Homepage des Helferkreis Asyl Kirchheim b. München e.V.

Wir über uns

Wir über uns

Seit der Gründung im Oktober 2013 sieht der Helferkreis Asyl seine Aufgabe darin, Menschen zu helfen, die vor Krieg und Not aus Ihrer Heimat geflohen sind. Er setzt sich ein, dass sich Flüchtlinge für die Dauer ihres Aufenthalts bei uns in Kirchheim sicher und angenommen fühlen und Unterstützung in ihrer Notlage finden.

Der Helferkreis arbeitet ehrenamtlich und ist weder parteipolitisch noch konfessionell gebunden. Viele Helfer betreuen, beraten, unterstützen und fördern die Flüchtlinge. Der Helferkreis arbeitet dabei eng mit der Gemeinde, dem Landratsamt, den Kirchen sowie sozial engagierten Organisationen zusammen.

Unser Leistungsspektrum ist breit gefächert:

  • Unterstützung zur Sicherstellung einer angemessenen Lebensqualität (Lebensmittel, Kleidung, medizinische Versorgung)
  • Unterstützung im Schulalltag (Hausaufgabenbetreuung) und beim Erreichen der Prüfungsziele (Nachhilfen)
  • Förderung von Bildung und Ausbildung, insbes. Erwerb von Deutschkenntnissen
  • Förderung der Integration in unsere Gemeinde, durch sozialen Austausch (Kultur, Sport, Freizeitgestaltung, Ausflüge, Begegnungsfeste)
  • Begleitung bei Behördengängen, auch nach der Anerkennung oder Ablehnung des Asylbegehrens
  • Unterstützung in gesundheitlichen Belangen
  • Unterstützung bei der Beschaffung von Praktika, Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie von Arbeitsgenehmigungen

Derzeit betreuen wir drei Unterkünfte und verschiedene Wohnungen mit zusammen ca. 140 Bewohnern. Weitere Flüchtlinge werden kommen und der Helferkreis freut sich über immer mehr Unterstützer.

Wir haben uns nach thematischen Schwerpunkten in Arbeitsgruppen organisiert und können so die Interessen und Kompetenzen der Helfer am besten bündeln.

Seit dem 19.01.2017 sind wir ein gemeinnütziger Verein, der „Helferkreis Asyl Kirchheim b. München e.V.”.

Mitarbeiten

Informationen zum Thema Asyl in Kirchheim finden Sie im Flyer, den die Gemeinde Kirchheim mit Unterstützung des Helferkreises herausgegeben hat.

Der Helferkreis Asyl ist für jede tatkräftige Unterstützung dankbar. Auch Sie können sich in den verschiedensten Bereichen einbringen. Mitarbeit ist in kleinen und großen Portionen möglich. Informieren Sie sich bitte hier über unsere Aktivitäten.

Wenn Sie genauer wissen möchten, wie der Helferkreis arbeitet, können Sie auch unsere aktuelle Präsentation zu Rate ziehen.

Was wir Sie vor einer Mitarbeit zu beachten bitten, finden Sie hier. Wenn auch Sie aktiv mithelfen wollen oder per E‑Mail informiert werden möchten, nutzen Sie bitte unser

Erfreulicherweise haben sich auch in unseren Nachbargemeinden Helferkreise gebildet. Ihre Webseiten finden Sie

Spenden

Sie möchten den Helferkreis durch Sach- oder Geldspenden unterstützen? Wichtige Hinweise dazu finden Sie hier.

U.a. für Flüchtlinge, die eine eigene Wohnung beziehen, haben wir im Moment Bedarf an den folgenden Sachspenden:

  • Warme Winterkleidung, Handschuhe, warme Schuhe für etwa 2- bis 6-Jährige
  • Doppelstockbett
  • Waschmaschine
  • Staubsauger
  • Wäscheständer
  • Töpfe in allen Größen
  • Gut erhaltene Schulranzen
  • PC-Mäuse
  • Tragbare Kassettenrekorder

Ganz wichtig: Bitte bringen Sie keine Sachspenden direkt zu den Unterkünften der Flüchtlinge! Verwenden Sie stattdessen bitte unser um uns Ihre Spenden anzukündigen.



Tipps zum Gebrauch dieser Website

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Einige Teile dieser Webseite dienen der internen Organisation des Helferkreises. Diese Teile sind deshalb nur nach der Eingabe eines Benutzernamens und eines Passwortes zugänglich. Rückfragen dazu bitte an .

Verzeihen Sie uns bitte, falls die auf unserer Homepage zum Download angebotenen Dokumente nicht alle berücksichtigen, dass der Helferkreis ein Verein geworden ist.

Diese Homepage ist zuletzt am 19.1.2022 um 21:18 aktualisiert worden. Bitte melden Sie nicht mehr aktuelle, fehlende oder nicht mehr erreichbare Inhalte dem Webmaster, am besten per E‑Mail an .

Neuigkeiten

Neuigkeiten

Hilfreiche Links für Flüchtlinge und Helfer zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung finden Sie auf dieser Webseite

24.12.2021 - Am Heiligabend war es wieder so weit

Inhalt der Weihnachtstüten
(Foto: Jürgen Gnuschke)

Der Weihnachtsmann des Helferkreises verteilte zusammen mit seiner Helferin insgesamt 53 prall gefüllte Weihnachtstüten an die Flüchtlingskinder zwischen 0 und 14 Jahren. Die Familienunterkunft in der Räterstr. und 9 Wohnungen in Kirchheim und Heimstetten wurden dabei aufgesucht, die Übergabe erfolgte leider wieder coronabedingt mit „Abstand“. Dennoch konnte der Weihnachtsmann manch Kinderlächeln aus der Entfernung erhaschen.

Zuvor wurden die Tüten in der Weihnachtswerkstatt (Reihenhaus-Dachgeschoss) mit den Namen der Kinder personalisiert und mit Clementinen, knackigroten Nikolausäpfeln, Walnüssen, und fair gehandelter Schokolade vom Eine-Welt-Laden standardmäßig bestückt. Dazugelegt wurde Spielerisches und/oder Praktisches, je nach Altersgruppe unterschiedlich, siehe Foto vom Sortiment. Den Helfern des Christkinds hat es wieder viel Spass gemacht.

(Annette & Jürgen Gnuschke)

Der Helferkreis bedankt sich bei der Regierung von Oberbayern, die wie im letzten Jahr einen Zuschuss für Weihnachtsgeschenke für die 35 in Unterkünften des Landratsamtes lebenden Kinder ausgezahlt hat.

19.11.2021 - Bundesweiter Vorlesetag ist in Kirchheim international

Einmal im Jahr wird in ganz Deutschland vorgelesen! Jedes Jahr am dritten Freitag im November findet der bundesweite Vorlesetag statt, in diesem Jahr war das der 19. November. Die Kinder der Grund- und Mittelschule bekamen allerdings schon ein paar Tage früher internationalen Besuch: Drei Geflüchtete kamen in die Klasse, um Ihnen in ihren Muttersprachen vorzulesen. Mehr darüber finden Sie in einem in den Kirchheimer Mitteilungen veröffentlichten der Deutschlehrerin für Flüchtlinge der Gemeinde Kirchheim.

15.11.2021 - Neustart in Kirchheim – Mit Hilfe des NesT-Programms

Schon seit Jahren unterstützen in Kirchheim viele Helfern und Helferinnen tatkräftig Flüchtlinge. Seit 2021 beteiligt sich der Helferkreis nun auch an einem neuen Programm zur Aufnahme und Integration besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge und bietet so einer Flüchtlingsfamilie eine neue Lebensperspektive.

Logo NesT

NesT (Neustart im Team) ist ein Pilotprojekt, das im Rahmen des Resettlement-Programms des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) die Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen ermöglicht. In Oberbayern wird Nest von der Caritas betreut. Die Erzdiözese von München und Freising leistet finanzielle Unterstützung und ist bei der Wohnraumbeschaffung behilflich.

Die Geflüchteten werden noch im Ausland vom UNHCR ausgewählt und dann vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als schutzbedürftig anerkannt. Bereits vor der Einreise nach Deutschland erhalten sie einen Aufenthaltstitel. Da das Asylverfahren schon außerhalb Deutschlands abgeschlossen wurde, konnte die Familie somit ohne Fluchtrisiko nach Kirchheim kommen.

Fünf Personen aus dem Helferkreis sollten sich zusammenfinden, um die bereits im ersten Fluchtland anerkannte Flüchtlinge ein Jahr lang engmaschig zu betreuen. Diese Gruppe der Mentoren war schnell gefunden. Im Frühjahr kamen die Mentoren mit einer Familie in Kontakt, die seit langen Jahren in einem Auffanglager leben musste. Nach einem kurzen Kennenlernen in einem Zoom-Call war für beide Parteien klar: Das schaffen wir gemeinsam!

Plakat NesT
(Foto: NesT)

Helfer aus dem Helferkreis packten sofort mit an. Eine Wohnung wurde hergerichtet und mit Möbeln, Kücheneinrichtung und Waschmaschine bestückt. Einige Wochen danach war es so weit und wir konnten die sicher gelandete Familie mit zwei Kleinbussen in Friedland abholen.

Die Familie war begeistert, endlich wieder eine eigene Wohnung zu haben, Möbel verschieben zu können, Essen nach eigenen Gewohnheiten zu kochen, Gäste empfangen zu können und viele Dinge mehr, die für uns ganz selbstverständlich erscheinen. Wir Mentoren unterstützten die Familie, wo immer Hilfe gebraucht wurde: bei der Organisation von Behördengängen, bei der Kontoeröffnung und bei Arztbesuchen, wir boten Hilfe beim Einkaufen an, stellten den Kontakt mit Schule und Sprachkursen her und vieles mehr. Unser bestes Mittel zum Zweck dabei war und ist noch immer ein Handy mit einer Übersetzungs-App, die uns erlaubt, mit den Mitgliedern der Familie rasch und verständlich zu kommunizieren.

Für die freiwilligen Helfer gibt es immer noch viel Arbeit! Sie gelingt uns aber deshalb so gut, weil sie auf mehreren Schultern verteilt ist. Das Schönste aber ist, dass unsere freundliche Familie alles in ihrem neuen Zuhause in Kirchheim wissbegierig aufnimmt, sich jeder um maximale Selbständigkeit bemüht und anpackend in die Zukunft blickt. Ein Beitrag zu gelingender Integration.

(Sigrid Baumer-Schnittke)

28.09.2021 - Der Helferkreis findet süße Überraschung für Flüchtlingskinder

„Nanu? Was ist das denn?”, fragte sich Jürgen Gnuschke, als er Ende September den Briefkasten des Helferkreises leerte: Ein anonymes Schreiben, adressiert an den Helferkreis. Nach Öffnen des Kuverts lagen vor ihm 50 Gutscheine für einen Probierbecher aus der Eisdiele Eispeter sowie folgender beigefügte Brief:

Liebe Bewohner:innen,

ich möchte Ihnen und insbesondere den hier wohnenden Kindern und Jugendlichen mit diesen Gutscheinen eine Freude machen.

Viele von Ihnen haben schwere Zeiten und lange Reisen hinter sich. Sie sollen wissen, dass Sie hier in der Gemeinde willkommen sind.

Einen herzlichen Dank auch an alle Helfer:innen, die sich täglich einsetzen.

Genießen Sie das Eis und schenken Sie sich und anderen ein Lächeln. 🌝;

Ihre Nachbarin 💗;

Ganz ehrlich: Uns ist bei diesen Zeilen das Herz aufgegangen! Im Namen der Bewohner sagt der Helferkreis der anonymen Spenderin aufs allerherzlichste: Dankeschön für Ihre liebe Idee und die gelungene Überraschung!

Die Gutscheine verteilen wir umgehend an die Kinder und jugendlichen Geflüchteten.

(Andrea Etterer)

23.04.2021 - Erfolgreiche Schatzsuche gegen den Corona-Blues

Logo Schatzsuche JUZ

Dank engagierter Helferinnen konnten an der diesjährigen vom Jugendzentrum Kirchheim (JUZ) organisierten Schatzsuche in Form einer Schnitzeljagd auch die sechs Grundschulkinder aus der Flüchtlingsunterkunft teilnehmen. Zwei Teams, die Helferinnen Elfriede Weidner und Annette Gnuschke mit ihren Schatzsuchern J. und D., berichten hier stellvertretend für alle anderen von ihrer Jagd nach dem Schatz.

Am Freitag war es endlich so weit: Wir waren mit den beiden Jungs im JUZ, um endlich den heiß ersehnten und schwer erkämpften Schatz abzuholen. Die Hüterin des Schatzes, Ute, war bereit für die Übergabe. Nachdem die beiden Kinder stolz ihren Lösungssatz vorgetragen hatten, war die Freude groß: Jeder bekam eine mit Sternen verzierte Überraschungstüte. Die Suche hatte sich also gelohnt!

Kleiner Detektiv
(Abb.: partyleihkiste.de)

Auf dem Weg zur Lösung hatten die Kinder fünf Rätselpakete abarbeiten müssen. Zu den vereinbarten Terminen warteten die Schatzsucher immer schon voller Vorfreude und mit gepacktem Rucksack auf uns und wir machten uns gemeinsam auf den Weg zu den Stationen in Kirchheim und Heimstetten. Es war schön zu sehen, wie die Zweitklässler aus der Flüchtlingsunterkunft mit den doch recht anspruchsvollen Aufgaben zurechtkamen. Sie konnten die Texte selbständig lesen, diese, mit etwas Hilfe von unserer Seite, auch verstehen, zählen und rechnen und schließlich die Lösungsbuchstaben herausfinden. Die Kinder waren mit viel Freude dabei, hatten viele Fragen und waren aufmerksam und konzentriert. Gespannt warteten sie auf das jeweils nächste Rätselpaket und dann natürlich auf den Schatz.

Die Schatzsuche hat sowohl den Kindern als auch uns Begleitern richtig Spaß gemacht! Herzlichen Dank an Ute und Magda vom JUZ für diese tolle Rallye. Die Schatzsucher und wir freuen uns auf die nächste spannende Herausforderung.

(Elfriede Weidner und Annette Gnuschke)

07.04.2021 - Der Osterhase trotzt Corona schon ein zweites Mal!

Osterkörbchen für die Flüchtlingskinder
(Foto: Jürgen Gnuschke)

44 Kinder von 0-14 Jahren waren dieses Mal die Beschenkten. Der Osterhase hat in Zusammenarbeit mit dem Security bei der Verteilung natürlich alle Abstandsregeln eingehalten. In den dezentralen Wohnungen wurde wieder die altbewährte Klingelstreichmethode angewendet: Körbchen vor der Tür abstellen, Klingeln und Verschwinden - mit einem versteckten Blick zurück, um die Überraschten zu beobachten. Saftig grünes Ostergras und fair gehandelte Schokoladeneier und -häschen vom Eine-Welt-Laden in Heimstetten bildeten den klassischen Inhalt jedes Osterkörbchens. Dazu gesellten sich von unserer Profi-Näherin aus Sierra Leone liebevoll angefertigte Küken aus Stoff und Filz.

Alles ist also gut gelaufen, dennoch wünscht sich der Osterhase sehnlich für nächstes Jahr die Normalität zurück und wünscht uns allen, dass wir gesund bleiben.

(Jürgen Gnuschke)

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