Helferkreis Asyl

Wir über uns

Seit der Gründung im Okto­ber 2013 kümmern wir uns im Helfer­kreis Asyl darum, Menschen zu helfen, die vor Krieg und Not aus Ihrer Heimat geflohen sind. Wir setzen uns dafür ein, dass Asyl­suchende für die Dauer ihres Auf­ent­halts bei uns in Kirch­heim eine Unter­kunft bekom­men, sich hier sicher und ange­nommen fühlen und Unter­stüt­zung in ihrer Notlage finden. Der Helfer­kreis arbei­tet ehren­amt­lich und ist weder partei­poli­tisch noch kon­fessio­nell gebun­den. Viele Helfer betreuen, beraten, unter­stützen und fördern die Asyl­bewer­ber. Wir arbei­ten dabei eng zusam­men mit der Gemeinde, dem Land­rats­amt, den Kirchen sowie sozial enga­gier­ten Orga­nisa­tionen. Unser Leis­tungs­spek­trum ist breit gefächert:

  • Unter­stüt­zung zur Sicher­stel­lung einer ange­messe­nen Lebens­quali­tät (Lebens­mittel, Klei­dung, medi­zini­sche Ver­sor­gung)
  • Förde­rung von Bildung und Aus­bil­dung, insbes. Erwerb von Deutsch­kennt­nis­sen
  • Förde­rung der Inte­gra­tion in unsere Gemeinde, durch sozia­len Aus­tausch (Kultur, Sport, Frei­zeit­gestal­tung, Begeg­nungs­feste)
  • Beglei­tung bei Behör­den­gän­gen, auch nach der Aner­ken­nung oder Ableh­nung des Asyl­begeh­rens
  • Unter­stüt­zung bei der Arbeits­platz­suche

Seit Oktober 2015 betreuen wir u.a. zwei Unter­künfte mit zusam­men 135 Bewoh­nern. Weitere Asyl­suchende werden kommen und der Helfer­kreis freut sich über immer mehr Unter­stüt­zer.

Wir haben uns nach thema­tischen Schwer­punkten in Arbeits­gruppen organi­siert und können so die Interes­sen und Kompe­tenzen der Helfer am besten bündeln.

Helfen & Mitmachen

Der Helfer­kreis Asyl ist für jede tat­kräf­tige Unter­stüt­zung dank­bar. Auch Sie können sich in den ver­schie­den­sten Berei­chen ein­bringen. Mit­arbeit ist in kleinen und großen Por­tio­nen möglich.

Infor­mieren Sie sich über unsere Akti­vi­tä­ten auf der Website. Wenn Sie genauer wissen wollen, wie der Helfer­kreis arbei­tet, können Sie auch unsere Präsen­tation zu Rate ziehen. Wenn auch Sie aktiv mit­hel­fen wollen oder per E-Mail infor­miert werden möchten, nutzen Sie bitte unser

Erfreu­licher­weise haben sich auch in unseren Nach­bar­gemein­den Helfer­kreise gebil­det. Ihre Web­seiten finden Sie

Spenden

Sie möchten den Helfer­kreis durch Sach- oder Geld­spenden unter­stützen? Wich­tige Hin­weise dazu finden Sie hier.

Für ein junges Paar auf Syrien, das mit viel Glück eine Wohnung in München gefunden hat, suchen wir Möbel und Haus­halts­geräte, die für einen kleinen Haus­stand benötigt werden. Ins­beson­dere fehlen noch ein Schuh­regal, ein kleiner Bade­zimmer­schrank, eine Gar­de­robe, ein oder zwei Matrat­zen 200x90 cm, ein Staub­sauger, eine Wasch­maschine und etwas Werk­zeug.

Außerdem haben wir für Flücht­linge in Kirchheim Bedarf an den fol­gen­den Sach­spenden:

  • Fern­seher (Flach­bild­schirm)
  • DVB-S Satel­liten­recei­ver
  • Kinder­wagen (funk­tions­tüch­tig, auch gegen geringe Bezah­lung)
  • Notebook PCs

Ganz wichtig: Bitte bringen Sie keine Sach­spenden direkt zu den Unter­künften der Flücht­linge! Ver­wen­den Sie statt­dessen bitte unser um uns Ihre Spenden anzu­kündi­gen.



Tipps zum Gebrauch dieser Website

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Aktuelles

Neuig­keiten

09.01.2017 - Beachten Sie bitte unseren aktua­li­sier­ten Spen­den­aufruf!

22.12.2016 - Ein herz­liches Danke­schön!

Liebe Hel­ferin­nen und Helfer, liebe Kirch­heimerin­nen und Kirch­heimer,

kurz vor dem Weih­nachts­fest möchten wir uns bei Ihnen für Ihre Unter­stüt­zung, Ihr Engage­ment sowie Ihre Offen­heit und Toleranz bedanken.

Gemein­sam schauen wir auf ein span­nen­des Jahr 2016 zurück: Zusammen mit den Asyl­suchen­den in unserer Gemeinde haben wir viel erlebt und uns Weihnachtskarte aus der Hand eines Flüchtlingskinds so besser kennen­gelernt. Sei es im Projekt Gemüse­garten, dessen Ergebnis Sie bis heute noch in der Räter­straße bewun­dern können, oder auch durch gemein­same Museums- oder Theater­besuche. Kuli­na­risch wurden unsere Gäste im letzten Jahr in die Welt der schwä­bischen Maul­taschen ein­ge­führt und umge­kehrt konnten wir im Rahmen der Festi­vi­täten zum Ramadan auch leckere Gerichte ken­nen­ler­nen. Das sind nur ein paar Bei­spiele für unsere Akti­vi­täten im Jahr 2016.

Wir freuen uns auf weitere tolle Aktionen im kom­men­den Jahr 2017 und wünschen eine ange­nehme und besinn­liche Weih­nachts­zeit und für das neue Jahr alles erdenk­lich Gute.

Cordula Klenner für den Hel­fer­kreis Asyl Kirch­heim

10. und 11.12.2016 - Exkur­sion ins Comic Camp

In einem hellen Raum der Färberei in der Claude-Lorrain-Straße in München fand am 10. und 11. Dezember 2016 ein Comic-Camp statt. Brigitte Marx vom Arbeits­kreis Asyl beglei­tete die beiden afgha­ni­schen Jugend­lichen aus der Unter­kunft an der Räter­straße zu diesem Workshop, an dem auch noch sieben deutsche Jugend­liche im Alter zwischen 15 und 22 Jahren teil­nahmen.

Nach der Begrü­ßung von zwei pro­fessio­nellen Comic-Experten erhielt die Gruppe die Aufgabe, sich mit ver­bunde­nen Augen selbst zu zeichnen. Nach dem Ein­sam­meln der Ergeb­nisse wurde gemein­sam überlegt, welcher Zeichner der Gruppe sich zu Papier gebracht hatte. Alle hatten von der ersten Minute an Spaß und es wurde viel gelacht.

Etwas später wurden die Aufgaben schon schwie­riger. Dabei wurde deutlich, dass es weniger darum ging, perfekte Zeich­nungen zu erstel­len, sondern vielmehr darum, Hem­mun­gen zu über­winden und den Blick für die Charak­teris­tika der dar­zu­stellen­den Personen zu schärfen.

Unsere beiden Kirch­heimer haben sich in diesem Workshop wacker geschla­gen, denn keiner von ihnen hatte über­haupt je einmal richtig gezeich­net. An dieser Stelle ein großes Lob an die beiden: für ihren Mut, auch ohne Vor­kennt­nisse an einem solchen Kurs teil­zu­nehmen.

(Cordula Klenner)

09.12.2016 - Vor­weih­nacht­liches Treffen im Gymna­sium Kirch­heim

Neun jugend­liche Asyl­bewer­ber aus Kirch­heim und Aschheim erwar­tete am Nach­mittag des 9. Dezem­bers 2016 im Gymna­sium Kirch­heim ein weih­nacht­lich geschmück­tes Klas­sen­zimmer. Zehn Schü­lerin­nen der 8., 9. und 10. Klasse hatten sich um die Deko­ra­tion geküm­mert und für den Besuch ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Zunächst gab es ein Spiel zum Kennen­lernen: Jeder trug seinen Namen gut sichtbar am Pullover oder T-Shirt, so dass alle sich diesen und das dazu­gehö­rige Gesicht gut merken konnten. Anschlie­ßend wurde eine Decke zwischen die am Boden sit­zen­den Gym­na­sias­ten und den Flücht­lingen gespannt, die dann plötz­lich herab­gelas­sen wurde. Jeder hielt seinen Namen mit der Hand bedeckt. Nun mussten die Namen der Gegen­über­sitzen­den genannt werden. Was für ein Spaß!

Nach einigen weiteren Spielen ging es dann an die Weih­nachts­plätz­chen, die gemein­sam verziert und natür­lich auch gegessen wurden. Mit einem abschlie­ßenden Weih­nachts­quiz konnte die Gruppe über die Bedeu­tung von Advent und Weih­nach­ten rätseln ...

Auch in Zukunft soll es weitere Treffen dieser Art zwischen den Jugend­lichen geben. Sie wünschen sich einen gemein­samen Aus­tausch, beispiels­weise bei einer Partie Tisch­tennis oder beim gemein­samen Kochen. Einmal im Monat werden sie nun die Mög­lich­keit haben, sich besser kennen­zu­lernen.

Herz­lichen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Ini­tia­torin, Frau Wie­sin­ger vom Gymna­sium Kirch­heim, und ihre beiden Kol­legin­nen.

(Cordula Klenner)

08.11.2016 - Bekannt­gabe auf dem Hel­fer­tref­fen: Wir werden ein Verein!

Am Dienstag den 8.11.2016 fand im Gemeinde­saal von St. Peter in Heim­stet­ten ein Helfer­kreis­tref­fen statt. Es war zugleich das 3-jährige Jubiläum des Hel­fer­krei­ses. Erst­malig war auch der Landrat des Land­krei­ses München, Chris­toph Göbel, unser Gast. Einen aus­führ­lichen Bericht über das Treffen können Sie in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 46/2016 lesen.

Der wich­tig­ste Tages­ord­nungs­punkt des Hel­fer­tref­fens war die Infor­ma­tion über die Gründung des Vereins "Hel­fer­kreis Asyl Kirch­heim b. München". Die bis­herige infor­melle Struk­tur unseres Helfer­kreises Asyl Kirch­heim hat einige Nach­teile. Deshalb wollen wir ein Verein werden. Das Finanz­amt hat die Ver­eins­sat­zung schon geprüft und die Gemein­nützig­keit bestä­tigt.

Haben Sie bitte Ver­ständ­nis dafür, dass diese Webseite die Änderun­gen, die sich durch die Ver­eins­grün­dung ergeben, an anderen Stellen noch nicht berück­sich­tigt.

04.11.2016 - Kultur für Kinder:
Der November startet mit Theater- und Museums­besuch

Für die Grund­schul­kinder aus der Flücht­lings­unter­kunft in der Räter­straße hatte sich Brigitte Marx vom Hel­fer­kreis in den Herbst­ferien etwas Beson­deres aus­gedacht: Sie orga­ni­sierte einen Besuch im Münch­ner „Theater für Kinder“. Gemein­sam mit zwei weiteren Helfern und vier Kindern aus der Asyl­bewer­ber­unter­kunft fuhr sie mit der S-Bahn in die Stadt. Dort wartete auf die Gruppe das Stück „Das kleine Gespenst“, ange­lehnt an das Kin­der­buch von Otfried Preuss­ler. Die Geschichte des kleinen Nacht­gespenstes und seines Freundes Uhu Schuhu kam bei allen gut an.

Zwei Tage später hieß das Ausflugs­ziel „Museum Mensch und Natur“. Dort erwar­tete die Kinder und Jugend­lichen eine Fami­lien­führung zum Thema „Fressen bei den Tieren“. Sie lernten so die Unter­schiede zwischen Pflan­zen­fres­sern und Fleisch­fres­sern kennen und erfuhren alles über die Jagd. Im Anschluss blieb der Gruppe noch Zeit, durch das Museum zu schlen­dern und sich bei­spiels­weise über die Ent­stehung der Kon­ti­nente näher zu infor­mie­ren.

29.10.2016 - Zahn­gesund­heit für Kinder - Hand­puppe Dentulus zu Gast in der Räter­straße

Helferkreis auf dem Dorffest

Am Samstag, den 29. Oktober 2016, lud Frau Dr. Angelika Brunner vom Helfer­kreis Asyl große und kleine Leute in ver­schiede­nen Gruppen zu einer Infor­ma­tions­runde über Zahn­hygiene in die Unter­kunft an der Räter­straße ein. Wichtige Hilfs­person war Dentulus, ein großer Hand­puppen­löwe mit blen­dend weißem Gebiss.

Lesen Sie im mehr im Bericht in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 45/2016 lesen.

07.10.2016 - Inter­kul­tu­relles Nach­bar­schafts­fest – Eine gelun­gene Ver­anstal­tung!

Am 7. Oktober 2016 ab 16 Uhr hatte die Gemeinde Kirch­heim zusammen mit dem Helfer­kreis Asyl und den Bewoh­nern der Asyl­bewer­ber­unter­kunft in die Räter­straße 40 zu einem inter­kultu­rellen Nach­bar­schafts­fest ein­ge­laden. Auch wenn die Anmel­dungen anfangs zöger­lich ein­trafen, war die Resonanz am Ende doch über­wälti­gend: Über 80 Gäste hatten sich schließ­lich ange­kün­digt, darunter Anwohner und Nachbarn des Wohn­heims, Leitung, Bewohner und Beschäf­tigte des Col­le­giums, der erste und der dritte Bürger­meis­ter, Herr Böltl und Herr Kleiber, sowie Ver­treter aus Gemeinde­ver­wal­tung und -politik, aus der Silva Grund­schule die Schul­leitung, Frau Sarkar, und ihre Ver­tre­tung, Frau Gott­schalk-Loch­schmidt, Mit­arbei­ter der Schul­sozial­arbeit sowie der Tafel, Pfarrer Kienle und Ange­hörige des Helfer­krei­ses. Sie alle erwar­tete ein Fest mit kuli­nari­schen Köst­lich­keiten aus den Her­kunfts­län­dern der Asyl­bewer­ber, kul­turel­len Einlagen und der Mög­lich­keit, sich gegen­seitig kennen, ver­stehen und schätzen zu lernen. Diese Erwar­tun­gen wurden voll erfüllt – wenn nicht sogar über­trof­fen!

Trotz des unge­müt­lichen Wetters war es ein richtig gut gelun­genes Fest! Neben den ein­leiten­den Worten der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten der Gemeinde Frau Steger waren sehr sym­pa­thi­sche Rede­bei­träge Afghanisches Buffet in beein­druckend gutem Deutsch von Seiten der Geflüch­te­ten sowie zwei Kurz­filme zur Situa­tion in Sierra Leone und Nigeria mit anschlie­ßender per­sön­licher Stel­lung­name bzw. per­sön­lichen Erzäh­lungen der beiden Asyl­bewer­ber aus diesen Ländern Teil des Pro­gramms. Kuli­na­risch verwöhnt wurden die Gäste von dreizehn Köchen aus fünf ver­schie­denen Ländern, die ein multi­na­tiona­les Buffet mit ins­gesamt 20 ver­schie­denen Gerich­ten vor­berei­tet hatten und ser­vier­ten. Kuchen­spenden Kuchenbuffet aus dem Helfer­kreis rundeten das Angebot ab. Musi­ka­lisch unter­malt wurde das Fest mit Hilfe eines echten DJs aus Nigeria, der einen gelun­genen Mix aus Musik seiner Heimat, anderen afri­ka­nischen Ländern und aus Afgha­nistan auflegte. Für die Kinder stand wieder die Button­maschine zur Ver­fügung sowie Angebote zum Malen. Alle sprach­lich Inte­res­sier­ten konnten sich zeigen lassen, wie ihr Name in ara­bi­schen Schrift­zeichen geschrie­ben wird.

Vor allem die Besucher aus dem Col­le­gium waren nicht nur rege Teil­nehmer, sie hatten sich vor ihrem Besuch bereits Gedanken über Geschenke gemacht und Spiel­zeug und Süßig­keiten mit­ge­bracht. Voller Begeis­terung über das Fest und die ange­bote­nen Köst­lich­keiten haben sie sich gefreut, dass sich in der benach­barten Unter­kunft etwas bewegt und planen bereits eine Gegen­ein­ladung, ein Vor­schlag, der auch bei Frau Bellmann, der Colle­giums­lei­tung, enga­gierte Unter­stüt­zung findet.

Die Vision, dass aus ‚denen da drüben‘ wirklich Nachbarn werden und sich per­sön­liche Bezie­hun­gen und Freund­schaf­ten ent­wickeln, wie Frau Steger in ihrer Begrü­ßungs­rede so schön formu­lierte, ist auf dem besten Weg, denn es herrschte eine fröh­liche und lockere Atmo­sphäre, mit viel Raum für Begeg­nungen und ange­regte Unter­hal­tungen zwischen Gästen und Gast­gebern.

27.07.2016 - Klasse 8b und AG Schul­haus­gestal­tung backen und malen für den Hel­fer­kreis Asyl

Das Schul­fest der Grund- und Mittel­schule Kirch­heim Klasse 8b überreicht Spende am Diens­tag, den 26. Juli 2016 nutz­ten die Schüle­rinn­en und Schüler der AG Schul­haus­gestal­tung und der Klasse 8b, um Spenden für den Hel­fer­kreis Asyl zu sammeln. Von der 8b wurden Plätz­chen aus aller Welt gebacken, die während des Schul­festes zum Thema „Schule ohne Ras­sis­mus, Schule mit Courage“ an spen­den­wil­lige Eltern ver­kauft wurden. Die AG Schul­haus­gestal­tung druckte selbst­gestal­tete Bilder auf Karten und buk einen Mar­mor­kuchen. Ins­gesamt konn­ten etwas mehr als 120€ an Frau Reichart vom Hel­fer­kreis Asyl über­geben werden. Herz­lichen Dank an die Schü­lerin­nen und Schüler, die zusam­men mit Frau Böhmer und Frau Jacquier diese Spende erar­bei­tet haben.

18.07.2016 - Eine 5. und eine 6. Klasse der Grund- und Mittel­schule Kirch­heim statten der Unter­kunft in der Räter­straße einen Besuch ab

Um die Situa­tion der Flücht­linge besser kennen zu lernen und eben­falls unter dem Motto „Schule ohne Ras­sis­mus, Schule mit Courage“ haben eine 5. und eine 6. Klasse der Grund- und Mittel­schule Kirch­heim am 18.7.2016 die Unter­kunft für Asyl­bewer­ber in der Räter­straße besucht. Da Frau Haunol­der diesen Besuch in ihrer Deutsch­stunde mit den Flücht­lingen sehr gut vor­berei­tet hatte, ent­wickelte sich eine inte­res­sante Frage­stunde, aus der die Schü­ler/in­nen sicher sehr viel mit­nahmen. Sie waren so ent­husias­tisch, dass sie am letzten Schultag noch einmal kamen und mit den Flücht­lingen jeweils selbst­gestal­tete Plakate aus­tausch­ten, dazu wurden Lieder gesungen und afgha­nische Musik gehört.

Helferkreis auf dem Dorffest

9.7. und 10.07.2016 - Spielend um die Welt

"Spiele aus aller Welt für Klein & Groß" war das Motto des Helfer­kreises Asyl beim dies­jähri­gen Dorf­fest. Er war wieder Gast am Stand des Hos­piz­vereins. Mehr können Sie im Bericht in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 29/2016 lesen.

30.06.2016 - Die SZ berichtet über das Aus­bil­dungs­ver­bot gegen zwei Asyl­bewer­ber aus Kirchheim

Die Süd­deut­sche Zeitung hat am 30. Juni 2016 aus­führ­lich über zwei Asyl­bewer­ber aus Kirchheim berich­tet. Dank guter Deutsch­kennt­nisse und begon­nener Aus­bildung schien ihre Inte­gra­tion auf der ganzen Linie zu gelingen. Doch jetzt wurden sie vom Arbeits­verbot getroffen. Lesen Sie selbst!

15.06.2016 - Tutoren für unser neues Lern­zen­trum gesucht!

Ab sofort verfügt der  Helfer­kreis über einige Laptops für Asyl­bewer­ber. Sie sind von Asylplus e.V. zur Verfügung gestellt worden. Es handelt sich um Google Chrome­books mit vor­konfi­gurier­ter, web­basier­ter Soft­ware für das selbst­stän­dige, com­pu­ter­gestützte Lernen. Zusätz­lich zum Deutsch­unter­richt bietet die Lern­platt­form von Asylplus eine Online-Akademie mit prak­ti­schen Leitfäden, Infor­ma­tionen über das Asyl­ver­fahren und inte­gra­tions­fördern­dem Infor­ma­tions­mate­rial. Da viele Asyl­bewer­ber keine Er­fahrun­gen mit PCs haben, suchen wir Tutoren, die sie bei der Bedie­nung anlei­ten und zu den für sie geeig­ne­ten Ange­bo­ten hin­führen. Auch jugend­liche Tutoren sind sehr will­kommen.

Für die Benut­zung der Laptops haben wir in der Unter­kunft in der Räter­straße ein Lern­zen­trum ein­gerich­tet. Während der über­wie­gend nach­mit­täg­lichen Öff­nungs­zei­ten des Lern­zen­trums sollte immer ein Tutor anwesend sein.

Wer Lust für diese Aufgabe hat, kann das mit unserem kundtun. Wir melden uns dann zurück.

11.06.2016 - Ramadan: Gemeinsam fasten und feiern

Im Ramadan nehmen Muslime von Son­nen­auf­gang bis Son­nen­unter­gang Fastenbrechen in St. Peter weder Wasser noch feste Nahrung zu sich. Am Samstag, den 11.6.2016, hatte eine schon lange in Kirchheim ansässige tür­kisch­stäm­mige Familie alle Bewohner der Unter­kunft in der Räter­straße zum Fasten­brechen in den Pfarrsaal von St. Peter ein­ge­laden. In ihrer eigenen Küche bereitete die Familie mit Freunden ein Essen für etwa 50 Personen aus sechs ver­schiede­nen Ländern vor. Lesen Sie weiter in unserem Artikel in der Ausgabe 26/2016 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen.

28.05.2016 - Drahtesel in der Räter­straße nun fit für den Frühling

Früh­lings­zeit ist Fahr­rad­zeit: Am letzten Mai­wochen­ende befreiten einige Asyl­bewer­ber in der Räter­straße mit Hans-Peter Hart­mann von der AG Bedarfe ihre Fahr­räder aus der Winter­starre. Dank der kom­pe­ten­ten Unter­stützung weiterer Helfer wurden Mäntel und Schläuche erneuert, Bremszüge ein­ge­zogen, Beleuch­tungen kon­trol­liert, Schal­tun­gen ein­ge­stellt und "Achter" be­sei­tigt. Mehr dazu in unserem Artikel in der Ausgabe 23/2016 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen.

24.05.2016 - Grüner Daumen hoch:
Eine Kräuter­schnecke für den neuen Gemüse­garten

Im Asyl­bewer­ber­heim an der Räter­straße ist das Garten­fieber aus­ge­bro­chen. Das Projekt Gemüse­garten wurde schon im Frühling vom Helfer­kreis Asyl auf den Weg gebracht: „Ziel ist, gemein­sam mit den Flücht­lingen ein Gemüse­beet anzu­legen. Dies wird ein dauer­haftes Betäti­gungs­feld sein, für das sie in Eigen­regie selbst ver­ant­wort­lich sind.“, bringt Angelika Brunner, Leiterin des Garten­projekts, das Engage­ment auf den Punkt. Vier Garten­freunde aus den Reihen des Helfer­kreises unter­stüt­zen die Flücht­linge, geben Tipps und kümmern sich um die organi­sa­tori­schen Details.

Bereits im April hatten sich 14 Flücht­linge im Garten der Asyl­unter­kunft in der Räter­straße zusam­men­gefun­den, um die Beete abzu­stecken und den Boden vor­zu­berei­ten. Die Erde wurde umge­graben, Steine wurden heraus­gesam­melt und Weg­begren­zun­gen gesetzt. Mit großer Begeis­te­rung waren die Asyl­bewer­ber dabei: Salat, Kohlrabi, Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Auber­ginen – alles das wurde wenig später gepflanzt. Dank einer im Deutsch­unter­richt erstell­ten Vokabel­liste, kannten auch alle die Namen der Gemüse­sorten, die später geerntet werden sollen.

Mit einer Kräuter­schnecke wurde der neue Gemüse­garten nun ver­voll­stän­digt. Am ver­gange­nen Dienstag packte auch Bürger­meister Maxi­mi­lian Böltl mit an. Mit ver­ein­ten Kräften wird das gemein­same Garten­projekt vollen­det: etwa 150 Steine, ein Kubik­meter Sand und Kies stellte die Gemeinde zur Ver­fü­gung, um eine ent­spre­chende Spirale auf­zu­schich­ten – Erde und Kräuter sponsert der Helfer­kreis.

Nach der ersten Ernte freuen sich die neuen Hobby­gärt­ner natür­lich über weitere Pflänz­chen – seien es selbst gezogene oder gekaufte Pflanzen oder eine zweck­gebun­dene Spende für das Projekt.

Jeden Mittwoch: Do it yourself - Jeder kann hand­arbei­ten!

Hand­arbei­ten liegt im Trend: Es ist ent­spannend und macht einfach Spaß, mit den eigenen Händen etwas zu erschaf­fen. Angelika Brunner und Steffi Kraus hatten deshalb die Idee, einen Hand­arbeits­treff ins Leben zu rufen: Jeden Mittwoch finden sich regel­mäßig ab 15.30 Uhr einige Flücht­linge und Helfer im Gemein­schafts­zimmer der Asyl­unter­kunft Räterstr. 40 ein, um gemeinsam zu häkeln, stricken und zu nähen. Der lockere Treff unter dem Motto "Sticheln und Nadeln klappern" führte bereits zu einigen sehr kleid­samen Ergeb­nis­sen. In einem Artikel der Ausgabe 2016´/21 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen haben wir darüber aus­führ­licher berichtet.

03.05.2016 - Nachlese zum Helfer­treffen

Dem Wetter oder dem Fußball geschul­det war das Helfer­treffen dieses Mal nicht ganz so gut besucht wie gewohnt. An die 30 Hel­ferIn­nen ver­sammel­ten sich am Dienstag, den 3. Mai 2016 in St. Peter Heim­stet­ten.

In Fach­vor­trä­gen infor­mier­ten Herr Sauer­wein von der Eltern-und Jugend­bera­tungs­stelle des Land­krei­ses München ("Kinder- und Jugend­schutz - Wann muss ich bei Auf­fällig­keiten etwas unter­nehmen und an wen kann ich mich wenden?") und Herr Machl vom Jugend­amt des Land­kreises ("In welchen Fällen bietet das Jugen­damt Hilfen an und welche Formen der Hilfe kommen in Betracht?") über ihre Arbeit und über vor­han­dene Akzep­tanz­probleme.

Anschlie­ßend stellte Gerlinde Reichart in einer Prä­senta­tion die Pläne für die neue Orga­nisa­tions­struktur des Helfer­kreises vor:

Da mit der Ver­doppe­lung sowohl der Asyl­bewer­ber­zahlen als auch der ehren­amt­lichen Helfer die Arbeit mit den bis­heri­gen Struk­turen nicht mehr beherrsch­bar ist, plant der AK die Gründung eines gemein­nützi­gen Vereins als Dach­orga­nisa­tion für alle aktiven Helfer unter Bei­behal­tung bewähr­ter Struk­turen. Neben den Vor­teilen der ver­besser­ten Rechts­sicher­heit, eines klaren Mit­sprache­rechts und der bisher fehlen­den gesetz­lich geregel­ten Haftung der aktiven Helfer ermög­licht ein Verein auch die eigen-ständige Ver­wal­tung der Spenden­gelder. Die Aner­kennung von Leit­linien des Vereins durch alle aktiven Helfer, ob Vereins­mit­glied oder nicht, soll zusätz­lich dazu bei­tragen, dass der Helfer­kreis auch für zukünf­tige Anfor­derun­gen in der Flücht­lings­arbeit gut auf­ge­stellt ist.

14.04.2016 - Autoren­lesung Hassan Ali Djan „Ich bin ein afgha­ni­scher Bayer!“

Am 14. April 2016 hat Hassan Ali Djan im Jugend­zentrum Kirch­heim (JUZ) aus seinem Buch „Afgha­ni­stan. Mün­chen. Ich. - Meine Flucht in ein bes­se­res Leben“ gelesen.

Als Hassan Ali Djan vor elf Jahren nach Deutsch­land kam, war er minder­jährig und Anal­pha­bet. Ein Flücht­ling aus Afgha­ni­stan ohne Deutsch­kennt­nisse und ohne Per­spek­ti­ven. Heute hat er die Mitt­lere Reife, eine abge­schlos­sene Lehre, eine eigene Wohnung und ist deut­scher Staats­bürger. In seinem Buch „Afgha­ni­stan. Mün­chen. Ich. - Meine Flucht in ein bes­se­res Leben“ erzählt Hassan Ali Djan seine eigene Geschichte.

Die Autoren­lesung stieß auf ein sehr reges Inte­resse. Sie wurde ver­an­stal­tet von „Mit­ein­an­der in Kirch­heim e.V.“ in Zusam­men­arbeit mit dem Helfer­kreis Asyl und dem Jugend­zentrum Kirch­heim. Hier finden Sie einen aus­führ­lichen Bericht.

26. und 28.3.2016 - Oster­aktion in der Räter­straße

Was ist eigent­lich Ostern und warum hängen bunt bemalte Eier in den Gärten Kirch­heims?

„Es ist ein hohes christ­liches Fest, aber auch eine landes­typi­sche Eier bemalen Tra­di­tion zur Begrü­ßung des Früh­lings“, meint Angelika Brunner aus dem Helfer­kreis Asyl Kirch­heim. Sie orga­ni­sierte gemein­sam mit drei Helfern am Grün­donners­tag eine Oster­aktion für unsere Gäste. Rund 20 Flücht­lings­kin­der im Alter von 3-15 Jahren und einige Mütter bemalten dabei in der Asyl­bewer­ber­unter­kunft in der Räter­straße unzäh­lige Eier, plau­der­ten über den Oster-Brauch in Deutsch­land und zum Schluss stellten sie die kleinen Pracht­stücke im Ein­gangs­bereich zur Schau.

Natür­lich durfte auch die Eier­suche nicht fehlen: Dazu trafen sich fast Ostereier an der Raeterstraße alle Kinder am Oster­montag im Garten der Unter­kunft. Liebe­voll hatten Hel­ferin­nen und Helfer Oster­nester für die Kleinen gefer­tigt und diese rund um das Haus ver­steckt. Die Freude war groß, als klar wurde, dass jedes Kind ein Geschenk bekommt. Beson­ders glück­lich war eine Jugend­liche, die einen Mini-Handball in ihrem Nest fand – sie spielt seit einigen Wochen beim KSC und hat nun endlich die Mög­lich­keit, auch "zu Hause" zu üben. Schwung kam in den Nach­mit­tag, als ein kleiner Junge einen Tisch­tennis­schlä­ger in seinem Oster­nest fand. Sofort wurden ein alter Tisch und eine defekte Leucht­stoff­röh­ren­hal­te­rung als Netz heraus­geholt und ab ging die Partie. Ein tolle Aktion, die allen Betei­lig­ten viel Freude berei­tete.

01.03.2016 - Der Helfer­kreis präsen­tiert sich auf der Info­ver­an­stal­tung zur neuen Asyl­bewerber­unter­kunft

Am 1. März 2016 fand um 19 Uhr in der Grund­schule an der Martin-Luther-Straße in Kirch­heim eine Infor­ma­tions­ver­an­stal­tung der Gemeinde statt. Ein­geladen hatte unser Bürger­meister Maxi­mi­lian Böltl, der die neue Asyl­bewerber­unter­kunft in der Erdinger Straße vor­stellte. Rund 150 Bürger waren gekommen, um sich zu infor­mieren und in den Dialog zu treten.

Landrat Christoph Göbel berich­tete, dass derzeit bereits rund 5000 Flücht­linge im Land­kreis unter­ge­bracht sind. Da 80 bis 90% von ihnen eine hohe Bleibe­per­spek­tive haben, favori­siere man im Land­kreis den Bau von lang­fristi­gen Unter­künften. Dabei drängt die Zeit: Bis zum Jahres­ende werden 170 neue Plätze für Schutz­suchende in Kirch­heim gebraucht. Das Modell für die Erdinger Straße bietet Platz für 100 Personen und ist auf zehn Jahre angelegt. Es sieht zwei zwei­ge­schos­sige Bauten in L-Form vor.

Bürger­meister Maxi­mi­lian Böltl erklärte, dass die Gemeinde durch Infoveranstaltung Erdinger Straße die Planung und den Bau der Unter­kunft der Beschlag­nahmung von Turn­hallen und der Errich­tung von Trag­luft­hallen zuvor­kommen möchte. Mit fami­lien­gerech­ten Wohn­ein­heiten und einer Größen­begren­zung auf maxi­mal 100 Bewoh­nern je Unter­kunft will sie gute Voraus­setzun­gen für die Inte­gra­tion schaf­fen.

Auch so bleibt die Inte­gra­tion der Flücht­linge eine große Heraus­forde­rung, wie Gerlinde Reichart in ihrem Vortrag heraus­stellte. Eine zentrale Rolle fällt hierbei sicher neben der Gemeinde und weiteren staat­lichen Insti­tu­tionen auch dem Helfer­kreis Asyl und seinen aktiven Helfern zu. Die beim Vortrag gezeigte Prä­sen­ta­tion finden Sie hier. Mit einem kleinen Informa­tions­stand warb der Helfer­kreis erfolg­reich um Unter­stützung bei den anwesen­den Kirch­heimer Bür­gerin­nen und Bürgern.

28.02.2016 - Maul­taschen? Spätzle? Was ist das? Wie schmeckt das?

Viele fragende Blicke ernteten wir von der Arbeits­gruppe Bedarfe, als wir diese Lebens­mittel von der Tafel unseren Asyl­bewer­bern anboten. Keiner traute sich ans Aus­pro­bieren oder verstand unsere Anlei­tun­gen zur Zuberei­tung. So luden wir zunächst die afgha­nischen Familien zum gemein­samen Kochen ins Pfarr­heim ein. Ange­lei­tet von einem echten Koch und unter­stützt von einigen Helferin­nen wurde geschnip­pelt, gebra­ten und anschlie­ßend mit Inter­esse und Genuss verzehrt: Maul­taschen mit Sauer­kraut, Käs­spätzle, Gemüse­suppe und Pudding.

Nun sind wir gespannt, ob demnächst "deutsch" gekocht wird. Die Nachfrage nach weiteren Koch­events war auf jeden Fall groß.

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