Links

Auf dieser Seite finden Sie Links, Kontakt­adressen und Zusatz­informa­tionen, die ins­beson­dere dann für Sie nützlich sein können, wenn Sie bei uns mit­arbeiten oder an einer anderen Stelle mit Flücht­lingen arbeiten. Weitere Links finden Sie z.B. auf den Seiten, auf denen sich die Arbeits­gruppen vor­stel­len. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Hinweise mit Korrek­turen und Ergänzun­gen bitte an .

Die Themen Flücht­linge und Asyl sind so umfang­reich, dass es unmög­lich ist, mit den Links auf unserer Webseite alle Aspekte abzu­decken. Und es macht Schwie­rig­keiten, die präsen­tier­ten Infor­ma­tionen kon­ti­nuier­lich aktuell zu halten. Deshalb möchten wir alle Interes­sier­ten auf die im obersten Abschnitt dieser Seite auf­ge­führ­ten Infor­ma­tions­quel­len hin­weisen. Mög­licher­weise werden wir auf unserer Homepage in Zukunft nur noch Web­seiten und Doku­mente ver­linken, die wir für beson­ders wichtig halten oder in denen für Kirch­heim und den Land­kreis München spezi­fische Infor­ma­tionen zu finden sind.

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Infor­ma­tions­samm­lungen für Asyl­bewer­ber und Helfer

helferhilfe.online Diese Webseite ist eine Zusam­men­stel­lung von Links mit Hilfen für Helfer von Flücht­lings­ini­tia­tiven.
asylinformation.eu Diese Webseite infor­miert Helfer und Asyl­suchende (Flücht­linge, Migran­ten ...) in den deutsch­sprachi­gen Ländern themen­über­grei­fend.
Baye­ri­scher Flücht­lings­rat Auf der Home­page des Baye­rischen Flücht­lings­rats gibt es viele nütz­liche Informa­tionen für Asyl­bewerber und Helfer. Beson­ders hervor­zu­heben sind die Samm­lungen von Materia­lien.
Münch­ner Flücht­lings­rat Auch auf der Home­page des Münchner Flücht­lings­rats gibt es viele nütz­liche Informa­tionen für Asyl­bewerber und Helfer.
Pari­tä­ti­scher Gesamt­verband Die Webseite Migra­tion des Pari­tä­ti­schen Gesamt­verbands ver­mit­telt den Zugang zu zahl­reichen Arbeits­hilfen und Pub­lika­tionen über das Asyl­ver­fahren, die soziale Situa­tion von Flücht­lingen und Aus­ländern und über ehren­amt­liches Engage­ment.
Amnesty München Auf der Webseite von Amnesty Interna­tional Bezirk München und Ober­bayern gibt es u.a. eine Seite mit vielen nütz­lichen Links.
Kolibri-Stiftung Kolibri ist eine gemein­nützige Stiftung, die Migran­tinnen und Migran­ten, die Inte­gra­tion in ihrer neuen Heimat erleich­tern will. Sie wird von den vier Organisa­tionen Refugio, Initia­tiv­Gruppe inter­kultu­relle Bildung und Begeg­nung IG, Freund­schaft zwischen Aus­ländern und Deut­schen FAD und Verband binatio­naler Familien und Partner­schaften getragen.
Karawane München Die Karawane für die Rechte der Flücht­linge, Migran­tinnen und Migran­ten ist ein Zusammen­schluss von Zugewan­derten und Deut­schen, von Einzel­personen, Gruppen und Organisa­tionen, die sich im Kampf für soziale und poli­tische Rechte, Gleich­heit und Respekt der Menschen­würde enga­giert.
Flücht­lings­rat Nieder­sachsen Die Home­page des Flücht­lings­rats Nieder­sachsen mit ihrer gut funk­tionie­ren­den Such­funk­tion birgt einen großer Fundus an Informa­tionen. U.a. werden in einer über­sicht­lichen Bro­schüre die ersten Schritte im Asyl­ver­fahren auf­ge­zeigt und die wich­tigs­ten recht­lichen Grund­lagen erklärt. Außerdem werden mögliche Perspek­tiven ins­beson­dere bezüg­lich der Aufnahme von Arbeit auf­ge­zeigt. Diese Bro­schüre gibt es in Deutsch, Englisch, Fran­zö­sisch, Arabisch und in Farsi.
FAN Forum Asyl Nieder­bayern Sehr viel Material gibt es auch auf der Home­page des Forums Asyl Nieder­bayern FAN.
GGUA Flücht­lings­hilfe Die Home­page der Gemein­nützigen Gesell­schaft zur Unter­stützung Asyl­suchender e.V. GGUA Flücht­lings­hilfe, Münster bringt aktuelle Nach­richten zum Thema Asyl zusammen mit einer umfang­reichen Material­sammlung.

Migra­tions­bera­tung und ähnliche Angebote

BAMF

Das Bundes­amt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF) stellt nicht nur Informa­tionen zum Asyl­ver­fahren (siehe im ent­sprechen­den Abschnitt sondern auch Publika­tionen mit all­gemei­nen Informa­tionen für Migran­ten auf seiner Internet­seite zur Ver­fügung:

Die umfang­reiche Bro­schüre "Will­kommen in Deutsch­land" mit Tipps für den Alltag von Migran­ten in Deutsch­land gibt es außer in Deutsch in einigen weiteren Sprachen (derzeit Arabisch, Englisch, Fran­zö­sisch, Polnisch, Russisch und Türkisch).

Evange­lische Kirche, Diakonie und Innere Mission

Von der Diakonie Bayern gibt es einen Flyer „Asyl bei uns? – 12 Fragen und Ant­wor­ten” mit sehr kom­pri­mier­ten Informa­tionen für Neulinge in der Flücht­lings­arbeit. Ein Heft „Was tun, damit's nicht brennt” von der Bundes­arbeits­gemein­schaft Kirche & Rechts­extre­mismus und anderen Organisa­tionen enthält einen Leit­faden zur Ver­meidung von rassis­tisch aufge­ladenen Kon­flik­ten im Umfeld von Sammel­unter­künften für Flücht­linge.

Bei der Inneren Mission München gibt es Hilfs­angebote für Menschen mit Migra­tions­hinter­grund und für Menschen mit psychi­schen Erkran­kungen.

SOLWODI SOLWODI ist die Abkür­zung von „SOLida­rity with WOmen in DIstress” – Solida­rität mit Frauen in Not. SOLWODI bietet ganzheit­liche psycho­soziale Betreu­ung und Beratung, sichere Unter­bringung, Ver­mitt­lung juris­tischer und medizi­nischer Hilfe sowie Unter­stützung bei der Rückkehr in die Heimat­länder, wenn Migran­tinnen zurück­kehren. SOLWODI hat auch Büros in Bayern und München.
Münch­ner Bil­dungs­werk Das Inter­kultu­relle Fort­bildungs­programm für frei­willig Enga­gierte des Münchner Bildungs­werks versucht Helfer beim Umgang mit kultu­rellen Unter­schieden und den Folgen von Flucht und Ver­fol­gung zu unter­stützen. Weitere Informa­tionen finden Sie in der Bro­schüre „MEINE-DEINE-EINEWELT”
Asyl in der Kirche Die Ökume­nische Bundes­arbeits­gemein­schaft „Asyl in der Kirche” ist ein Netz­werk von Kirchen­gemein­den, die bereit sind, Flücht­linge im »Kirchen­asyl« vor Abschie­bung zu schützen, wenn begrün­dete Zweifel an ihrer gefahr­losen Rück­kehr bestehen.
Deutsche Bischofs­kon­ferenz Zu aktuel­len Fragen des Kirchen­asyls gibt es auch eine Hand­reichung der deut­schen Bischofs­konfe­renz

Helfer­kreise in der Umgebung

Nachbarn In der unmit­tel­baren Nach­bar­schaft gibt es Helfer­kreise fgür Asyl­bewer­ber in Aschheim, Feld­kir­chen, Poing und Gras­brunn-Vater­stet­ten.
Listen von weiteren Helfer­kreisen Das LRA München führt eine Liste der Helfer­kreise im Land­kreis. Es gibt auch Listen von Helfer­kreisen in Bayern und darüber hinaus.

Träger von Asyl­bewerber­unter­künften für unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge in Kirch­heim

Kreis­ver­band München-Land e.V. der AWO Die Arbeiter­wohl­fahrt betreut im Indus­trie­gelände Kirch­heim eine Unter­kunft für zwei Wohn­grup­pen von zusammen ca. 20 unbe­glei­teten minder­jähri­gen, männ­lichen Flücht­lingen. Im gleichen Haus betreibt die AWO ein Gebraucht­waren­kauf­haus, die AWO-Klawotte.
IMMA e.V. IMMA berät, schützt und unter­stützt Mäd­chen und junge Frauen ihren Weg zu finden, damit sie gleich­berech­tigt ihren Platz in allen öffent­lichen und pri­va­ten Lebens­berei­chen ein­nehmen können. In der voll­betreu­ten heil­päda­go­gi­schen Wohn­gruppe Imara in Heim­stet­ten werden 6 Mäd­chen und junge Frauen ab dem 16. Lebens­jahr mit und ohne Flucht­hinter­grund betreut. Ziel ist das Heran­führen an ein eigen­ständi­ges Leben in Deutsch­land.
Innere Mission Die zur Inneren Mission gehö­rende Evan­ge­li­sche Kinder- und Jugend­hilfe Feld­kir­chen betreut in Heim­stet­ten eine heil­päda­go­gi­sche Wohn­gruppe mit neun Jugend­lichen. Die Jugend­lichen beider­lei Geschlechts im Alter von 14 bis 18 Jahren leben in Einzel- und Doppel­zimmern in einem Ein­fami­lien­haus. Drei der Bewohner sind unbe­glei­­tete minder­jährige Flücht­linge.

Infor­ma­tionen zum Asyl­ver­fahren

BAMF

Das Bundes­amt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF) stellt zahl­reiche Publika­tionen mit Informa­tionen zum Asylver­fahren auf seiner Internet­seite zur Ver­fügung:

Der Ablauf des deutsche Asyl­ver­fahrens (Sep­tember 2014)
Unhand­licher Flyer des BAMF mit einer Über­sicht über den Ablauf des Asyl­ver­fahrens.

Das deutsche Asyl­ver­fahren - aus­führ­lich erklärt (Sep­tember 2014)
Ausführ­liche Bro­schüre des BAMF über das Asyl­ver­fahren.

In den regel­mäßig vom BAMF heraus­gegebe­nen Ent­scheider­briefen werden aktuelle Informa­tionen ver­breitet, die die Durch­führung des Asyl­ver­fahrens betref­fen. Z.B. wird im Ent­scheider­brief 9/2013 aus­führ­lich auf das Dublin III Ver­fah­ren ein­gegan­gen. Weitere Ent­scheider­briefe kann man über die Publika­tions­seite des BAMF ein­sehen und down­loaden (Such­text „Ent­scheider­brief”).

Auf weitere Informa­tionen des BAMF wird im Abschnitt „Migra­tions­bera­tung und ähnliche Angebote” hin­ge­wiesen.

Pari­tä­ti­scher Gesamt­verband Auf dieser Seite kann man sich die Pub­li­ka­tion „Grund­lagen des Asyl­ver­fahrens (4. Auflage 2016)” herunter­laden. Es handelt sich um einer sehr gut lesbare Dar­stel­lung des Asyl­ver­fahrens mit vielen Informa­tionen und Tipps.
Infor­ma­tions­verbund Asyl & Migration

Diese von mehreren Nicht­regie­rungs­organisa­tionen gemein­sam betrie­bene Webseite führt zahl­reiche Informa­tionen zu den Themen Asyl und Migra­tion aus ver­schie­denen Quellen zusammen.

Dazu gehören auch die Hinweise für Asyl­suchende in Deutsch­land (2009), eine knappe Dar­stel­lung der Anhörung beim BAMF mit vielen prak­tischen Tipps - ins­beson­dere für die Asyl­bewerber. Dieses Dokument gibt es auch in vielen weiteren Sprachen - in Englisch, Fran­zö­sisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Chine­sisch, Persisch und Kurdisch.

Infobus für Flücht­linge Der Münchner Flücht­lings­rat betreibt gemein­sam mit Amnesty Interna­tional einen Infobus für Flücht­linge, bei dem Asyl­bewerber und Flücht­linge eine Erst­beratung bekommen können. Mehr Informa­tionen dazu auf der Webseite des Info­busses. Dort findet man auch Informa­tionen für Flücht­linge in vielen Sprachen.
Eine­Welt­Haus München Im EineWelt­Haus München gibt es einmal in der Woche eine kosten­lose Rechts­hilfe für Aus­länderin­nen und Aus­länder.
Rechts­hilfe für Aus­län­der/in­nen München e.V. Die Rechts­hilfe für Aus­län­der/in­nen München e.V. unter­stützt und betreut aus­ländi­sche Mit­bürgerIn­nen, die wegen ihrer Eigen­schaft als Migran­tInnen in der Bundes­republik Deutsch­land Schwie­rig­keiten haben. Ins­beson­dere ver­mit­telt der Verein Kontakte mit Rechts­anwältIn­nen.
Refugee Law Clinic Munich e.V. Der Refugee Law Clinic Munich e.V. ist ein von Stu­den­ten gegrün­de­ter, ehren­amt­licher einge­tragener Verein aus München, der Geflüch­teten kosten­lose Rechts­beratung anbietet.
PRO ASYL

PRO ASYL ist eine unab­hängige Menschen­rechts­organisa­tion, die sich seit mehr als 25 Jahren für die Rechte ver­folg­ter Menschen in Deutsch­land und Europa einsetzt.

Im Webshop von PRO ASYL gibt es z.B. Bro­schü­ren mit Hin­weisen zum Dublin-Ver­fahren und zur Situa­tion afgha­ni­scher Flücht­linge. Der Down­load ist in der Regel kosten­los.

Mit ihrem Rechts­hilfe­fonds bezu­schusst PRO ASYL Asyl­ver­fahren, ins­beson­dere dann, wenn es um Ent­scheidun­gen geht, die als Muster­fälle auch anderen Flücht­lingen zu Gute kommen können.

Arrival­Aid Arrival­Aid ist eine Initia­tive zur Aus­bildung und Fort­bildung von Ehren­amt­lichen für zwei ver­schie­dene Aufgaben:
Freundes­kreis Asyl Rhein­felden

Der Freundes­kreis Asyl Rhein­felden hat einen leicht verständ­lichen Flyer zum Dublin­ver­fahren ver­öffent­licht.

Migra­tions­recht.net Das Portal Migra­tions­recht.net bietet umfang­reiche Informa­tionen sowie aktuelle News aus dem gesamten Bereich des deut­schen und euro­päi­schen Migra­tions­rechts. Hier findet man z.B. auch eine Über­sicht über die aktuel­len Leis­tungs­sätze des Asyl­bewerber­leis­tungs­gesetzes.

Infor­ma­tionen der Behörden

Gemeinde Kirch­heim bei München

In vielen Dingen arbeitet der Helfer­kreis mit dem Sozial­amt der Gemeinde Kirch­heim, der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten und der Street­workerin der Gemeinde zusammen. Die Kontakt­daten der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten sind:

Carina Steger
Heimstettner Str. 2a, 1. Stock
85551   Kirchheim
Tel.:      089 90909-5108
Mobil:   0172 7086178
E‑Mail: 

Die Kontakt­daten der Street­workerin sind:

Lena Wittenzellner
Hauptstr. 35, 1. Stock
85551   Kirchheim
Tel.:      089 95958414
Mobil:   0173 3721872
E‑Mail: 

Land­kreis München

Die Stabs­stelle Asyl des Land­kreis München in der Lud­milla­straße 26 in München-Unter­giesing ist die Anlauf­stelle für alle Asyl­bewer­ber, die dem Land­kreis zuge­teilt sind. Aus­genom­men ist ab dem 2.3.2017 die Aus­länder­behörde. Auf­grund von Per­sonal­eng­pässen wird bis auf weite­res ihre Außen­stelle an den Stan­dort Maria­hilf­platz 17 zurück­ver­legt. Es ist zu beach­ten, dass die Zeiten des Partei­ver­kehrs an den beiden Stand­orten von­einan­der abwei­chen.

Die Stabs­stelle Asyl infor­miert auf ihrer Web­seite umfas­send über das Thema Asyl und zeigt mit Links auf weitere Informa­tions­quellen. Schwer­punkte sind u.a. aktu­elle Meldun­gen, der Quoten­spiegel für den Land­kreis, die Helfer­kreise, eine Seite mit Fragen und Ant­worten und das Asyl­bewer­ber­leis­tungs­gesetz. Dort gibt es auch ein Handout des Land­rats­amts für die Asyl­bewer­ber-Helfer­kreise im Land­kreis München. Dieses Informa­tions­heft des Land­rats­amts München enthält viele Hin­weise für die Asyl­bewer­ber-Helfer­kreise im Land­kreis.

Im Gegen­satz zu den Asyl­bewer­bern ist die Anlauf­stelle für alle abge­lehn­ten und neu aner­kann­ten Per­sonen und alle Per­sonen mit Dul­dungen weiter­hin die Aus­länder­behörde im Land­rats­amt am Maria­hilf­platz.

Für Anfra­gen und Mit­teilun­gen zur Unter­brin­gung von Asyl­bewer­bern gibt es im Land­rats­amt die E-Mail-Adresse .

Eine zweite Adresse ist bei Scha­dens­meldun­gen zu ver­wenden.

Landes­haupt­stadt München Obwohl sie für unsere Asyl­bewerber eigent­lich nicht zustän­dig ist, hat sich heraus­gestellt, dass Informa­tionen der Landes­haupt­stadt auch für uns interes­sant sind. Hervor­zu­heben sind ins­beson­dere die Bro­schüre „Exil in München” und die zahl­reichen Leistun­gen, die das Amt für Wohnen und Migra­tion mit seiner Stelle für inter­kultu­relle Arbeit anbietet
Land Bayern

Das Baye­ri­sche Staats­minis­terium für Arbeit und Soziales, Familie und Inte­gra­tion macht Infor­ma­tionen zum Thema "Asyl­sozial­politik" im Internet zugäng­lich. In einem Diagramm erläu­tert sie, wie die Ver­sorgung von Flücht­lingen abhängig von der Ent­schei­dung des Bundes­amts für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF) geregelt ist.

Der Inte­gra­tions­beauf­tragte der Baye­ri­schen Staats­regie­rung gibt Publi­ka­tionen zum Thema Inte­gra­tion heraus und ini­tiiert Ver­anstal­tungen. Er hat den Baye­rischen Inte­gra­tions­rat ins Leben gerufen. Der Inte­gra­tions­rat gibt Hand­lungs­empfeh­lungen für die Inte­gra­tions­poli­tik. Auf der Homepage des Inte­gra­tions­beauf­tragte kann man sich über seine Tätig­keit infor­mieren und viel­fäl­tiges Material her­unter­laden. Z.B. gibt es jährlich einen Inter­kultu­rellen Kalender mit den Feier­tagen vieler Reli­gionen.

Bundes­justiz­ministe­rium Das Bundes­ministe­rium ver­öffent­licht Gesetzes­texte auch im Internet. Als Beispiel hier der Link für das Asyl­bewerber­leis­tungs­gesetz.

Externe Deutsch­kurse

Ein­stiegs­kurse Asyl­bewer­bern mit guter Bleibe­perspek­tive ermög­licht die Bundes­agentur für Arbeit Ein­stiegs­kurse, die der Vermitt­lung von Basis­kennt­nissen der deut­schen Sprache dienen. Die Kurs­dauer ist auf 320 Unter­richts­stunden beschränkt. Zuge­lassen sind nur Asyl­bewerber, die über eine Auf­ent­halts­gestat­tung verfügen und aus Eritrea, Irak, Iran oder Syrien kommen
Integra­tions­kurse

Inte­gra­tions­kurse waren bisher nur Flücht­lingen, die lang­fristig auf­ent­halts­berech­tigt sind, zugäng­lich. Inzwi­schen können aber Asyl­bewerber mit guter Bleibe­perspek­tive den Inte­gra­tions­kurse schon beginnen, während ihr Asyl­ver­fahren noch läuft. Das sind wieder Flücht­linge aus Eritrea, Irak, Iran oder Syrien, die über eine Auf­ent­halts­gestat­tung ver­fügen.

Mehr Informa­tionen zum Inte­gra­tions­kurs finden Sie auf der Seite über die Inte­gra­tions­beglei­tung der

VHS-OLM Die Volks­hoch­schule im Osten des Land­kreises München veran­staltet Deutsch­kurse in Kirch­heim und in den Nachbar­gemein­den.
Eine­Welt­Haus München Im Programm des Eine­Welt­Haus München gibt es außer Sprach­kursen viele weitere Angebote, die auch für Asyl­bewerber interes­sant sind.
bfz München Die Beruf­lichen Fort­bildungs­zentren bfz der Baye­rischen Wirt­schaft bieten u.a. das Programm "FIT in Arbeit" an, in dem berufs­bezoge­nes Deutsch­training, betrieb­liche Erpro­bung und Integra­tion im Vorder­grund stehen. Leider steht dieses Programm wegen des vom baye­rischen Innen­minister Herrmann ausge­sproche­nen Arbeits­verbots für Asyl­bewerber aus „sicheren Her­kunfts­staaten” nicht mehr zur Ver­fügung. Davon sind bedauer­licher­weise auch die Asyl­bewerber aus dem Senegal betrof­fen, die in Kirch­heim über­wiegen.
Ini­tia­tiv­Gruppe e.V. Die Ini­tia­tiv­Gruppe inter­kultu­relle Bildung und Begeg­nung IG bietet Deutsch­kurse, u.a. auch Kurse für berufs­bezoge­nes Deutsch bis zum Niveau C1 und Kurse speziell für Frauen an.
Münchner Bildungs­werk Neben vielen anderen Ange­boten bietet das Münchner Bildungs­werk auch Integra­tions­kurse an.
Thann­hauser Modell Gute Erfahrun­gen bestehen in Kirch­heim mit dem „Thann­hauser Modell”, ein als Work­book weit ver­breite­tes Konzept für den von Laien durch­geführ­ten Deutsch­unter­richt für Anfänger.

Deutsch­kurse der Gemeinde Kirch­heim

Alpha­beti­sierungs­kurs

In diesem Kurs wird die lateini­sche Schrift erwor­ben und der Grund­wort­schatz erlernt. Es werden in Rollen­spielen und kleinen Pro­jek­ten Dialoge zu den wich­tigen Themen des Alltags eingeübt.

Dieser Kurs wird erst wieder ange­boten, wenn es Flücht­linge gibt, die alpha­beti­siert werden müssen.

Vorkurs

Ziel des Kurses ist es, die im Alpha­beti­sierungs­kurs erwor­bene Lese- und Schreib­kompe­tenz der Kurs­teil­nehmer zu aus­zu­bauen. Die Teil­nehmer erlernen den Wort­schatz und die Gram­ma­tik, machen Übungen, spielen Dialoge. Dabei wird trai­niert, einfache Fragen und Ant­worten zu stellen und einfache Gespräche zu führen.

Lehrbuch: Alpha plus A1/2: Aufbau­kurs, Cornel­sen Verlag.

A1 Deutsch als Fremd­sprache

In diesem Kurs wird intensiv das Hör­ver­stehen, Lese­ver­stehen sowie die Schreib­kompe­tenz und münd­liche Kom­muni­ka­tion trai­niert. Die Teil­nehmer lernen einfache Gespräche, öffent­liche Ansagen und ein­fache Radio­berichte zu ver­stehen und Dia­loge zu führen. Es werden Texte gelesen, nach­erzählt und geschrie­ben. Es werden die Form und der Stil für die ein­fache schrift­liche Kom­munika­tion im Alltag ver­mit­telt und einfache Briefe, Notizen und Berichte verfasst. Der Kurs berei­tet in zwei Stufen, die den Modulen 1 und 2 des Inte­gra­tions­kurses ent­spre­chen, auf die A1-Prüfung vor und damit auf die Berufs­schule oder einen berufs­be­zo­genen Deutsch­kurs.

Lehrbuch: Plus­punkt Deutsch A1. Cornel­sen Verlag. Als Zusatz­material werden Modell­tests A1 von telc und dem Goethe-Institut ver­wendet.

Deutsch­lernen mit PC, Tablet oder Smart­phone

Asylplus e.V.

Asylplus e.V. stellt im Internet eine Lern­platt­form bereit, die ver­schie­dene Angebote zum Deutsch­lernen in mehreren Sprachen zugäng­lich macht. Außerdem rüstet Asylplus Lern­zen­tren mit vor­konfi­gurier­ten Note­books für das selbst­stän­dige, com­pu­ter­gestützte Lernen aus. Zusätz­lich zum Deutsch­unter­richt bietet die Lern­platt­form von Asylplus eine Online-Akademie mit prak­ti­schen Leit­fäden, Infor­ma­tionen über das Asyl­ver­fahren und inte­gra­tions­fördern­dem Infor­ma­tions­mate­rial.

Auch in der Unter­kunft Räter­straße in Kirch­heim steht ein solches Lern­zentrum zur Ver­fügung.

Deut­scher Volks­hoch­schul-Ver­band Auf dem Lern­portal „Ich will Deutsch lernen” stellen die Volks­hoch­schulen einen Online-Deutsch­kurs auf den Niveau­stufen A1 bis B1 kosten­los zur Ver­fügung, der das Rahmen­curri­culum für Integra­tions­kurse mit digi­ta­len Lern­materia­lien umsetzt. Darüber hinaus kann die Arbeits- und Berufs­sprache Deutsch in 30 branchen­über­greifen­den Sze­na­rien aus elf berufs­bezoge­nen kommuni­kativen Hand­lungs­feldern erlernt und ver­bessert werden.
Goethe-Institut Das Goethe-Institut bietet Flücht­lingen eine Viel­zahl von kosten­losen Online-Sprach­lern­ange­boten. Alle Angebote funktio­nieren auf Smart­phones und Tablets. Ein inter­aktives Wort­schatz­training in 16 Sprachen kann ohne Vor­kennt­nisse genutzt werden. Zahl­reiche Angebote sind beglei­tend zu Präsenz­kursen hilf­reich.
dw Auf der Web­seite der Deut­schen Welle gibt es kosten­lose Online-Deutsch­kurse für die Niveau­stufen A1 bis C.
Arbeits­agentur Flücht­linge, die vom Job­center betreut werden, können einen Zugang zur Lern­börse der Arbeits­agentur bekommen. Dort gibt es zahl­reiche Online-Kurse vom Deutsch­lernen bis zu IT-Themen.
L-PACK Das europä­ische Projekt „Citizen Language Pack for Migrants in Europe” besteht aus Videos, Audios und schrift­lichen Materia­lien. Außer Deutsch kann man sechs weitere Sprachen lernen.
wellcome­grooves Mit den welcome­grooves lernen aus dem eng­lischen, franzö­sischen und ara­bischen Sprach­raum neu Ein­getrof­fene erste Wörter, Sätze, Rede­wendun­gen und ein wenig über die deutsche Kultur. Der kosten­lose Ein­stiegs­kurs ver­mit­telt Sprache durch Musik. So geht das Lernen ein­facher.
Kosten­lose Apps Für Tablets und Smart­phones gibt es - mehr oder weniger - kosten­lose Apps, die beim Deutsch­lernen nützlich sind. Dazu gehören phase6 hallo Deutsch, Duolingo, Bravolol, bususu, memrise und vom Goethe-Verlag book2. Einige dieser Apps gibt es auch als Anwen­dung für PC im Internet. Wer kann Aus­sagen über die Quali­tät machen oder über Alter­nati­ven berich­ten?
Wörter­bücher

Für die Sprachen Englisch und Franzö­sisch sind LEOs Online-Wörter­bücher die erprobte Wahl.

Von Langen­scheidt werden zusätz­lich Wörter­bücher für Arabisch und Farsi bzw. Persisch zur Ver­fügung gestellt.

In vielen, auch in aus­ge­falle­nen Sprachen gibt es die Kauder­welsch-Sprach­führer des Reise Know-How Verlags. Die kosten­lose Abgabe ist leider schon beendet. Die eBook-Aus­gaben gibt es noch bis zum 31.3.2016 zu einem ermäßig­ten Preis.

Bild­wörter­bücher

Für Kinder ist das Will­kom­mens­ABC bestimmt. Es behan­delt alle 26 lateini­schen Buch­staben und erklärt 150 Begrif­fe durch Bil­der und die deut­schen Wörter. Ver­füg­bar ist es per Down­load als PDF-Datei, für eBook-Reader und als App.

Erwach­sene finden in ICOON bis zu 2800 Begriffe als Bil­der und ganz ohne Text. ICOON gibt es als gedruck­tes Buch und als App. Eine Auswahl der Begriffe gibt es auch auf zwei Pla­katen.

Ein anderes, etwas lustige­res Plakat von dwp eG zeigt weniger Begriffe zusammen mit den deut­schen Wörtern.

Mit 6000 Abbil­dun­gen ist das Online-Bild­wörter­buch am umfang­reichs­ten.

Materia­lien für Lehr­kräfte

Auf der Webseite von Lingolia können ehren­amt­liche Lehr­kräfte kosten­los Unter­richts­materia­lien für Deutsch­kurse für Aus­länder herunter­laden.

Auch das Wiki-Portal ZUM-Will­kommen.de wendet sich an Lehr­kräfte, die Deutsch für Flücht­linge unter­richten. Der Schwer­punkt liegt bei Material für A1-Kurse.

Schulen und Berufs­schulen

BOKI Die Städ­ti­sche Berufs­schule zur Berufs­vor­berei­tung unter­richtet in ihrer Außen­stelle München, Balan­straße junge Flücht­linge - in Aus­nahme­fällen bis zum Alter von 25 Jahren. Das Ziel ist das Bestehen der Prüfung zum ein­fachen oder zum quali­fi­zie­ren­den Mittel­schul­abschluss.
Schlau!­Schule An der Schlau!Schule in München werden im "schul­analogen Unter­richt" junge Flücht­linge analog zum Kern­fächer­kanon der baye­rischen Haupt- und Mittel­schulen unter­richtet und zum Schul­abschluss geführt.

Bildung für Flücht­linge all­gemein

Global Shapers Munich Die Webseite „Bildung für Flücht­linge” der Global Shapers Munich versucht bei der Suche von Hilfs­organisa­tionen für junge Flücht­linge im Bereich Bildung in München behilf­lich zu sein.

Praktika

Bundes­agentur für Arbeit Die Bundes­agentur für Arbeit in München stellt in einer Bro­schüre die Mög­lich­keiten der Flücht­linge zusammen, ein Prakti­kum zu absol­vieren. Außerdem verfügt sie in München über Ansprech­partner für die Vermitt­lung von Aus­bildungs- und Prakti­kums­plätzen, mit denen man per E‑Mail an Kontakt auf­nehmen kann.
Bera­tungs­stelle Arbeits­markt und Flücht­linge der Caritas Die Rahmen­bedingun­gen für Prak­tika sind sehr kompli­ziert. Deshalb hat der Caritas­verband Osna­brück ver­schie­dene Arbeits­hilfen für Unter­nehmen, Arbeits­ver­waltung und Bera­tungs­stellen heraus­gegeben.
sprung­brett bayern

Auch Schülerinnen und Schüler mit Flucht- oder Migra­tions­hinter­grund, ins­beson­dere aus Berufs­inte­gra­tions- und Über­gangs­klas­sen, finden auf dieser Prak­ti­kums­börse aktuelle Prak­ti­kums­ange­bote und bewerben sich direkt bei den Firmen ihrer Wahl – branchen­über­grei­fend und bayern­weit.

sprung­brett bayern unterstützt Eltern und Lehrer mit einer breiten Palette an Infor­ma­tionen zu den Themen Bewer­bung und Beruf.

Aus­bildung

FiBA Ober­bayern Auf der Seite des Netz­werks „Flücht­linge in Beruf und Aus­bildung” gibt es zahl­reiche Materia­lien zu den Themen Schule und Beruf für Flücht­linge. FiBA arbeitet inner­halb der Netz­werke „Integra­tion durch Quali­fi­zierung” (IQ) und MigraNet, auf deren Web­seiten viele weitere Materia­lien und Informa­tionen zum Thema Arbeits­markt­integra­tion von Migran­tinnen und Migran­ten zu finden sind.
Pari­tä­ti­scher Gesamt­verband Der Pari­tä­ti­sche Gesamt­ver­band infor­miert in einer Hand­reichung über den Zugang zur Berufs­aus­bildung und zu den Leistun­gen der Aus­bil­dungs­förde­rung für junge Flücht­linge.
BERUFENET Eine Daten­bank der Bundes­agentur für Arbeit enthält Informa­tionen und Steck­briefe zu fast allen Aus­bildungs­berufen.
vbw Die Interes­sen­vereini­gung der bayeri­schen Wirt­schaft vbw fördert die Integra­tion von Flücht­lingen mit ihrem Programm Integra­tion durch Aus­bildung und Arbeit IdA. Das Programm wendet sich an junge Flücht­linge, an Aus­bilder und Meister und an die ange­schlosse­nen Unter­nehmen. Es schließt ver­schie­dene Online-Angebote wie eine Prak­tikums­börse mit ein.
Hand­werks­kammer für München und Ober­bayern Die Hand­werks­kammer für München und Ober­bayern bietet Unter­stützung bei der gezielten Aus­bildungs­akquise für junge Menschen mit Migra­tions­hinter­grund. Auf ihrer Home­page findet man weitere Informa­tionen und Ansprech­partner.
IHK München und  Ober­bayern Der Artikel „Flücht­linge - Fach­kräfte­poten­zial erken­nen” der Indus­trie- und Handels­kammer München und Ober­bayern berich­tet über neue Mög­lich­keiten der Flücht­lingen auf dem Arbeits­markt, die sich aus aktuel­len Ver­änderun­gen der Rechts­lage ergeben haben, und ruft zur ver­stärk­ten Beschäf­ti­gung von Flücht­lingen auf.
Ausbil­dung in Pflege­berufen Wegen der großen Nach­frage nach Arbeits­kräf­ten im Gesund­heits­wesen und wegen der Varian­ten Alten-, Gesund­heits- und Kran­ken­pflege­helfer mit kurzen Aus­bildungs­zeiten und ver­hält­nis­mäßig gerin­gen Anfor­derun­gen gibt es in den Pflege­beru­fen gute Chancen für Flücht­linge, die einen Aus­bildungs­platz suchen. Ansprech­partner ist hier bei­spiels­weise der Caritas­verband der Erz­diö­zese München und Frei­sing e.V. als größ­ter sozia­ler Arbeit­geber in Ober­bayern.
VerA Im Programm VerA (Ver­hin­derung von Aus­bildungs­ab­brüchen) des Senior Experten Service SES beglei­ten Ehren­amt­liche Auszu­bildende durch die Tücken ihrer Aus­bildung. Die Webseite und ein Flyer infor­mieren darüber genauer, auch über Ansprech­partner.
Bundes­minis­terium für Arbeit und Soziales Laut einer Presse­mit­teilung bringt ein vom Bundes­kabinett verab­schie­deter Gesetz­entwurf bald Erleich­terungen für junge Menschen mit einer Duldung, die sich in einer Aus­bildung oder einem Studium befinden. Die in dieser Mit­teilung erwähn­ten Angebote „Assis­tierte Aus­bildung” und „Aus­bildungs­beglei­tende Hilfen” können u.U. auch von Flücht­lingen mit anderen Aufent­halts­titeln genutzt werden.

Arbeits­erlaub­nis

Erläu­terun­gen des Land­kreises München Im März 2017 hat der Landrat des Land­kreises München Chris­toph Göbel Erläu­terun­gen zu dem bei der Ertei­lung von Arbeits­erlaub­nis­sen ange­wende­ten Ver­fahren und den dabei zu berück­sichti­genden Rand­bedin­gun­gen kom­muni­ziert. Auch ein Infor­ma­tions­blatt für Arbeit­geber ist ver­öffent­licht worden.
Stelle für inter­kultu­relle Arbeit

Bei der Beschaf­fung der Arbeits­erlaub­nis hat es sich immer wieder als vor­teil­haft erwiesen, das Amt für Wohnen und Migra­tion des Sozial­referats der Landes­haupt­stadt München um Unter­stützung zu bitten.

Für unsere aktiven Helfer wird im Doku­ment Arbeits­erlaub­nis und -auf­nahme beschrie­ben, wie im Ein­zel­nen vor­zu­gehen ist. Zusätz­lich zum For­mu­lar Stellen­beschrei­bung und einer hinzu­zufügen­den Anlage muss dabei ein Anmelde­bogen des Netz­werks FIBA und eine Daten­schutz­erklä­rung über­mit­telt werden.

Mindest­löhne Beim Mindest­lohn ist - ver­ein­facht gespro­chen - zwischen dem gesetz­lichen Mindest­lohn von derzeit 8,84 € und branchen­spezifi­schen Mindest­löhnen, wie sie auf einem Doku­ment des Zolls zusammen­gestellt worden sind, zu unter­schei­den. Branchen­spezifi­sche Mindest­löhne haben immer Vorrang.
AZF III Auf dieser Seite eines eigent­lich schon abge­schlos­senen Projekts finden Sie aktuelle Infor­ma­tionen zum Thema Arbeits­markt­zugang für Flücht­linge. Hilf­reich ist ins­beson­dere ein Leit­faden Arbeits­erlaub­nis­recht.

Arbeits­suche

Bundes­agentur für Arbeit

Nach der Anerken­nung werden Flücht­linge in der Regel vom zuständi­gen Job­center betreut und finan­ziert. Sie können dann einen Zugang zur Jobbörse der Bundes­agentur bekommen.

Mit der Bro­schüre „Poten­ziale nutzen – geflüch­tete Menschen beschäf­tigen” wendet sich die Bundes­agentur an poten­tielle Arbeit­geber. Dort finden sie Ant­wor­ten auf die meisten ihrer Fragen.

Private Arbeits­vermitt­lungen Das Job­center kann Arbeits­suchen­den einen Akti­vierungs- und Vermitt­lungs­gut­schein (AVGS) aus­stel­len. Diesen können sie bei privaten Arbeits­vermitt­lungen einlösen. Z.B. bietet TERTIA dafür Dienst­leistun­gen auf den Gebieten Beratung, Coaching, und Arbeits­ver­mitt­lung an. TERTIA hat auch ein Büro in München.

Quali­fi­zierungs­pro­gramme

Job­center Das Job­center kann anerkann­ten Flücht­lingen Zugang zu zusätz­lichen Quali­fizie­rungs­maß­nahmen ver­schaf­fen. Bei­spiele dafür sind Sprach­kurse mit und ohne Berufs­bezug und das Programm Step In der Beruf­lichen Fort­bildungs­zentren bfz.
Projekt AMIGA
Erzbistum München und Freising Das Erz­bistum München und Freising unter­hält ein Hilfs­programm zur För­derung der Arbeits­aufnahme von Asyl­bewer­bern und Flücht­lingen. Es kann u.a. zur Finan­zierung von Qualifi­zierungs­maß­nahmen wie eines LKW-Führer­scheins oder eines PC-Kurses genutzt werden. Einzel­heiten finden Sie hier.

Unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge

Vormund­schaft Da die leib­lichen Eltern die Erzie­hung von Unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge (UMFs) nicht über­nehmen können, muss vom Fami­lien­gericht ein Vormund bestimmt werden.
Finan­zierung UMFs mit Bleibe­recht sind kinder­geld­berech­tigt. Wenn sie 15 Jahre oder älter sind, können sie ihren Antrag auf Kinder­geld selbst stellen. Bei jünge­ren UMFs muss das der Vormund machen. Je nach der Situ­ation des Vor­munds oder der Pflege­familie gibt es weitere Mög­lich­keiten für die Finan­zie­rung ihres Lebens­unter­halts. Details dazu müssen noch nach­getra­gen werden.
Erziehungs­beistand­schaft Die Erzie­hungs­beistand­schaft des Land­kreises Mün­chen ist dessen Anlauf­stelle für die Betreu­ung von UMFs.
BumF Die Web­seite des Bundes­fach­verband unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge infor­miert über die wich­tig­sten Beson­der­hei­ten.
Kinder­schutz München Ein weiterer Ansprech­partner ist Kinder­schutz e.V.. Dort gibt es z.B. Informa­tionen über die Vormund­schaft.

Infor­ma­tionen über die Her­kunfts­länder

Aus­wärti­ges Amt Die Länder­infor­ma­tionen des Aus­wärti­ges Amts wenden sich eigent­lich an Urlauber, Geschäfts­reisende und den Außen­handel. Die Angaben aber aber zuver­lässig und umfang­reich.
Medien­dienst Inte­gra­tion Der Medien­dienst Inte­gra­tion beschreibt die Situa­tion in 10 Her­kunfts­ländern in einem Infor­ma­tions­papier dass leider nicht mehr ganz aktuell ist.
Amnesty Inter­natio­nal Die Länder­berichte von Amnesty Inter­natio­nal berich­ten über die Men­schen­rechts­situa­tion in fast allen Ländern der Erde.

Infor­ma­tionen für Flücht­linge

Will­kommens­mappe Die Gemeinde Kirch­heim bei München hat in Zusammen­arbeit mit dem Helfer­kreis Asyl eine Will­kommens­mappe heraus­gegeben, die den Flücht­lingen bei ihrer Ankunft in Kirch­heim über­reicht wird. Diese Mappe enthält wichtige Infor­ma­tionen, die ihnen den Start in der neuen Umgebung erleich­tern sollen. Auch für neue Helfer kann sie interes­sant sein. Die Mappe liegt bis jetzt in deut­scher, eng­lischer und fran­zösi­scher Sprache vor. Der Stand beider Aus­gaben ist das Jahr 2015.
Eröffnung eines Bank­kontos

Die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leis­tungs­aufsicht (BAFIN) hat im Sep­tem­ber 2015 Rege­lungen für die Konto­eröff­nung für Flücht­linge ver­öffent­licht.

In Kirch­heim können Asyl­bewerber bei der Kreis­spar­kasse ein Bank­konto eröffnen. Flücht­linge, die der deut­schen Sprachen nicht mächtig sind, sollten zum Eröffnen eines Bank­kontos immer von einem Helfer beglei­tet werden, der über­setzen kann. Eine Anmel­dung wird gewünscht.

Ein Flyer mit Informa­tionen über die Konto­eröff­nung liegt in Deutsch, Englisch, Fran­zösisch, Italie­nisch, Arabisch, Kurdisch und Farsi vor. Es empfiehlt sich, auf die Bedeu­tung von Konto­aus­zügen und Belegen und auf die Folgen von geplatz­ten Abbuchun­gen hinzu­weisen.

Refugees Welcome und Refugees Guide

Der Klett-Verlag stellt mit Refugees Welcome eine Bro­schüre in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch und Franzö­sisch mit einem Erste-Hilfe-Wort­schatz für die erste Ver­ständi­gung in den Unter­künften, auf Ämtern oder beim Arzt zur Ver­fügung.

Eine zweite Bro­schüre Refugee Guide ist eine Orien­tierungs­hilfe mit Tipps und Informa­tionen rund um die deutsche Kultur und ihre Gepflo­gen­heiten in den­selben und zahl­reichen weiteren Sprachen.

Beide Bro­schüren können bestellt oder herunter­geladen werden.

Refugee Phrase­book Bei den ersten Schrit­ten einer Kommuni­kation, die u.U. ohne die Zuhilfe­nahme einer „Brücken­sprache” wie Englisch oder Franzö­sisch aus­kommen müssen, kann man auf das Refugee Phrase­book zurück­greifen. Für Deutsch­land geeig­nete Ver­sionen können hier herunter­geladen werden.
Buch „Wir schaffen das ...” Das Buch „Wir schaffen das. 99 Tipps und Fakten für Zuwan­derer und Ein­heimi­sche” von Ameen Alku­tainy und Nikolaus von Wolff ist ein Taschen­rat­geber für alle, die neu in Deutsch­land ankommen. Die 99 Dis­kussions­punkte, Hinweise und Fakten werden in drei Sprachen (Deutsch, Arabisch und Englisch) behan­delt. Dieses Buch kann man hier bestel­len.
Buch „Deutsch­land - Erste Infor­ma­tionen für Flücht­linge” Dieses Buch gibt es als kosten­lose App für iOS oder Android oder als kosten­pflich­tige Print­ausgabe. Der Verlag schreibt dazu: „Es fasst die wesent­lichen Infor­ma­tionen über Deutsch­land zusammen, die jeder Neu­ankömm­ling wissen muss, um das Land besser zu ver­stehen. Das reicht von grund­legenden Fakten über recht­liche Fragen bis hin zu wichti­gen ethi­schen Gesichts­punkten, welche die Grund­lage des Zusammen­lebens in einem demo­kra­tischen Rechts­staat bilden.„
funkhaus europa Dieses Gemein­schafts­pro­gramm von rbb, radio­bremen und den WDR wird u.a. in Ara­bisch, Bos­nisch, Kur­disch und Tür­kisch gesendet. Es ist in Bayern nur als Inter­net­radio zu hören. Von Mon­tag bis Frei­tag um 11:55 steht eine Nach­richten­sendung für Flücht­linge im Pro­gramm. Refu­gees Radio wird in eng­li­scher und ara­bi­scher Sprache gesendet. Die Texte der Sen­dun­gen gibt es auch als pdf-Dateien zum Herunter­laden, Weiter­geben oder Auf­hängen.
Guide for Refugees des BR Der Baye­rische Rund­funk präsen­tiert Video­clips mit Tipps des Repor­ters Henry Lai, die Flücht­lingen helfen sollen, sich im Alltag in Bayern besser zurecht­zu­finden.
Web­portale und Apps für Flücht­linge

Es gibt auch schon Web­portale und Apps, die sich an Flücht­linge wenden.

  • Die gemein­sam vom Bundes­amt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF), der Bundes­agentur für Arbeit (BA) und dem Goe­the-Insti­tut ent­wickelte App Ankom­men will ein Weg­beglei­ter für die ersten Wochen in Deutsch­land sein. Sie ist auf die unmittel­baren Lebens­bedürf­nisse neu in Deutsch­land ankommen­der Men­schen zuge­schnit­ten und steht in den Sprachen Ara­bisch, Englisch, Farsi, Franzö­sisch und Deutsch zur Ver­fügung. Hinweise zu Werten und Leben in Deutsch­land finden sich dort ebenso wie Informa­tionen zum Asyl­ver­fahren sowie zum Weg in Aus­bildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kosten­loser, multi­media­ler Sprach­kurs inte­griert, der eine all­tags­nahe Unter­stützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.
  • Die Inte­gra­tions­platt­form und App Integreat ist von Studen­ten der TU München ent­wickelt worden sind und in Augs­burg und Bad Tölz schon im Einsatz. Es ist nicht bekannt, ob sich schon ein Team um einen Einsatz im Land­kreis München kümmert.