Archiv

Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Dokumente über die Arbeit des Helfer­kreises in der Ver­gangen­heit. Sie erheben nicht den Anspruch der Voll­ständig­keit.

Die vom oder über den Helfer­kreis in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen ver­öffent­lichten Artikel finden sie hier.

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Jahr 2016

27.07.2016

Das Schul­fest der Grund- und Mittel­schule Kirch­heim Klasse 8b ueberreicht Spende am Diens­tag, den 26. Juli 2016 nutz­ten die Schüle­rinn­en und Schüler der AG Schul­haus­gestal­tung und der Klasse 8b, um Spenden für den Hel­fer­kreis Asyl zu sammeln. Von der 8b wurden Plätz­chen aus aller Welt gebacken, die während des Schul­festes zum Thema „Schule ohne Ras­sis­mus, Schule mit Courage“ an spen­den­wil­lige Eltern ver­kauft wurden. Die AG Schul­haus­gestal­tung druckte selbst­gestal­tete Bilder auf Karten und buk einen Mar­mor­kuchen. Ins­gesamt konn­ten etwas mehr als 120€ an Frau Reichart vom Hel­fer­kreis Asyl über­geben werden. Herz­lichen Dank an die Schü­lerin­nen und Schüler, die zusam­men mit Frau Böhmer und Frau Jacquier diese Spende erar­bei­tet haben.

(Maria Rosenberger)

18.07.2016

Um die Situa­tion der Flücht­linge besser kennen zu lernen und eben­falls unter dem Motto „Schule ohne Ras­sis­mus, Schule mit Courage“ haben eine 5. und eine 6. Klasse der Grund- und Mittel­schule Kirch­heim am 18.7.2016 die Unter­kunft für Asyl­bewer­ber in der Räter­straße besucht. Da Frau Haunol­der diesen Besuch in ihrer Deutsch­stunde mit den Flücht­lingen sehr gut vor­berei­tet hatte, ent­wickelte sich eine inte­res­sante Frage­stunde, aus der die Schü­ler/in­nen sicher sehr viel mit­nahmen. Sie waren so ent­husias­tisch, dass sie am letzten Schultag noch einmal kamen und mit den Flücht­lingen jeweils selbst­gestal­tete Plakate aus­tausch­ten, dazu wurden Lieder gesungen und afgha­nische Musik gehört.

9.7. und 10.07.2016

„Spiele aus aller Welt für Klein & Groß” war das Motto des Helfer­kreises Helferkreis auf dem Dorffest Asyl beim dies­jähri­gen Dorf­fest. Er war wieder Gast am Stand des Hos­piz­vereins. Mehr können Sie im in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 29/2016 lesen.

30.06.2016

Die Süd­deut­sche Zeitung hat am 30. Juni 2016 aus­führ­lich über das Aus­bil­dungs­ver­bot gegen zwei Asyl­bewer­ber aus Kirchheim berich­tet. Dank guter Deutsch­kennt­nisse und begon­nener Aus­bildung schien ihre Inte­gra­tion auf der ganzen Linie zu gelingen. Doch jetzt wurden sie vom Arbeits­verbot getroffen. Lesen Sie selbst!

15.06.2016

Ab sofort verfügt der  Helfer­kreis über einige Laptops für Asyl­bewer­ber. Sie sind von Asylplus e.V. für unser neues Lern­zen­trum zur Verfügung gestellt worden. Es handelt sich um Google Chrome­books mit vor­konfi­gurier­ter, web­basier­ter Soft­ware für das selbst­stän­dige, com­pu­ter­gestützte Lernen. Zusätz­lich zum Deutsch­unter­richt bietet die Lern­platt­form von Asylplus eine Online-Akademie mit prak­ti­schen Leitfäden, Infor­ma­tionen über das Asyl­ver­fahren und inte­gra­tions­fördern­dem Infor­ma­tions­mate­rial. Da viele Asyl­bewer­ber keine Er­fahrun­gen mit PCs haben, suchen wir Tutoren, die sie bei der Bedie­nung anlei­ten und zu den für sie geeig­ne­ten Ange­bo­ten hin­führen. Auch jugend­liche Tutoren sind sehr will­kommen.

11.06.2016

Im Ramadan nehmen Muslime von Son­nen­auf­gang bis Son­nen­unter­gang Fastenbrechen in St. Peter weder Wasser noch feste Nahrung zu sich. Am Samstag, den 11.6.2016, hatte eine schon lange in Kirchheim ansässige tür­kisch­stäm­mige Familie alle Bewohner der Unter­kunft in der Räter­straße zum Fasten­brechen in den Pfarrsaal von St. Peter ein­ge­laden. In ihrer eigenen Küche bereitete die Familie mit Freunden ein Essen für etwa 50 Personen aus sechs ver­schiede­nen Ländern vor. Lesen Sie weiter in in der Ausgabe 26/2016 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen.

28.05.2016

Früh­lings­zeit ist Fahr­rad­zeit: Am letzten Mai­wochen­ende befreiten einige Asyl­bewer­ber in der Räter­straße mit Hans-Peter Hart­mann von der AG Bedarfe ihre Fahr­räder aus der Winter­starre. Dank der kom­pe­ten­ten Unter­stützung weiterer Helfer wurden Mäntel und Schläuche erneuert, Bremszüge ein­ge­zogen, Beleuch­tungen kon­trol­liert, Schal­tun­gen ein­ge­stellt und „Achter” be­sei­tigt. Mehr dazu in in der Ausgabe 23/2016 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen.

24.05.2016 In der Räter­straße treffen sich Flücht­linge, Helfer und Ver­tre­ter der Gemeinde, um den neuen Gemüse­gar­ten mit einer Kräuter­schnecke zu ver­voll­stän­digen. Lesen Sie mehr darüber in unserem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 22/2016 lesen.
03.05.2016

Dem Wetter oder dem Fußball geschul­det war das Helfer­treffen dieses Mal nicht ganz so gut besucht wie gewohnt. An die 30 Hel­ferIn­nen ver­sammel­ten sich am Dienstag, den 3. Mai 2016 in St. Peter Heim­stet­ten.

In Fach­vor­trä­gen infor­mier­ten Herr Sauer­wein von der Eltern-und Jugend­bera­tungs­stelle des Land­krei­ses München („Kinder- und Jugend­schutz - Wann muss ich bei Auf­fällig­keiten etwas unter­nehmen und an wen kann ich mich wenden?”) und Herr Machl vom Jugend­amt des Land­kreises („In welchen Fällen bietet das Jugen­damt Hilfen an und welche Formen der Hilfe kommen in Betracht?”) über ihre Arbeit und über vor­han­dene Akzep­tanz­probleme.

Anschlie­ßend stellte Gerlinde Reichart in einer Prä­senta­tion die Pläne für die neue Orga­nisa­tions­struktur des Helfer­kreises vor:

Da mit der Ver­doppe­lung sowohl der Asyl­bewer­ber­zahlen als auch der ehren­amt­lichen Helfer die Arbeit mit den bis­heri­gen Struk­turen nicht mehr beherrsch­bar ist, plant der AK Asyl die Gründung eines gemein­nützi­gen Vereins als Dach­orga­nisa­tion für alle aktiven Helfer unter Bei­behal­tung bewähr­ter Struk­turen. Neben den Vor­teilen der ver­besser­ten Rechts­sicher­heit, eines klaren Mit­sprache­rechts und der bisher fehlen­den gesetz­lich geregel­ten Haftung der aktiven Helfer ermög­licht ein Verein auch die eigen-ständige Ver­wal­tung der Spenden­gelder. Die Aner­kennung von Leit­linien des Vereins durch alle aktiven Helfer, ob Vereins­mit­glied oder nicht, soll zusätz­lich dazu bei­tragen, dass der Helfer­kreis auch für zukünf­tige Anfor­derun­gen in der Flücht­lings­arbeit gut auf­ge­stellt ist.

14.04.2016

Autoren­lesung mit Hassan Ali Djan „Ich bin ein afgha­ni­scher Bayer!“

Am 14. April 2016 hat Hassan Ali Djan im Jugend­zentrum Kirch­heim (JUZ) aus seinem Buch „Afgha­ni­stan. Mün­chen. Ich. - Meine Flucht in ein bes­se­res Leben“ gelesen.

Als Hassan Ali Djan vor elf Jahren nach Deutsch­land kam, war er minder­jährig und Anal­pha­bet. Ein Flücht­ling aus Afgha­ni­stan ohne Deutsch­kennt­nisse und ohne Per­spek­ti­ven. Heute hat er die Mitt­lere Reife, eine abge­schlos­sene Lehre, eine eigene Wohnung und ist deut­scher Staats­bürger. In seinem Buch „Afgha­ni­stan. Mün­chen. Ich. - Meine Flucht in ein bes­se­res Leben“ erzählt Hassan Ali Djan seine eigene Geschichte.

Die Autoren­lesung stieß auf ein sehr reges Inte­resse. Sie wurde ver­an­stal­tet von „Mit­ein­an­der in Kirch­heim e.V.“ in Zusam­men­arbeit mit dem Helfer­kreis Asyl und dem Jugend­zentrum Kirch­heim. Hier finden Sie einen aus­führ­lichen Bericht.

26. und 28.3.2016

Was ist eigent­lich Ostern und warum hängen bunt bemalte Eier in den Gärten Kirch­heims?

„Es ist ein hohes christ­liches Fest, aber auch eine landes­typi­sche Eier bemalen Tra­di­tion zur Begrü­ßung des Früh­lings“, meint Angelika Brunner aus dem Helfer­kreis Asyl Kirch­heim. Sie orga­ni­sierte gemein­sam mit drei Helfern am Grün­donners­tag eine Oster­aktion für unsere Gäste. Rund 20 Flücht­lings­kin­der im Alter von 3-15 Jahren und einige Mütter bemalten dabei in der Asyl­bewer­ber­unter­kunft in der Räter­straße unzäh­lige Eier, plau­der­ten über den Oster-Brauch in Deutsch­land und zum Schluss stellten sie die kleinen Pracht­stücke im Ein­gangs­bereich zur Schau.

Natür­lich durfte auch die Eier­suche nicht fehlen: Dazu trafen sich fast Ostereier an der Raeterstraße alle Kinder am Oster­montag im Garten der Unter­kunft. Liebe­voll hatten Hel­ferin­nen und Helfer Oster­nester für die Kleinen gefer­tigt und diese rund um das Haus ver­steckt. Die Freude war groß, als klar wurde, dass jedes Kind ein Geschenk bekommt. Beson­ders glück­lich war eine Jugend­liche, die einen Mini-Handball in ihrem Nest fand – sie spielt seit einigen Wochen beim KSC und hat nun endlich die Mög­lich­keit, auch "zu Hause" zu üben. Schwung kam in den Nach­mit­tag, als ein kleiner Junge einen Tisch­tennis­schlä­ger in seinem Oster­nest fand. Sofort wurden ein alter Tisch und eine defekte Leucht­stoff­röh­ren­hal­te­rung als Netz heraus­geholt und ab ging die Partie. Ein tolle Aktion, die allen Betei­lig­ten viel Freude berei­tete.

(Cordula Klenner)

01.03.2016

Am 1. März 2016 fand um 19 Uhr in der Grund­schule an der Martin-Luther-Straße in Kirch­heim eine Infor­ma­tions­ver­an­stal­tung der Gemeinde zur neuen Asyl­bewerber­unter­kunft statt. Ein­geladen hatte unser Bürger­meister Maxi­mi­lian Böltl, der die neue Asyl­bewerber­unter­kunft in der Erdinger Straße vor­stellte. Rund 150 Bürger waren gekommen, um sich zu infor­mieren und in den Dialog zu treten.

Landrat Christoph Göbel berich­tete, dass derzeit bereits rund 5000 Flücht­linge im Land­kreis unter­ge­bracht sind. Da 80 bis 90% von ihnen eine hohe Bleibe­per­spek­tive haben, favori­siere man im Land­kreis den Bau von lang­fristi­gen Unter­künften. Dabei drängt die Zeit: Bis zum Jahres­ende werden 170 neue Plätze für Schutz­suchende in Kirch­heim gebraucht. Das Modell für die Erdinger Straße bietet Platz für 100 Personen und ist auf zehn Jahre angelegt. Es sieht zwei zwei­ge­schos­sige Bauten in L-Form vor.

Bürger­meister Maxi­mi­lian Böltl erklärte, dass die Gemeinde durch Infoveranstaltung Erdinger Straße die Planung und den Bau der Unter­kunft der Beschlag­nahmung von Turn­hallen und der Errich­tung von Trag­luft­hallen zuvor­kommen möchte. Mit fami­lien­gerech­ten Wohn­ein­heiten und einer Größen­begren­zung auf maxi­mal 100 Bewoh­nern je Unter­kunft will sie gute Voraus­setzun­gen für die Inte­gra­tion schaf­fen.

Auch so bleibt die Inte­gra­tion der Flücht­linge eine große Heraus­forde­rung, wie Gerlinde Reichart in ihrem Vortrag heraus­stellte. Eine zentrale Rolle fällt hierbei sicher neben der Gemeinde und weiteren staat­lichen Insti­tu­tionen auch dem Helfer­kreis Asyl und seinen aktiven Helfern zu. Die beim Vortrag gezeigte Prä­sen­ta­tion finden Sie hier. Mit einem kleinen Informa­tions­stand warb der Helfer­kreis erfolg­reich um Unter­stützung bei den anwesen­den Kirch­heimer Bür­gerin­nen und Bürgern.

28.02.2016

Maul­taschen? Spätzle? Was ist das? Wie schmeckt das?

Viele fragende Blicke ernteten wir von der Arbeits­gruppe Bedarfe, als wir diese Lebens­mittel von der Tafel unseren Asyl­bewer­bern anboten. Keiner traute sich ans Aus­pro­bieren oder verstand unsere Anlei­tun­gen zur Zuberei­tung. So luden wir zunächst die afgha­nischen Familien zum gemein­samen Kochen ins Pfarr­heim ein. Ange­lei­tet von einem echten Koch und unter­stützt von einigen Helferin­nen wurde geschnip­pelt, gebra­ten und anschlie­ßend mit Inter­esse und Genuss verzehrt: Maul­taschen mit Sauer­kraut, Käs­spätzle, Gemüse­suppe und Pudding.

Nun sind wir gespannt, ob demnächst "deutsch" gekocht wird. Die Nachfrage nach weiteren Koch­events war auf jeden Fall groß.

21.02.2016 Der Helfer­kreis ver­an­stal­tete zum zweiten Mal gemein­sam mit dem SV Heim­stetten ein „Come Together“ zur Begeg­nung zwischen den Asyl­bewer­bern unserer Gemeinde und Vereins­mit­gliedern. Hierbei wurde auf dem Sport­gelände Am Sportpark 2 in Heim­stetten ein kleines sport­liches Programm für Groß und Klein ageboten (Fuß­ball­turnier, Kicker­zwerge, Zumba). Für warme Getränke in der kalten Jahres­zeit war gesorgt. Das war eine schöne Gelegen­heit zum gegen­seiti­gen Kennen­lernen und Aus­tausch.
24.01.2016

Mit dem Helfer­kreis Asyl hatte der SV Heim­stet­ten die in der Gemeinde SVH kickt mit Flüchtlingenlebenden Flücht­linge zu einem Fuß­ball­nach­mittag geladen. Stand eine Woche zuvor das Vor­haben wit­terungs­bedingt noch auf wackeli­gen Beinen, zeigte sich am frühen Nach­mittag pünkt­lich zum Ein­tref­fen der Kicker die Sonne und der Vereins­vor­stand konnte an die 40 Gäste begrüßen. Spieler der Jugend­mann­schaften mischten sich unter die Flücht­linge und dann wurde auch schon das erste Spiel auf dem geräum­ten Kunst­rasen­platz ange­pfif­fen. Ein Pavillon am Spiel­feld­rand ver­sorgte auch die Besucher, die mit ihren Fami­lien das Treiben als Zuschauer beglei­te­ten, mit Geträn­ken und Klein­gebäck.

„Bis zum nächsten Sonntag!” ver­ab­schiede­ten sich die Gast­spieler am Ende der Ver­anstal­tung. Das zeigt, dass der Nach­mittag allen Betei­lig­ten großen Spaß gemacht hat. Zwar wird der SV Heim­stetten solche Fuß­ball­nach­mittage nicht jede Woche anbieten können, trotz­dem: Der nächste Termin ist bereits geplant.

Jahr 2015

21.12.2015

Kurz vor Weih­nachten durfte der Helfer­kreis Asyl die groß­zügige Spende der Firma W. L. Gore & Asso­ciates GmbH ent­gegen­nehmen.

Mit­arbei­terin­nen und Mit­arbei­ter hatten eine Weih­nachts­kol­lekte Spendenübergabe bei Firma W. L. Gorefür Flücht­linge ver­anstal­tet. Das Ergebnis hat die Firmen­leitung ver­doppelt und auf Projekte verteilt, in denen sich Mit­arbei­terin­nen und Mit­arbei­ter sozial enga­gieren. Ein herz­liches Danke­schön dafür an alle Beteilig­ten!

Über die groß­zügige Zuwen­dung von 1.600 € für den Helfer­kreis Asyl Kirch­heim freuten sich 3. Bürger­meister Kleiber und die Sprecher des Helfer­kreises, Frau Reichart und Herr Gerster-Streit.

Die Spende wird vor­rangig für Lern­mittel, dringend benö­tigte Medi­ka­mente, Lebens­mittel und Ersatz­teile für Fahr­räder ver­wendet

05.12.2015

Explo­sionen, Feuer und viel Rauch: Die Frei­willige Feuer­wehr Heim­stet­ten Feuerwehr in der Räterstrassever­anstal­tete am 5. Dezem­ber 2015 unter der Leitung von Gruppen­führer Markus Linser auf der Wiese neben der Asyl­bewerber­unter­kunft eine Brand­schutz­übung in der Räter­straße. Das war eine große Show. Die Kirch­heimer Kameraden unter­stützten sie dabei durch die Bereit­stellung einiger Geräte.

Fast alle Flücht­lings­familien mit Kindern sowie einige Mit­glie­der des Helfer­kreises lauschten auf­merk­sam den Infor­ma­tionen und ver­folg­ten gespannt die reali­täts­nahen Vor­führun­gen. Die Ver­stän­di­gung war kein Problem: Markus Linser sprach perfekt Englisch und Dol­met­scher für Arabisch und Dari, der Sprache in Afgha­nis­tan, fanden sich in den Reihen der Flücht­linge.

Die wich­tig­sten lebens­retten­den Bot­schaf­ten der Feuerwehr wurden anschau­lich ver­mit­telt:

  • Verlassen Sie bei Rauch­alarm sofort die Unter­kunft! Rauch­ver­gif­tung ist mit Abstand die häufigste Todes­ursache, nicht die Flammen selbst.
  • Gießen Sie niemals Wasser in bren­nen­des Öl! Das Ergebnis wäre eine riesige Explosion!
  • Nehmen Sie Kindern die Angst vor dem bedroh­lichen Aussehen der Feuer­wehr­leute! Wer sich bei Gefahr versteckt, kann nicht gerettet werden!

Am Ende konnten alle Zuschauer noch den richtigen Umgang mit Feuer­löschern üben: Die von Markus Linsers acht­jähri­ger Tochter Hanna, einer zukünf­ti­gen Feuer­wehr­frau, immer wieder ent­fach­ten Flammen wurden von Groß und Klein erfolg­reich gelöscht.

(Jürgen Gnuschke)

02.10.2015 Freude über den Umzug in die neue Unter­kunft. Die rund 45 Asyls­uchenden, über­wiegend Familien, die seit Anfang September in der Not­unter­kunft in der Silva-Grund­schule unter­gebracht waren, hatten diesen Zeitpunkt sehr herbei­gesehnt - und wir Helfer mit ihnen. Am Freitag, den 02. Oktober, war es dann "endlich" soweit. ... Den Artikel aus den Kirch­heimer Mittei­lungen 41/2015 können Sie lesen.
25.09.2015 Unter dem Motte „Kicken, Kennen­lernen, Spaß haben!” fand für die Fußball­begeister­ten unter den Asyl­bewerbern aus der Silva-Grund­schule ein lockeres Event auf dem öffent­lich zugäng­lichen Soccer-5-Platz des SV-Heim­stetten-Sport­geländes statt. Den Artikel in den Kirch­heimer Mittei­lungen 42/2015 können Sie weiter­lesen.
25.07.2015 Auf dem Gelände des Jugend­zentrums Kirch­heim fans ein interes­santes Fußball­turnier (Kleinfeld) statt. Es betei­lig­ten sich sechs Mann­schaften aus Kirch­heim und Feld­kirchen, davon allein zwei Teams mit "unseren" Kirch­heimer Asyl­bewerbern. Das Turnier fand in fröh­licher Atmos­phäre statt, es gab neue Kontakte, spannende Spiele und Ver­sorgung vom Grill. Letztlich setze sich das „Team Djoloff” (das ist der ein­hei­mische Name des Gebiets, das heute von Senegal umfasst wird) durch.
10. bis 12.07.2015 Auf dem Kirch­heimer Dorffest 2015 war der Helfer­kreis Asyl zu Gast auf dem Stand des Hospiz­vereins Kirch­heim e.V.. Dort wurde am Samstag und Sonntag­nach­mittag getrom­melt: Einige Asyl­bewerber baten einen Trommel­work­shop an und dieser wurde von Jung und Alt begeis­tert ange­nom­men. Mehr können Sie im in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen 30/2015 lesen.
14.05.2015

Die Pfarrei St. Peter in Heim­stetten ver­an­stal­tete in Zusam­men­arbeit mit dem Helfer­kreis ein Begeg­nungs­fest mit den Kirch­heimer Asyl­bewerbern. Lesen Sie dazu den von St. Peter und dem Helfer­kreis in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen 22-23/2015.

07.05.2015 In einem offenen Brief an Innen­minis­ter Hermann kriti­siert der Helfer­kreis Asyl Kirch­heim dessen Forde­rung nach einem Arbeits­verbot für bestimmte Flücht­linge. Sollte es dazu kommen, sehen sie ihre Tätig­keit und das fried­liche Zusam­men­leben gefähr­det. Sehen Sie dazu den Artikel in der Süd­deut­sche Zeitung.
12.03.2015 Im Pfarrsaal von St. Peter in Heim­stetten fand ein Treffen statt, zu dem alte und neue Helfer und Unter­stützer einge­laden worden waren. Es konnten etliche neue Helfer gewonnen werden. Lesen Sie dazu den in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen 13/2015.
11.01.2015

Im Gemeinde­saal von St. Andreas in Kirch­heim fand ein Spiele­nach­mit­tag statt, über den in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen berichtet worden ist.

Jahr 2014

30.07.2014

Vor St. Peter in Heim­stet­ten fand eine Multi­kultu­relle Begegnung mit einem von den Asyl­bewer­bern gestal­tete Programm und Spe­zia­litä­ten aus ihren Hei­mat­län­dern statt. Hier ist die Einladung dazu.