Helferkreis Asyl Kirchheim b. München e.V. - Hilfreiche Links

Links

Auf dieser Seite finden Sie Links, Kontakt­adressen und Zusatz­informa­tionen, die ins­beson­dere dann für Sie nützlich sein können, wenn Sie bei uns mit­arbeiten oder an einer anderen Stelle mit Flücht­lingen arbeiten. Weitere Links finden Sie z.B. auf den Seiten, auf denen sich die Arbeits­gruppen vor­stel­len. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Hinweise mit Korrek­turen und Ergänzun­gen bitte an .

Die Themen Flücht­linge und Asyl sind so umfang­reich, dass es unmög­lich ist, mit den Links auf unserer Webseite alle Aspekte abzu­decken. Und es macht Schwie­rig­keiten, die präsen­tier­ten Infor­ma­tionen kon­ti­nuier­lich aktuell zu halten. Deshalb möchten wir alle Interes­sier­ten auf die im obersten Abschnitt dieser Seite auf­ge­führ­ten Infor­ma­tions­quel­len hin­weisen. Gegen­wärtig über­arbei­ten wir unsere Liste von Links. Bald wird sie im Wesent­lichen nur noch Links auf Web­seiten und Doku­mente ent­hal­ten, die wir für beson­ders wichtig halten oder in denen für Kirch­heim und den Land­kreis München spezi­fische Infor­ma­tionen zu finden sind.

Bitte klicken Sie auf die Über­schrif­ten, wenn Sie die Abschnitte mit den Links, Kontakt­adressen und Zusatz­informa­tionen auf- oder zuklap­pen wollen.

Infor­ma­tions­samm­lungen für Flücht­linge und Helfer

Baye­ri­scher Flücht­lings­rat Auf der Home­page des Baye­rischen Flücht­lings­rats gibt es viele nütz­liche Informa­tionen für Flücht­linge und Helfer. Beson­ders hervor­zu­heben sind die Samm­lungen von Materia­lien.
Münch­ner Flücht­lings­rat Der Münchner Flücht­lings­rat berich­tet auf seiner Homepage nicht nur von seinen eigenen Akti­vi­täten sondern gibt viele Informa­tionen für Flücht­linge und Helfer weiter.
Flücht­lings­rat Nieder­sachsen Die über­sicht­liche Home­page des Flücht­lings­rats Nieder­sachsen mit ihrer gut funk­tionie­ren­den Such­funk­tion birgt einen großer Fundus an Informa­tionen.
fluechtlingshelfer.info Diese Webseite sammelt nütz­liches Wissen für die Unter­stüt­zung von Geflüch­teten - für ehren­amt­liche Hel­fer*in­nen, für Haupt­amt­liche aus der Flücht­lings­arbeit und für Geflüch­tete selbst. Sie bietet eine gut funk­tio­nie­rende Such­funktion und eine Fülle an Material und Links.
Asyl-Forum Das Asyl-Forum prä­sen­tiert aktuelle Nach­rich­ten aus ver­schiede­nen Quellen zu den Themen Flucht, Asyl und Inte­gra­tion, enthält eine lange Liste von hilf­reichen Links und unter­stützt mit etlichen Dis­kus­sions­foren die Kom­muni­ka­tion zwischen Flücht­lings­hel­fern. Beim Auf­finden der Beiträge gilft eine Such­funk­tion.
asylinformation.eu Diese Webseite infor­miert Helfer und Asyl­suchende in den deutsch­sprachi­gen Ländern themen­über­grei­fend u.a. mit zahl­reichen weiter­führen­den Links.
Pari­tä­ti­scher Gesamt­verband Die Webseite Migra­tion des Pari­tä­ti­schen Gesamt­verbands ver­mit­telt den Zugang zu zahl­reichen Arbeits­hilfen und Pub­lika­tionen über das Asyl­ver­fahren, die soziale Situa­tion von Flücht­lingen und Aus­ländern und über ehren­amt­liches Engage­ment.
GGUA Flücht­lings­hilfe Die Home­page der Gemein­nützigen Gesell­schaft zur Unter­stützung Asyl­suchender e.V. GGUA Flücht­lings­hilfe, Münster bringt aktuelle Nach­richten zum Thema Asyl zusammen mit einer umfang­reichen Material­sammlung und einer Such­funk­tion.
ADIA Erding ADIA Erding ist nach Aussage der Betrei­ber DAS kosten­lose, multi­lingu­ale Sprach-/Lern-/Bil­dungs- und Infor­ma­tions­portal und zugleich der syste­ma­tische Beglei­ter des ADIA Inte­gra­tions­modells, dem Bil­dungs­projekt der "Zukunfts­macher gUG". Zu den Themen Lernen, Leben und Arbeiten findet man der ADIA Webseite zahl­reiche Links.
Web­portale und Apps für Flücht­linge Weiter unten finden Sie die sich eigent­lich an Flücht­linge wenden, aber auch für Helfer inte­res­sant sein könnnen.

Migra­tions­bera­tung und ähnliche Angebote

BAMF

Das Bundes­amt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF) stellt nicht nur Informa­tionen zum Asyl­ver­fahren (siehe im ent­sprechen­den Abschnitt sondern auch Publika­tionen mit all­gemei­nen Informa­tionen für Migran­ten auf seiner Internet­seite zur Ver­fügung:

Die umfang­reiche Bro­schüre "Will­kommen in Deutsch­land" mit Tipps für den Alltag von Migran­ten in Deutsch­land gibt es außer in Deutsch in einigen weiteren Sprachen (derzeit Arabisch, Englisch, Fran­zö­sisch, Polnisch, Russisch und Türkisch).

SOLWODI SOLWODI ist die Abkür­zung von „SOLida­rity with WOmen in DIstress” – Solida­rität mit Frauen in Not. SOLWODI bietet ganzheit­liche psycho­soziale Betreu­ung und Beratung, sichere Unter­bringung, Ver­mitt­lung juris­tischer und medizi­nischer Hilfe sowie Unter­stützung bei der Rückkehr in die Heimat­länder, wenn Migran­tinnen zurück­kehren. SOLWODI hat auch ein Büro in München.
Münch­ner Bil­dungs­werk Das Inter­kultu­relle Fort­bildungs­programm für frei­willig Enga­gierte des Münchner Bildungs­werks versucht Helfer beim Umgang mit kultu­rellen Unter­schieden und den Folgen von Flucht und Ver­fol­gung zu unter­stützen. U.a. werden Schulun­gen für Behör­den­be­glei­ter und Schüler­paten ange­boten.
Kolibri-Stiftung Kolibri ist eine gemein­nützige Stiftung, die Migran­tinnen und Migran­ten, die Inte­gra­tion in ihrer neuen Heimat erleich­tern will. Sie wird von den vier Organisa­tionen Refugio, Initia­tiv­Gruppe inter­kultu­relle Bildung und Begeg­nung IG, Freund­schaft zwischen Aus­ländern und Deut­schen FAD und Verband binatio­naler Familien und Partner­schaften getragen.
Evange­lische Kirche, Diakonie und Innere Mission

Von der Diakonie Bayern gibt es einen Flyer „Asyl bei uns? – 12 Fragen und Ant­wor­ten” mit sehr kom­pri­mier­ten Informa­tionen für Neulinge in der Flücht­lings­arbeit. Ein Heft „Was tun, damit's nicht brennt” von der Bundes­arbeits­gemein­schaft Kirche & Rechts­extre­mismus und anderen Organisa­tionen enthält einen Leit­faden zur Ver­meidung von rassis­tisch aufge­ladenen Kon­flik­ten im Umfeld von Sammel­unter­künften für Flücht­linge.

Bei der Inneren Mission München gibt es Hilfs­angebote für Menschen mit Migra­tions­hinter­grund und für Menschen mit psychi­schen Erkran­kungen.

Asyl in der Kirche Die Ökume­nische Bundes­arbeits­gemein­schaft „Asyl in der Kirche” ist ein Netz­werk von Kirchen­gemein­den, die bereit sind, Flücht­linge im »Kirchen­asyl« vor Abschie­bung zu schützen, wenn begrün­dete Zweifel an ihrer gefahr­losen Rück­kehr bestehen.
Deutsche Bischofs­kon­ferenz Zu aktuel­len Fragen des Kirchen­asyls gibt es auch eine Hand­reichung der deut­schen Bischofs­konfe­renz

Andere Helfer­kreise

Nachbar­gemein­den In der unmit­tel­baren Nach­bar­schaft gibt es Helfer­kreise für Flücht­linge in Aschheim, Feld­kir­chen, Poing und Gras­brunn-Vater­stet­ten.
Hilfs­orga­nisa­tionen in der Stadt München Aus der Not­ver­sor­gung von über 150.000 geflüch­teten Menschen am Münchner Haupt­bahnhof im Herbst 2015 ist der Verein „Münchner Frei­wil­lige – Wir helfen e.V.” ent­stan­den. Er hat u.a. ein Modell ent­wickelt, mit dem die massiven Probleme über­wunden werden können, die Flücht­linge bei der Wohnungs­suche haben.
Listen von weiteren Helfer­kreisen Das LRA München führt eine Liste der Helfer­kreise im Land­kreis. Es gibt auch Listen von Helfer­kreisen in Bayern und darüber hinaus.
unserVeto

Am 24.3.2018 wurde in Nürnberg der baye­rische Landes­ver­band von „UnserVeto” gegrün­det. Er soll als Modell für Verbände in anderen Bundes­ländern dienen, in die sich ehren­amt­liche Flücht­lings­helfer*innen ein­brin­gen können, um ihre Stimme gegen die Ver­schärfun­gen im Asyl­recht zu erheben und Ein­fluss auf die Politik zu nehmen.

In unserVeto sind für poli­ti­schen Dis­kus­sio­nen über die Flücht­lings- und Asyl­poli­tik Argu­men­ta­tions­hilfen „Was ist Sache” erar­bei­tet worden. Diese und andere Doku­mente kann man hier her­unter­laden. Vor­stel­lungen der Helfer­kreise für eine menschen­würdige und geord­nete Asyl­poli­tik werden außerdem in einem Master­plan erläu­tert.

Träger von Flücht­lings­unter­künften für unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge in Kirch­heim

Kreis­ver­band München-Land e.V. der AWO Die Arbeiter­wohl­fahrt betreut im Indus­trie­gelände Kirch­heim eine Unter­kunft für zwei Wohn­grup­pen von zusammen ca. 20 unbe­glei­teten minder­jähri­gen, männ­lichen Flücht­lingen.
IMMA e.V. IMMA berät, schützt und unter­stützt Mäd­chen und junge Frauen ihren Weg zu finden, damit sie gleich­berech­tigt ihren Platz in allen öffent­lichen und pri­va­ten Lebens­berei­chen ein­nehmen können. In der voll­betreu­ten heil­päda­go­gi­schen Wohn­gruppe Imara in Heim­stet­ten werden 6 Mäd­chen und junge Frauen ab dem 16. Lebens­jahr mit und ohne Flucht­hinter­grund betreut. Ziel ist das Heran­führen an ein eigen­ständi­ges Leben in Deutsch­land.
Innere Mission Die zur Inneren Mission gehö­rende Evan­ge­li­sche Kinder- und Jugend­hilfe Feld­kir­chen betreut in Heim­stet­ten eine heil­päda­go­gi­sche Wohn­gruppe mit neun Jugend­lichen. Die Jugend­lichen beider­lei Geschlechts im Alter von 14 bis 18 Jahren leben in Einzel- und Doppel­zimmern in einem Ein­fami­lien­haus. Drei der Bewohner sind unbe­glei­­tete minder­jährige Flücht­linge.

Infor­ma­tionen zum Asyl­ver­fahren

BAMF

Das Bundes­amt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF) stellt zahl­reiche Publika­tionen mit Informa­tionen zum Asylver­fahren auf seiner Internet­seite zur Ver­fügung:

Der Ablauf des deutsche Asyl­ver­fahrens (Sep­tember 2014)
Unhand­licher Flyer des BAMF mit einer Über­sicht über den Ablauf des Asyl­ver­fahrens.

Das deutsche Asyl­ver­fahren - aus­führ­lich erklärt (Sep­tember 2014)
Ausführ­liche Bro­schüre des BAMF über das Asyl­ver­fahren.

In den regel­mäßig vom BAMF heraus­gegebe­nen Ent­scheider­briefen werden aktuelle Informa­tionen ver­breitet, die die Durch­führung des Asyl­ver­fahrens betref­fen. Z.B. wird auf Seite 2 des Ent­scheider­briefs 9/2013 aus­führ­lich auf das Dublin III Ver­fah­ren ein­gegan­gen. Weitere Ent­scheider­briefe kann man über die Publika­tions­seite des BAMF ein­sehen und down­loaden (Such­text „Ent­scheider­brief”).

Auf weitere Informa­tionen des BAMF wird im Abschnitt „Migra­tions­bera­tung und ähnliche Angebote” hin­ge­wiesen.

Pari­tä­ti­scher Gesamt­verband Auf dieser Seite kann man sich die Pub­li­ka­tion „Grund­lagen des Asyl­ver­fahrens (4. Auflage 2016)” herunter­laden. Es handelt sich um einer sehr gut lesbare Dar­stel­lung des Asyl­ver­fahrens mit vielen Informa­tionen und Tipps.
Infor­ma­tions­verbund Asyl & Migration

Diese von mehreren Nicht­regie­rungs­organisa­tionen gemein­sam betrie­bene Webseite führt zahl­reiche Informa­tionen und Arbeits­hilfen zu den Themen Asyl und Migra­tion aus ver­schie­denen Quellen zusammen.

Dazu gehören auch die Hinweise für Asyl­suchende in Deutsch­land (2016), eine knappe Dar­stel­lung der Anhörung beim BAMF mit vielen prak­tischen Tipps - ins­beson­dere für die Asyl­bewerber. Dieses Dokument gibt es auch in vielen weiteren Sprachen.

Infobus für Flücht­linge Der Münchner Flücht­lings­rat betreibt gemein­sam mit Amnesty Interna­tional einen Infobus für Flücht­linge, bei dem sie eine Erst­beratung bekommen können. Mehr Informa­tionen dazu auf der Webseite des Info­busses. Dort findet man auch Informa­tionen für Flücht­linge in vielen Sprachen.
Eine­Welt­Haus München Im EineWelt­Haus München gibt es einmal in der Woche eine kosten­lose Rechts­hilfe für Aus­länderin­nen und Aus­länder.
Rechts­hilfe für Aus­län­der/in­nen München e.V. Die Rechts­hilfe für Aus­län­der/in­nen München e.V. unter­stützt und betreut aus­ländi­sche Mit­bürgerIn­nen, die wegen ihrer Eigen­schaft als Migran­tInnen in der Bundes­republik Deutsch­land Schwie­rig­keiten haben. Ins­beson­dere ver­mit­telt der Verein Kontakte mit Rechts­anwältIn­nen.
Refugee Law Clinic Munich e.V. Der Refugee Law Clinic Munich e.V. ist ein von Stu­den­ten gegrün­de­ter, ehren­amt­licher einge­tragener Verein aus München, der kosten­lose Rechts­beratung im Bereich des Asyl- und Aus­länder­rechts anbietet.
PRO ASYL

PRO ASYL ist eine unab­hängige Menschen­rechts­organisa­tion, die sich seit mehr als 25 Jahren für die Rechte ver­folg­ter Menschen in Deutsch­land und Europa einsetzt.

Im Webshop von PRO ASYL gibt es z.B. Bro­schü­ren mit Hin­weisen zum Dublin-Ver­fahren und zur Situa­tion afgha­ni­scher Flücht­linge. Der Down­load ist in der Regel kosten­los.

Mit ihrem Rechts­hilfe­fonds bezu­schusst PRO ASYL Asyl­ver­fahren, ins­beson­dere dann, wenn es um Ent­scheidun­gen geht, die als Muster­fälle auch anderen Flücht­lingen zu Gute kommen können.

Arrival­Aid Arrival­Aid ist eine Initia­tive zur Aus­bildung und Fort­bildung von Ehren­amt­lichen für zwei ver­schie­dene Aufgaben:
Freundes­kreis Asyl Rhein­felden

Der Freundes­kreis Asyl Rhein­felden hat einen leicht verständ­lichen Flyer zum Dublin­ver­fahren ver­öffent­licht.

Migra­tions­recht.net Das Portal Migra­tions­recht.net bietet umfang­reiche Informa­tionen sowie aktuelle News aus dem gesamten Bereich des deut­schen und euro­päi­schen Migra­tions­rechts. Hier findet man z.B. auch eine Über­sicht über die aktuel­len Leis­tungs­sätze des Asyl­bewerber­leis­tungs­gesetzes.

Infor­ma­tionen der Behörden

Gemeinde Kirch­heim bei München

In vielen Dingen arbeitet der Helfer­kreis mit dem Sozial­amt der Gemeinde Kirch­heim, der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten der Gemeinde und gele­gent­lich auch mit der Street­workerin zusammen. Das zeigt auch der Flyer mit Infor­ma­tio­nen zum Thema Asyl, den die Gemeinde mit Unter­stüt­zung des Helfer­kreises heraus­gege­ben hat.

Die Kontakt­daten der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten sind:

Carina Steger
Räterstraße 26, 2.OG
85551   Kirchheim
Tel.:      089 90909-5108
Mobil:   0172 7086178
E‑Mail: 

Die Kontakt­daten der Street­workerin sind:

Lena Wittenzellner
Hauptstr. 35, 1. OG
85551   Kirchheim
Tel.:      089 95958414
Mobil:   0173 3721872
E‑Mail: 

Land­kreis München

Die Koordi­nierungs­stelle für die Unter­brin­gung und Betreu­ung von Flücht­lingen bzw. die Stabs­stelle Asyl des Land­kreis München in der Lud­milla­straße 26 in München-Unter­giesing ist die Anlauf­stelle für alle Asyl­bewer­ber, die dem Land­kreis zuge­teilt sind. Aus­genom­men ist ab dem 2.3.2017 die Aus­länder­behörde. Auf­grund von Per­sonal­eng­pässen wird bis auf weite­res ihre Außen­stelle an den Stan­dort Maria­hilf­platz 17 zurück­ver­legt. Es ist zu beach­ten, dass die Zeiten des Partei­ver­kehrs an den beiden Stand­orten von­einan­der abwei­chen.

Das Land­rats­amt verweist auf einer Web­seite auf weitere Informa­tions­quellen zum Thema Asyl. Schwer­punkte sind u.a. die Beantra­gung von Leistun­gen nach dem Asyl­bewer­ber­leis­tungs­gesetz, die Soziale Beratung von Asyl­bewer­bern und die Unter­brin­gung und Betreu­ung von Flücht­lingen. Das Handout des Land­rats­amts für die Asyl­bewer­ber-Helfer­kreise im Land­kreis München findet man dort leider nicht mehr. Dieses inzwischen nicht mehr ganz aktuelle Informa­tions­heft des Land­rats­amts München enthält viele Hin­weise für die Asyl­bewer­ber-Helfer­kreise im Land­kreis. Sie können es hier herunter­laden.

Im Gegen­satz zu den Asyl­bewer­bern ist die Anlauf­stelle für alle abge­lehn­ten und neu aner­kann­ten Per­sonen und alle Per­sonen mit Dul­dungen weiter­hin die Aus­länder­behörde im Land­rats­amt am Maria­hilf­platz. Beachten sie ins­beson­dere deren Seite zur auf­ent­halts­recht­lichen Beglei­tung des Asyl­ver­fahrens.

Für Anfra­gen und Mit­teilun­gen zur Unter­brin­gung von Flücht­lingen gibt es im Land­rats­amt die E‑Mail-Adresse .

Eine zweite Adresse ist bei Scha­dens­meldun­gen zu ver­wenden.

Landes­haupt­stadt München Obwohl sie für unsere Flücht­linge eigent­lich nicht zustän­dig ist, hat sich heraus­gestellt, dass Informa­tionen der Landes­haupt­stadt auch für uns interes­sant sind. Hervor­zu­heben sind ins­beson­dere die Bro­schüre „Exil in München” und die zahl­reichen Leistun­gen, die das Amt für Wohnen und Migra­tion mit seiner Stelle für inter­kultu­relle Arbeit anbietet
Land Bayern

Das Baye­ri­sche Staats­minis­terium für Arbeit und Soziales, Familie und Inte­gra­tion macht Infor­ma­tionen zum Thema "Asyl­sozial­politik" im Internet zugäng­lich.

Der Inte­gra­tions­beauf­tragte der Baye­ri­schen Staats­regie­rung gibt Publi­ka­tionen zum Thema Inte­gra­tion heraus und ini­tiiert Ver­anstal­tungen. Er hat den Baye­rischen Inte­gra­tions­rat ins Leben gerufen. Der Inte­gra­tions­rat gibt Hand­lungs­empfeh­lungen für die Inte­gra­tions­poli­tik. Auf der Homepage des Inte­gra­tions­beauf­tragte kann man sich über seine Tätig­keit infor­mieren und viel­fäl­tiges Material her­unter­laden. Z.B. gibt es jährlich einen Inter­kultu­rellen Kalen­der mit den Feier­tagen vieler Reli­gionen.

Bundes­justiz­ministe­rium Das Bundes­ministe­rium ver­öffent­licht Gesetzes­texte auch im Internet. Als Beispiel hier der Link für das Asyl­bewerber­leis­tungs­gesetz.

Deutsch­kurse der Gemeinde Kirch­heim

Für alle Kurse gilt:

Die Kurs­gestal­tung unter­schei­det sich dadurch von den Inte­gra­tions­kursen bzw. anderen Deutsch­kursen, die das Errei­chen eines Sprach­niveaus erzielen, dass es nicht die Ver­mitt­lung der Themen im Vorder­grund steht, sondern der Lern­pro­zess. Dieser wird dem Lern­tempo der jeweili­gen Lebens­situa­tion der Geflüch­te­ten ange­passt.

Durch Pro­jekt­arbeit, Zusatz­lektü­ren und Filme werden die Kurs­teil­nehmer mit der Landes­kunde vertraut und lernen Inte­res­san­tes über das Leben der Deut­schen und der Migran­ten in Deutsch­land kennen. Landes­kund­liche und kul­tu­relle Ein­drücke sollen die Sprach­lernen­den moti­vieren, sich zu inte­grie­ren und am gemein­samen Leben teil­zu­nehmen.

Welche Kurse jeweils ange­boten werden, hängt davon ab, ob es Flücht­linge gibt, für die die Kurse geeignet sind.

Die Kurs­teil­nahme ist kosten­los.

Alpha­beti­sie­rungs­kurs A1 mit lang­samer Pro­gres­sion

An 2 Tagen pro Woche, vor­mittags

In diesem Kurs steht das Üben von Lesen und Schrei­ben im Vorder­grund. Es werden ein­fache gramma­tische Struk­turen ein­geübt, Bild­be­schrei­bungen erstellt, kurze Dialoge durch­ge­spielt und mit Auf­gaben zum Hör­ver­stehen gear­bei­tet.

Lehr­mate­rial: Deutsch als Zweit­sprache – Alpha­be­ti­sie­rung für Jugend­liche und junge Erwach­sene aus der Lernbox der SchlaU Werk­statt für Migra­tions­päda­gogik.

Lektüre - A1

An 2 Tagen pro Woche, nach­mittags

In diesem Kurs lesen wir kurze Texte. Die Texte sollen der Anre­gung für Kommu­ni­ka­tion dienen. Zu den Texten werden ver­schie­dene Auf­gaben auch schrift­lich bearbei­tet und auf diese Weise der neue Wort­schatz ein­geübt und die Kennt­nis der Gramma­tik ver­tieft.

Der Kurs eignet sich als Ergän­zung zum Kurs Alpha­beti­sierungs­kurs A1 am Vor­mittag, sowie für die Teil­nehmer, die nur nach­mittags den Unter­richt besuchen können.

B1 Kurs mit Prüfungs­vor­berei­tung

An 4 Tagen pro Woche, mittags

Dieser Kurs wendet sich an Fort­ge­schrit­tene. Wir arbeiten mit dem Lehrbuch Plus­punkt B1 aus dem Cor­nel­sen Verlag. Es werden alle 4 Sprach­fertig­keiten trai­niert - Lesen, Hören, Schrei­ben und Sprechen.

Die Lernende werden zum selbst­ständi­gen und eigen­ver­ant­wort­lichen Lernen moti­viert und dabei von der Lehr­kraft unter­stützt.

Abend­kurs Schreib­trai­ning mit Prüfungs­vor­berei­tung.

An 2 Tagen pro Woche, abends

Dieser Kurs richtet sich an die beruf­stäti­gen Kurs­teil­nehmer. Sie schrei­ben Diktate, formu­lieren kurze Mit­teilun­gen (Ent­schuldi­gungen, Beschwer­den, An­fragen), üben über ihre Erfahrun­gen und Erleb­nisse zu berich­ten, wieder­holen den Grund­wort­schatz und lösen prü­fungs­rele­vante Aufgaben.

Wir arbeiten mit dem Lehrbuch Prüfungs­training Deutsch als Fremd­sprache A1 bzw. A2 aus dem Cor­nel­sen Verlag.

Externe Deutsch­kurse

Integra­tions­kurse

Inte­gra­tions­kurse waren bisher nur Flücht­lingen, die lang­fristig auf­ent­halts­berech­tigt sind, zugäng­lich. Inzwi­schen können aber Asyl­bewerber mit guter Bleibe­perspek­tive den Inte­gra­tions­kurse schon beginnen, während ihr Asyl­ver­fahren noch läuft. Das sind wieder Flücht­linge aus Eritrea, Irak, Iran oder Syrien, die über eine Auf­ent­halts­gestat­tung ver­fügen.

Mehr Informa­tionen zum Inte­gra­tions­kurs finden Sie auf der Seite über die Inte­gra­tions­beglei­tung der

VHS-OLM Die Volks­hoch­schule im Osten des Land­kreises München veran­staltet Deutsch­kurse in Kirch­heim und in den Nachbar­gemein­den.
Eine­Welt­Haus München Im Programm des Eine­Welt­Haus München gibt es außer Sprach­kursen viele weitere Angebote, die auch für Flücht­linge interes­sant sind.
bfz München Die Beruf­lichen Fort­bildungs­zentren bfz der Baye­rischen Wirt­schaft bieten u.a. das Programm "FIT in Arbeit" an, in dem berufs­bezoge­nes Deutsch­training, betrieb­liche Erpro­bung und Integra­tion im Vorder­grund stehen. Leider steht dieses Programm wegen des vom baye­rischen Innen­minister Herrmann ausge­sproche­nen Arbeits­verbots für Asyl­bewerber aus „sicheren Her­kunfts­staaten” nicht mehr zur Ver­fügung. Davon sind bedauer­licher­weise auch die Asyl­bewerber aus dem Senegal betrof­fen, von denen es in Kirch­heim etliche gibt.
Ini­tia­tiv­Gruppe e.V. Die Ini­tia­tiv­Gruppe inter­kultu­relle Bildung und Begeg­nung IG bietet Deutsch­kurse, u.a. auch Kurse für berufs­bezoge­nes Deutsch bis zum Niveau C1 und Kurse speziell für Frauen an.
Münchner Bildungs­werk Neben vielen anderen Ange­boten bietet das Münchner Bildungs­werk auch Integra­tions­kurse an.

Deutsch­lernen mit PC, Tablet oder Smart­phone

Ein­stufungs­tests Einfache Ein­stufungs­tests, mit denen sich das Niveau der deut­schen Sprach­kennt­nisse online fest­stellen lässt, findet man auf der Web­seite deutschlernblog. Dort befindet sich auch eine Über­sicht über weitere im Internet ver­füg­bare Tests.
Asylplus e.V.

Asylplus e.V. stellt im Internet eine Lern­platt­form bereit, die ver­schie­dene Angebote zum Deutsch­lernen in mehreren Sprachen zugäng­lich macht. Außerdem rüstet Asylplus Lern­zen­tren mit vor­konfi­gurier­ten Note­books für das selbst­stän­dige, com­pu­ter­gestützte Lernen aus. Zusätz­lich zum Deutsch­unter­richt bietet die Lern­platt­form von Asylplus eine Online-Akademie mit prak­ti­schen Leit­fäden, Infor­ma­tionen über das Asyl­ver­fahren und inte­gra­tions­fördern­dem Infor­ma­tions­mate­rial.

Auch in der Unter­kunft Räter­straße in Kirch­heim steht ein solches Lern­zentrum zur Ver­fügung.

Deut­scher Volks­hoch­schul-Ver­band Auf dem Lern­portal „Ich will Deutsch lernen” stellen die Volks­hoch­schulen einen Online-Deutsch­kurs auf den Niveau­stufen A1 bis B1 kosten­los zur Ver­fügung, der das Rahmen­curri­culum für Integra­tions­kurse mit digi­ta­len Lern­materia­lien umsetzt. Darüber hinaus kann die Arbeits- und Berufs­sprache Deutsch in 30 branchen­über­greifen­den Sze­na­rien aus elf berufs­bezoge­nen kommuni­kativen Hand­lungs­feldern erlernt und ver­bessert werden.
Goethe-Institut Das Goethe-Institut bietet Flücht­lingen eine Viel­zahl von kosten­losen Online-Sprach­lern­ange­boten. Alle Angebote funktio­nieren auf Smart­phones und Tablets. Ein inter­aktives Wort­schatz­training in 16 Sprachen kann ohne Vor­kennt­nisse genutzt werden. Zahl­reiche Angebote sind beglei­tend zu Präsenz­kursen hilf­reich.
Deut­sche Welle Auf der Web­seite der Deut­schen Welle (DW) gibt es kosten­lose Online-Deutsch­kurse für die Niveau­stufen A1 bis C.
Deutsch-Uni Online Die in der Regel kosten­pflich­tigen Kurse der Deutsch-Uni Online (DUO), die von der der Gesell­schaft für Aka­de­mische Studien­vor­berei­tung und Test­ent­wick­lung e. V. (g.a.s.t.) in Koope­ra­tion mit dem Institut für Deutsch als Fremd­sprache der Ludwig-Maxi­mi­lians-Uni­ver­si­tät München bereit­gestellt werden, kom­bi­nieren Online-Angebote, Betreu­ung durch Tutoren und Prä­senz­unter­richt.
deutsch.info Nach einer Regis­trie­rung stehen auf der Online-Platt­form deutsch.info Deutsch­kurse in 18 Sprachen bis zum Niveau B2 zur Ver­fügung. Zusätz­lich findet man dort prak­ti­schen Infor­ma­tionen über das Leben und Arbeiten in Deutsch­land und Öster­reich.
Arbeits­agentur Flücht­linge, die vom Job­center betreut werden, können einen Zugang zur Lern­börse der Arbeits­agentur bekommen. Dort gibt es zahl­reiche Online-Kurse vom Deutsch­lernen bis zu IT-Themen.
L-PACK Das europä­ische Projekt „Citizen Language Pack for Migrants in Europe” besteht aus Videos, Audios und schrift­lichen Materia­lien. Außer Deutsch kann man sechs weitere Sprachen lernen.
Sprach-Not-Arzt Deutsch Das Programm „Sprach-Not-Arzt Deutsch” wendet sich an Deutsch-Lerner mit fehlen­den oder wenigen Vor­kennt­nissen. Dabei erwerben die Lerner ihre Kennt­nisse mit einer spe­ziel­len Lehr­technik und einem Bilder- und Symbol-System. Erwach­sene sollen so in 3 Tagen die Wörter und Gram­ma­tik-Bau­steine für die wich­tig­sten Bereiche der neuen Lebens­situa­tion lernen können.
Schubert Verlag Die Übungen aus den Deutsch-Lehr­büchern des Schubert Verlag für die Level A1 bis C2 kann man im Web aufrufen.
YouTube Videos Viele der oben­genann­ten Angebote zum Deutsch­lernen sind auch mit Videos auf YouTube ver­treten. Darüber­hinaus gibt es ein paar „Einzel­kämpfer”, die sich in ihrer Mutter­sprache mit Videos an Flücht­linge wenden. Hier zwei Bei­spiele in Arabisch und Farsi.
Smart­phone Apps

Für Tablets und Smart­phones gibt es - mehr oder weniger - kosten­lose Apps, die beim Deutsch­lernen nützlich sind. Sie sind durchweg für Android und teil­weise auch für iOS ver­fügbar. Dazu gehören Duolingo, Bravolol, bususu und memrise, nicht zu vergessen die Apps book2 des Goethe-Verlags und „DW Learn German” für Android und iOS der Deutschen Welle. Einige Apps gibt es auch als Anwen­dung für PC im Internet.

Manche Apps gehen über den reinen Sprach­erwerb hinaus:

  • Serlo ABC ist eine Alpha­beti­sierungs-App, die eine selbst­ständige Aneig­nung des latei­ni­schen Alpha­betes ermög­licht und sprach­liche Hand­lungs­kompe­tenzen ver­mit­telt.
  • Bei halloDeutsch werden alle Vokabeln und Sätze audio­visuell prä­sen­tiert. Der Lern­erfolg basiert auf der ange­borenen Fähig­keit Sprache durch Wahr­nehmung und Kommu­ni­ka­tion zu lernen. Deshalb ist die Herkunft des Nutzers bei dieser App irre­levant.
  • Die gemein­sam vom Bundes­amt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF), der Bundes­agentur für Arbeit (BA) und dem Goethe-Institut ent­wickelte App Ankom­men ist nicht nur ein Weg­beglei­ter für die ersten Wochen in Deutsch­land sondern enthält auch einen einen kosten­losen, multi­media­len Sprach­kurs. Sie steht in den Sprachen Arabisch, Englisch, Farsi, Fran­zö­sisch und Deutsch zur Ver­fügung.
  • Auch die App NAVI-D des Instituts für Deutsch als Fremd­sprache der Ludwig-Maxi­mi­lians-Uni­ver­si­tät München hilft beim Deutschlernen und der Orien­tie­rung im deut­schen Alltag.
  • Im Lern­spiel „Lern Deutsch - Stadt der Wörter” des Goethe-Insti­tuts muss der Nutzer in einer vir­tuel­len Stadt Wörter und Aufgaben lösen. Die Lern­räume sind all­tags­nah. Trai­niert wird vor allem der Wort­schatz.
  • Der Voka­bel­trainer „Deutsch Lernen 6000 Wörter” geht leider nicht wesent­lich über das Lernen von Sub­stan­ti­ven hinaus.

Wer kann Aus­sagen über die Quali­tät der Apps machen oder über Alter­nati­ven berich­ten?

Wörter­bücher

Für die meisten euro­päi­schen Sprachen sind LEOs Online-Wörter­bücher die erprobte Wahl.

Von Langen­scheidt werden zusätz­lich Wörter­bücher für Arabisch und Farsi bzw. Persisch zur Ver­fügung gestellt.

In vielen, auch in aus­ge­falle­nen Sprachen gibt es die Kauder­welsch-Sprach­führer des Reise Know-How Verlags.

Bild­wörter­bücher

Für Kinder ist das Will­kom­mens-ABC bestimmt. Es behan­delt alle 26 lateini­schen Buch­staben und erklärt 150 Begrif­fe durch Bil­der und die deut­schen Wörter. Ver­füg­bar ist es per Down­load als PDF-Datei, für eBook-Reader und als App.

Erwach­sene finden in ICOON bis zu 2800 Begriffe als Bil­der und ganz ohne Text. ICOON gibt es als gedruck­tes Buch und als App. Eine Auswahl der Begriffe gibt es auch auf zwei Pla­katen.

BABADADA unter­stützt mehr als 100 Sprachen in belie­bi­gen Kombi­na­tionen. Die Bild­wörter­bücher sind auch gedruckt erhält­lich.

Mit 6000 Abbil­dun­gen ist das Online-Bild­wörter­buch von PONS am umfang­reichs­ten.

Materia­lien für Sprach­lehrer und -helfer

Lernen - Lehren - Helfen „Lernen – Lehren – Helfen” ist ein Projekt des Instituts für Deutsch als Fremd­sprache der Ludwig-Maxi­mi­lians-Uni­ver­si­tät München. Es unter­stützt Ehren­amt­liche in Bayern, die Flücht­lingen beim Erlernen der deut­schen Sprache helfen, und fördert deren Sprach­erwerb. Im Rahmen der Projekts werden Ehren­amt­liche geschult und betreut, sowie Mate­ria­lien, die DUO-Lern­platt­form und die Lern-App NAVI-D zur Ver­fügung gestellt.
Werk­statt für Migra­tions­päda­gogik Teile ihrer Lehr­mate­ria­lien stellt die Werk­statt für Migra­tions­päda­gogik der Schlau!­Schule als Lernbox zur Ver­fügung.
Thann­hauser Modell Gute Erfahrun­gen bestehen in Kirch­heim mit dem „Thann­hauser Modell”, ein als Work­book weit ver­breite­tes Konzept für den von Laien durch­geführ­ten Deutsch­unter­richt für Anfänger.
Mein Deutschland „Deutsch lernen auf Augen­höhe!” ist das Motto des Ordners „Mein Deutsch­land”. Damit will der Langen­scheidt Verlag ehren­amt­lichen Helfer und den erwach­senen Flücht­ling eben­bürtig zusam­men­bringen. Gemein­sam und ohne Voraus­setzun­gen wie gemein­same Sprache oder didak­tische Kennt­nisse des Ehren­amt­lichen beschäf­tigen sie sich mit Bildern, Spielen und Schreib­übungen. Der Erwerb der Sprache, der kultu­relle Aus­tausch und die zwischen­mensch­liche Begeg­nung gehen so Hand in Hand..
Flücht­lings­hilfe München Die Flücht­lings­hilfe München stellt Arbeits­hefte für den Deutsch­unter­richt in 16 Sprachen zum Her­unter­laden zur Ver­fügung.
Internet Second Language Col­lec­tive Auf dieser Platt­form ver­öffent­lichen Lehrer für Deutsch als Fremd­sprache Arbeits­blätter und andere Unter­richts­mate­ria­lien.
Lingolia Auf der Webseite von Lingolia können ehren­amt­liche Lehr­kräfte kosten­los Unter­richts­materia­lien für Deutsch­kurse für Aus­länder herunter­laden.
ZUM-Will­kommen.de Das Wiki-Portal ZUM-Will­kommen.de wendet sich an Lehr­kräfte, die Deutsch für Flücht­linge unter­richten. Der Schwer­punkt liegt bei Material für A1-Kurse.
Teddylingua Andrea Thion­ville hat auf Ihrer Webseite Mate­ria­lien für das Sprach­lernen mit den Aller­kleins­ten zusam­men­gestellt: Videos, Lieder­texte, Bild­karten, Vor­lagen, Sprach­lern­spiele und vieles mehr.

Schulen und Berufs­schulen

BOKI Die Städ­ti­sche Berufs­schule zur Berufs­vor­berei­tung unter­richtet in ihrer Außen­stelle München, Balan­straße junge Flücht­linge - in Aus­nahme­fällen bis zum Alter von 25 Jahren. Das Ziel ist das Bestehen der Prüfung zum ein­fachen oder zum quali­fi­zie­ren­den Mittel­schul­abschluss.
Schlau!­Schule An der Schlau!Schule in München werden im „schul­analogen Unter­richt” junge Flücht­linge analog zum Kern­fächer­kanon der baye­rischen Haupt- und Mittel­schulen unter­richtet und zum Schul­abschluss geführt.
KOMM Projekt

Eben­falls im „schul­analogen Unter­richt” werden junge Flücht­linge im Rahmen des Projekts KOMM des Hilfe von Mensch zu Mensch e.V. auf Schul­ab­schlüsse wie den Haupt­schul­abschluss und den Quali­fi­zieren­den Mittel­schul­abschluss vor­berei­tet. Das Projekt ist eine Koope­ra­tion mit dem Stadt­jugend­amt der LHS München.

Praktika

Bundes­agentur für Arbeit Die Bundes­agentur für Arbeit (BA) in München stellt in einer Bro­schüre die Mög­lich­keiten der Flücht­linge zusammen, ein Prakti­kum zu absol­vieren. Außerdem verfügt sie in München über Ansprech­partner für die Vermitt­lung von Aus­bildungs- und Prakti­kums­plätzen, mit denen man per E‑Mail an Kontakt auf­nehmen kann.
sprung­brett bayern

Auch Schülerinnen und Schüler mit Flucht- oder Migra­tions­hinter­grund, ins­beson­dere aus Berufs­inte­gra­tions- und Über­gangs­klas­sen, finden auf dieser Prak­ti­kums­börse aktuelle Prak­ti­kums­ange­bote und bewerben sich direkt bei den Firmen ihrer Wahl – branchen­über­grei­fend und bayern­weit.

sprung­brett bayern unterstützt Eltern und Lehrer mit einer breiten Palette an Infor­ma­tionen zu den Themen Bewer­bung und Beruf.

Aus­bildung

FiBA 2 Ober­bayern Auf der Seite des Netz­werks „Flücht­linge in Beruf und Aus­bildung” gibt es zahl­reiche Materia­lien zu den Themen Schule und Beruf für Flücht­linge. FiBA arbeitet inner­halb der Netz­werke „Integra­tion durch Quali­fi­zierung” (IQ) und MigraNet, auf deren Web­seiten viele weitere Materia­lien und Informa­tionen zum Thema Arbeits­markt­integra­tion von Migran­tinnen und Migran­ten zu finden sind.
Pari­tä­ti­scher Gesamt­verband Der Pari­tä­ti­sche Gesamt­ver­band infor­miert in einer Hand­reichung über den Zugang zur Berufs­aus­bildung und zu den Leistun­gen der Aus­bil­dungs­förde­rung für junge Flücht­linge.
BERUFENET Eine Daten­bank der Bundes­agentur für Arbeit enthält Informa­tionen und Steck­briefe zu fast allen Aus­bildungs­berufen.
Hand­werks­kammer für München und Ober­bayern Die Hand­werks­kammer für München und Ober­bayern beschäf­tigt Aus­bildungs­akquisi­teure, die Unter­stüt­zung für Menschen mit Migra­tions- bzw. Flucht­hinter­grund bei der Aus­bildungs­suche bieten. Eine Bro­schüre beschreibt 130 Aus­bildungs­berufe. Auf ihrer Home­page findet man weitere Informa­tionen und Ansprech­partner.
IHK München und  Ober­bayern Der Artikel über die Kompe­tenz­er­ken­nung mit "check.work" der Indus­trie- und Handels­kammer München und Ober­bayern beschreibt ein Pro­gramm, mit dem die Talente, Fertig­keiten und beruf­lichen Erfah­run­gen der Flücht­linge ermit­telt werden können.
Ausbil­dung in Pflege­berufen Wegen der großen Nach­frage nach Arbeits­kräf­ten im Gesund­heits­wesen und wegen der Varian­ten Alten-, Gesund­heits- und Kran­ken­pflege­helfer mit kurzen Aus­bildungs­zeiten und ver­hält­nis­mäßig gerin­gen Anfor­derun­gen gibt es in den Pflege­beru­fen gute Chancen für Flücht­linge, die einen Aus­bildungs­platz suchen. Ansprech­partner ist hier bei­spiels­weise der Caritas­verband der Erz­diö­zese München und Frei­sing e.V. als größ­ter sozia­ler Arbeit­geber in Ober­bayern.
VerA Im Programm VerA (Ver­hin­derung von Aus­bildungs­ab­brüchen) des Senior Experten Service SES beglei­ten Ehren­amt­liche Auszu­bildende durch die Tücken ihrer Aus­bildung. Auf der Web­seite finden Sie Materialien und Ansprech­partner.
Bundes­minis­terium für Arbeit und Soziales Laut einer Presse­mit­teilung bringt ein vom Bundes­kabinett verab­schie­deter Gesetz­entwurf bald Erleich­terungen für junge Menschen mit einer Duldung, die sich in einer Aus­bildung oder einem Studium befinden. Die in dieser Mit­teilung erwähn­ten Angebote „Assis­tierte Aus­bildung” und „Aus­bildungs­beglei­tende Hilfen” können u.U. auch von Flücht­lingen mit anderen Aufent­halts­titeln genutzt werden.

Arbeits­erlaub­nis

Erläu­terun­gen des Land­kreises München Im März 2017 hat der Landrat des Land­kreises München Chris­toph Göbel Erläu­terun­gen zu dem bei der Ertei­lung von Arbeits­erlaub­nis­sen ange­wende­ten Ver­fahren und den dabei zu berück­sichti­genden Rand­bedin­gun­gen kom­muni­ziert. Auch ein Infor­ma­tions­blatt für Arbeit­geber ist ver­öffent­licht worden.
Mindest­löhne Beim Mindest­lohn ist - ver­ein­facht gespro­chen - zwischen dem gesetz­lichen Mindest­lohn von derzeit 8,84 € und branchen­spezifi­schen Mindest­löhnen, wie sie auf einem Doku­ment des Zolls zusammen­gestellt worden sind, zu unter­schei­den. Branchen­spezifi­sche Mindest­löhne haben immer Vorrang.
AZF III Auf dieser Seite eines eigent­lich schon abge­schlos­senen Projekts finden Sie aktuelle Infor­ma­tionen zum Thema Arbeits­markt­zugang für Flücht­linge. Hilf­reich ist ins­beson­dere ein Leit­faden Arbeits­erlaub­nis­recht.

Arbeits­suche

Bundes­agentur für Arbeit

Nach der Anerken­nung werden Flücht­linge in der Regel vom zuständi­gen Job­center betreut und finan­ziert. Sie können dann einen Zugang zur Jobbörse der Bundes­agentur für Arbeit (BA) bekommen.

Mit der Bro­schüre „Poten­ziale nutzen – geflüch­tete Menschen beschäf­tigen” wendet sich die Bundes­agentur an poten­tielle Arbeit­geber. Dort finden sie Ant­wor­ten auf die meisten ihrer Fragen.

Projekt AMIGA Dieses Projekt der Landes­haupt­stadt München unter­stützt inter­natio­nale Fach­kräfte, Stu­dierende und Absol­ven­ten bei der Arbeits­suche.
Private Arbeits­vermitt­lungen Das Job­center kann Arbeits­suchen­den einen Akti­vierungs- und Vermitt­lungs­gut­schein (AVGS) aus­stel­len. Diesen können sie bei privaten Arbeits­vermitt­lungen einlösen. Z.B. bietet TERTIA dafür Dienst­leistun­gen auf den Gebieten Beratung, Coaching, und Arbeits­ver­mitt­lung an. TERTIA hat auch ein Büro in München.

Quali­fi­zierungs­pro­gramme

Job­center Das Job­center kann anerkann­ten Flücht­lingen Zugang zu zusätz­lichen Quali­fizie­rungs­maß­nahmen ver­schaf­fen. Bei­spiele dafür sind Sprach­kurse mit und ohne Berufs­bezug und das Programm Step In der Beruf­lichen Fort­bildungs­zentren bfz.
Erzbistum München und Freising Das Erz­bistum München und Freising unter­hält ein Hilfs­programm für die Unter­stüt­zung von haupt- und ehren­amt­lichen Hel­ferIn­nen bei der Betreu­ung und Beglei­tung von Flücht­lin­gen, für die Durch­füh­rung kon­kre­ter Aktionen und Maß­nahmen sowie für indi­vi­du­elle Zuschüsse für Flücht­linge. Einzel­heiten finden Sie hier.

Unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge

Vormund­schaft Da die leib­lichen Eltern die Erzie­hung von Unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge (UMFs) nicht über­nehmen können, muss vom Fami­lien­gericht ein Vormund bestimmt werden.
Finan­zierung UMFs mit Bleibe­recht sind kinder­geld­berech­tigt. Wenn sie 15 Jahre oder älter sind, können sie ihren Antrag auf Kinder­geld selbst stellen. Bei jünge­ren UMFs muss das der Vormund machen. Je nach der Situ­ation des Vor­munds oder der Pflege­familie gibt es weitere Mög­lich­keiten für die Finan­zie­rung ihres Lebens­unter­halts. Details dazu müssen noch nach­getra­gen werden.
Erziehungs­beistand­schaft Die Erzie­hungs­beistand­schaft des Land­kreises Mün­chen ist dessen Anlauf­stelle für die Betreu­ung von UMFs.
BumF Die Web­seite des Bundes­fach­verband unbe­glei­tete minder­jährige Flücht­linge infor­miert über die wich­tig­sten Beson­der­hei­ten.
Kinder­schutz München Ein weiterer Ansprech­partner ist Kinder­schutz e.V.. Dort gibt es z.B. Informa­tionen über die Vormund­schaft.

Infor­ma­tionen über die Her­kunfts­länder

Aus­wärti­ges Amt Die Länder­infor­ma­tionen des Aus­wärti­ges Amts wenden sich eigent­lich an Urlauber, Geschäfts­reisende und den Außen­handel. Die Angaben aber aber zuver­lässig und umfang­reich.
Medien­dienst Inte­gra­tion Der Medien­dienst Inte­gra­tion beschreibt die Situa­tion in 10 Her­kunfts­ländern in einem Infor­ma­tions­papier dass leider nicht mehr ganz aktuell ist.
Amnesty Inter­natio­nal Die Länder­berichte von Amnesty Inter­natio­nal berich­ten über die Men­schen­rechts­situa­tion in fast allen Ländern der Erde.

Infor­ma­tionen für Flücht­linge

Will­kommens­mappe Die Gemeinde Kirch­heim bei München hat in Zusammen­arbeit mit dem Helfer­kreis Asyl eine Will­kommens­mappe heraus­gegeben, die den Flücht­lingen bei ihrer Ankunft in Kirch­heim über­reicht wird. Diese Mappe enthält wichtige Infor­ma­tionen, die ihnen den Start in der neuen Umgebung erleich­tern sollen. Auch für neue Helfer kann sie interes­sant sein. Die Mappe liegt bis jetzt in deut­scher, eng­lischer und fran­zösi­scher Sprache vor. Der Stand beider Aus­gaben ist das Jahr 2015.
Eröff­nung eines Bank­kontos

Die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leis­tungs­aufsicht (BAFIN) hat im Sep­tem­ber 2015 das Basis­konto ein­ge­führt, auf das auch Flücht­linge Anspruch haben.

In Kirch­heim können Flücht­linge bei der Kreis­spar­kasse ein Bank­konto eröffnen. Flücht­linge, die der deut­schen Sprachen nicht mächtig sind, sollten zum Eröffnen eines Bank­kontos immer von einem Helfer beglei­tet werden, der über­setzen kann. Eine Anmel­dung wird gewünscht.

Ein Flyer mit Informa­tionen über die Konto­eröff­nung liegt in Deutsch, Englisch, Fran­zösisch, Italie­nisch, Arabisch, Kurdisch und Farsi vor. Es empfiehlt sich, auf die Bedeu­tung von Konto­aus­zügen und Belegen und auf die Folgen von geplatz­ten Abbuchun­gen hinzu­weisen.

Refugees Welcome und Refugees Guide

Der Klett-Verlag stellt mit Refugees Welcome eine Bro­schüre in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Franzö­sisch und weite­ren Sprachen mit einem Erste-Hilfe-Wort­schatz für die erste Ver­ständi­gung in den Unter­künften, auf Ämtern oder beim Arzt zur Ver­fügung.

Eine zweite Bro­schüre Refugee Guide ist eine Orien­tierungs­hilfe mit Tipps und Informa­tionen rund um die deutsche Kultur und ihre Gepflo­gen­heiten in den­selben und zahl­reichen weiteren Sprachen.

Beide Bro­schüren können können online gelesen, herunter­geladen oder als gedruckte Aus­gaben bestellt werden.

Refugee Phrase­book Bei den ersten Schrit­ten einer Kommuni­kation, die u.U. ohne die Zuhilfe­nahme einer „Brücken­sprache” wie Englisch oder Franzö­sisch aus­kommen müssen, kann man auf das Refugee Phrase­book zurück­greifen. Für Deutsch­land geeig­nete Ver­sionen können hier herunter­geladen werden.
Buch „Wir schaffen das ...” Das nur noch anti­qua­risch erhält­liche Buch „Wir schaffen das. 99 Tipps und Fakten für Zuwan­derer und Ein­heimi­sche” von Ameen Alku­tainy und Nikolaus von Wolff ist ein Taschen­rat­geber für alle, die neu in Deutsch­land ankommen. Die 99 Dis­kussions­punkte, Hinweise und Fakten werden in drei Sprachen (Deutsch, Arabisch und Englisch) behan­delt. Dieses Buch kann man hier ver­suchen zu bestel­len.
Buch „Deutsch­land - Erste Infor­ma­tionen für Flücht­linge” Diesen Weg­be­glei­ter für arabisch­spra­chige Flücht­linge in Deutsch­land der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) gibt es als kosten­lose App für iOS oder Android oder als kosten­pflich­tige Print­ausgabe. Der Verlag schreibt dazu: „Es fasst die wesent­lichen Infor­ma­tionen über Deutsch­land zusammen, die jeder Neu­ankömm­ling wissen muss, um das Land besser zu ver­stehen. Das reicht von grund­legenden Fakten über recht­liche Fragen bis hin zu wichti­gen ethi­schen Gesichts­punkten, welche die Grund­lage des Zusammen­lebens in einem demo­kra­tischen Rechts­staat bilden.„
Ich zeige Dir meine Stadt Diese von der Hanns-Seidel-Stiftung heraus­gege­bene Ein­führung in das Leben in Deutsch­land scheint sich mit den leben­di­gen Illus­tra­tionen von Ali Mit­gutsch an Kinder und Jugend­liche zu wenden, setzt aber für die selbst­stän­dige Lektüre fort­geschrit­tene Deutsch­kennt­nisse voraus.
ArrivalNews ArrivalAid gibt monat­lich eine „Zeitung für Neu­bürger*in­nen” mit regio­na­len Aus­gaben für München, Stutt­gart, Köln und Düssel­dorf heraus. Jede Ausgabe enthält ca. 12 große Seiten mit Infor­ma­tionen und Unter­hal­tung für Flücht­linge in deutscher Sprache. Sie können die Zei­tung mit Paten­schafts-Abos unter­stüt­zen.
ABWAB ABWAB ist die ver­mut­lich einzige deutsche Online-Zeitung in ara­bi­scher Sprache. Zu manchen Bei­trägen gibt es auch Über­setzun­gen ins Deutsche und Eng­lische.
Stadt­bib­lio­thek München Die Stadt­bib­lio­thek München freut sich auch über den Besuch von Flücht­lingen. Dafür hält sie Infor­ma­tions­blätter in vielen Sprachen bereit.
funkhaus europa Dieses Gemein­schafts­pro­gramm von rbb, radio­bremen und den WDR wird u.a. in Ara­bisch, Bos­nisch, Kur­disch und Tür­kisch gesendet. Es ist in Bayern nur als Inter­net­radio zu hören. Von Mon­tag bis Frei­tag um 11:55 steht eine Nach­richten­sendung für Flücht­linge im Pro­gramm. Refu­gees Radio wird in eng­li­scher und ara­bi­scher Sprache gesendet. Die Texte der Sen­dun­gen gibt es auch als PDF-Dateien zum Herunter­laden, Weiter­geben oder Auf­hängen.
Deutsche Welle DW

Neben Deutsch wird das TV-Programm der DW zurzeit in den Sprachen Englisch, Spanisch und Arabisch gesendet. Die Webseite der DW wendet sich in 30 Sprachen an die Leser. Klicken Sie oben rechts auf „DW.COM IN 30 LANGUAGES”. Auch die App „DW - Breaking World-News” bietet Inhalte in 30 Sprachen.

Täglich von Montag bis Samstag werden die „Langsam gespro­chene Nach­rich­ten” der DW im Internet ver­öffent­licht. Neben der Audio-Datei zum Herunter­laden (MP3) gibt es ab dem Folge­tag auch den voll­ständi­gen Text zum Mit­lesen.

Guide for Refugees des BR Der Baye­rische Rund­funk präsen­tiert Video­clips mit Tipps des Repor­ters Henry Lai, die Flücht­lingen helfen sollen, sich im Alltag in Bayern besser zurecht­zu­finden.
Maus international Einige Ausgaben der Sendung mit der Maus des WDR gibt es im Internet in den Spachen Arabisch, Dari, Englisch, Französisch und Kurdisch.

Apps für Flücht­linge

App mbeon Die Migra­tions­bera­tung für erwach­sene Zuwan­derer (MBE), die von einigen großen Wohl­fahrts­ver­bänden getragen und vom Bundes­innen­minis­te­rium geför­dert wird, hat die App mbeon in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Russisch zur Ver­fügung gestellt. Mit Hilfe der App für iOS bzw. Android finden ins­beson­dere Zuwan­derer, die nicht von der Asyl­sozial­bera­tung abge­deckt werden, Beratung zu Themen wie Arbeit und Beruf, Deutsch­lernen, Gesund­heit und Wohnen. Die Benutzer können auch online Kontakt mit der MBE auf­nehmen oder oder sich per­sön­lich in einer MBE-Bera­tungs­stelle beraten lasssen.
App Ankom­men Die gemein­sam vom Bundes­amt für Bundes­amt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF), der Bundes­agentur für Arbeit (BA) und dem Goe­the-Insti­tut ent­wickelte App Ankom­men will ein Weg­beglei­ter für die ersten Wochen in Deutsch­land sein. Sie ist auf die unmittel­baren Lebens­bedürf­nisse neu in Deutsch­land ankommen­der Men­schen zuge­schnit­ten und steht in den Sprachen Ara­bisch, Englisch, Farsi, Franzö­sisch und Deutsch zur Ver­fügung. Hinweise zu Werten und Leben in Deutsch­land finden sich dort ebenso wie Informa­tionen zum Asyl­ver­fahren sowie zum Weg in Aus­bildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kosten­loser, multi­media­ler Sprach­kurs inte­griert, der eine all­tags­nahe Unter­stützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.
App Integreat Die Inte­gra­tions­platt­form und App Integreat ist von Studen­ten der TU München ent­wickelt worden sind und in Augs­burg und Bad Tölz schon im Einsatz. Es ist nicht bekannt, ob sich schon ein Team um einen Einsatz im Land­kreis München kümmert.