits geplant.

Jahr 2015

21.12.2015

Kurz vor Weih­nachten durfte der Helfer­kreis Asyl die groß­zügige Spende der Firma W. L. Gore & Asso­ciates GmbH ent­gegen­nehmen.

Mit­arbei­terin­nen und Mit­arbei­ter hatten eine Weih­nachts­kol­lekte Spendenübergabe bei Firma W. L. Gorefür Flücht­linge ver­anstal­tet. Das Ergebnis hat die Firmen­leitung ver­doppelt und auf Projekte verteilt, in denen sich Mit­arbei­terin­nen und Mit­arbei­ter sozial enga­gieren. Ein herz­liches Danke­schön dafür an alle Beteilig­ten!

Über die groß­zügige Zuwen­dung von 1.600 € für den Helfer­kreis Asyl Kirch­heim freuten sich 3. Bürger­meister Kleiber und die Sprecher des Helfer­kreises, Frau Reichart und Herr Gerster-Streit.

Die Spende wird vor­rangig für Lern­mittel, dringend benö­tigte Medi­ka­mente, Lebens­mittel und Ersatz­teile für Fahr­räder ver­wendet

05.12.2015

Explo­sionen, Feuer und viel Rauch: Die Frei­willige Feuer­wehr Heim­stet­ten Feuerwehr in der Räterstrassever­anstal­tete am 5. Dezem­ber 2015 unter der Leitung von Gruppen­führer Markus Linser auf der Wiese neben der Asyl­bewerber­unter­kunft eine Brand­schutz­übung in der Räter­straße. Das war eine große Show. Die Kirch­heimer Kameraden unter­stützten sie dabei durch die Bereit­stellung einiger Geräte.

Fast alle Flücht­lings­familien mit Kindern sowie einige Mit­glie­der des Helfer­kreises lauschten auf­merk­sam den Infor­ma­tionen und ver­folg­ten gespannt die reali­täts­nahen Vor­führun­gen. Die Ver­stän­di­gung war kein Problem: Markus Linser sprach perfekt Englisch und Dol­met­scher für Arabisch und Dari, der Sprache in Afgha­nis­tan, fanden sich in den Reihen der Flücht­linge.

Die wich­tig­sten lebens­retten­den Bot­schaf­ten der Feuerwehr wurden anschau­lich ver­mit­telt:

  • Verlassen Sie bei Rauch­alarm sofort die Unter­kunft! Rauch­ver­gif­tung ist mit Abstand die häufigste Todes­ursache, nicht die Flammen selbst.
  • Gießen Sie niemals Wasser in bren­nen­des Öl! Das Ergebnis wäre eine riesige Explosion!
  • Nehmen Sie Kindern die Angst vor dem bedroh­lichen Aussehen der Feuer­wehr­leute! Wer sich bei Gefahr versteckt, kann nicht gerettet werden!

Am Ende konnten alle Zuschauer noch den richtigen Umgang mit Feuer­löschern üben: Die von Markus Linsers acht­jähri­ger Tochter Hanna, einer zukünf­ti­gen Feuer­wehr­frau, immer wieder ent­fach­ten Flammen wurden von Groß und Klein erfolg­reich gelöscht.

(Jürgen Gnuschke)

02.10.2015 Freude über den Umzug in die neue Unter­kunft. Die rund 45 Asyls­uchenden, über­wiegend Familien, die seit Anfang September in der Not­unter­kunft in der Silva-Grund­schule unter­gebracht waren, hatten diesen Zeitpunkt sehr herbei­gesehnt - und wir Helfer mit ihnen. Am Freitag, den 02. Oktober, war es dann "endlich" soweit. ... Den Artikel aus den Kirch­heimer Mittei­lungen 41/2015 können Sie lesen.
25.09.2015 Unter dem Motte „Kicken, Kennen­lernen, Spaß haben!” fand für die Fußball­begeister­ten unter den Asyl­bewerbern aus der Silva-Grund­schule ein lockeres Event auf dem öffent­lich zugäng­lichen Soccer-5-Platz des SV-Heim­stetten-Sport­geländes statt. Den Artikel in den Kirch­heimer Mittei­lungen 42/2015 können Sie weiter­lesen.
25.07.2015 Auf dem Gelände des Jugend­zentrums Kirch­heim fans ein interes­santes Fußball­turnier (Kleinfeld) statt. Es betei­lig­ten sich sechs Mann­schaften aus Kirch­heim und Feld­kirchen, davon allein zwei Teams mit "unseren" Kirch­heimer Asyl­bewerbern. Das Turnier fand in fröh­licher Atmos­phäre statt, es gab neue Kontakte, spannende Spiele und Ver­sorgung vom Grill. Letztlich setze sich das „Team Djoloff” (das ist der ein­hei­mische Name des Gebiets, das heute von Senegal umfasst wird) durch.
10. bis 12.07.2015 Auf dem Kirch­heimer Dorffest 2015 war der Helfer­kreis Asyl zu Gast auf dem Stand des Hospiz­vereins Kirch­heim e.V.. Dort wurde am Samstag und Sonntag­nach­mittag getrom­melt: Einige Asyl­bewerber baten einen Trommel­work­shop an und dieser wurde von Jung und Alt begeis­tert ange­nom­men. Mehr können Sie im in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen 30/2015 lesen.
14.05.2015

Die Pfarrei St. Peter in Heim­stetten ver­an­stal­tete in Zusam­men­arbeit mit dem Helfer­kreis ein Begeg­nungs­fest mit den Kirch­heimer Asyl­bewerbern. Lesen Sie dazu den von St. Peter und dem Helfer­kreis in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen 22-23/2015.

07.05.2015 In einem offenen Brief an Innen­minis­ter Hermann kriti­siert der Helfer­kreis Asyl Kirch­heim dessen Forde­rung nach einem Arbeits­verbot für bestimmte Flücht­linge. Sollte es dazu kommen, sehen sie ihre Tätig­keit und das fried­liche Zusam­men­leben gefähr­det. Sehen Sie dazu den Artikel in der Süd­deut­sche Zeitung.
12.03.2015 Im Pfarrsaal von St. Peter in Heim­stetten fand ein Treffen statt, zu dem alte und neue Helfer und Unter­stützer einge­laden worden waren. Es konnten etliche neue Helfer gewonnen werden. Lesen Sie dazu den in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen 13/2015.
11.01.2015

Im Gemeinde­saal von St. Andreas in Kirch­heim fand ein Spiele­nach­mit­tag statt, über den in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen berichtet worden ist.

Jahr 2014

30.07.2014

Vor St. Peter in Heim­stet­ten fand eine Multi­kultu­relle Begegnung mit einem von den Asyl­bewer­bern gestal­tete Programm und Spe­zia­litä­ten aus ihren Hei­mat­län­dern statt. Hier ist die Einladung dazu.