Wir über uns

Wir über uns

Seit der Gründung im Okto­ber 2013 kümmern wir uns im Helfer­kreis Asyl darum, Menschen zu helfen, die vor Krieg und Not aus Ihrer Heimat geflohen sind. Wir setzen uns dafür ein, dass sich Asyl­suchende für die Dauer ihres Auf­ent­halts bei uns in Kirch­heim sicher und ange­nommen fühlen und Unter­stüt­zung in ihrer Notlage finden.

Der Helfer­kreis arbei­tet ehren­amt­lich und ist weder partei­poli­tisch noch kon­fessio­nell gebun­den. Viele Helfer betreuen, beraten, unter­stützen und fördern die Asyl­bewer­ber. Wir arbei­ten dabei eng zusam­men mit der Gemeinde, dem Land­rats­amt, den Kirchen sowie sozial enga­gier­ten Orga­nisa­tionen.

Unser Leis­tungs­spek­trum ist breit gefächert:

  • Unter­stüt­zung zur Sicher­stel­lung einer ange­messe­nen Lebens­quali­tät (Lebens­mittel, Klei­dung, medi­zini­sche Ver­sor­gung)
  • Förde­rung von Bildung und Aus­bil­dung, insbes. Erwerb von Deutsch­kennt­nis­sen
  • Förde­rung der Inte­gra­tion in unsere Gemeinde, durch sozia­len Aus­tausch (Kultur, Sport, Frei­zeit­gestal­tung, Begeg­nungs­feste)
  • Beglei­tung bei Behör­den­gän­gen, auch nach der Aner­ken­nung oder Ableh­nung des Asyl­begeh­rens
  • Unter­stüt­zung bei der Beschaf­fung von Arbeits- und Aus­bil­dungs­plät­zen sowie von Arbeits­genehmi­gun­gen

Derzeit betreuen wir eine Unter­kunft und Wohnun­gen mit zusam­men ca. 125 Bewoh­nern. Weitere Asyl­suchende werden kommen und der Helfer­kreis freut sich über immer mehr Unter­stüt­zer.

Wir haben uns nach thema­tischen Schwer­punkten in Arbeits­gruppen organi­siert und können so die Interes­sen und Kompe­tenzen der Helfer am besten bündeln.

Seit dem 19.01.2017 sind wir ein gemein­nützi­ger Verein, der „Helfer­kreis Asyl Kirchheim b. München e.V.”.

Mitarbeiten

Der Helfer­kreis Asyl ist für jede tat­kräf­tige Unter­stüt­zung dank­bar. Auch Sie können sich in den ver­schie­den­sten Berei­chen ein­bringen. Mit­arbeit ist in kleinen und großen Por­tio­nen möglich. Infor­mieren Sie sich bitte hier über unsere Akti­vi­tä­ten.

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie der Helfer­kreis arbei­tet, können Sie auch unsere aktuelle Präsen­tation zu Rate ziehen.

Was wir Sie vor einer Mitarbeit zu beachten bitten, finden Sie hier. Wenn auch Sie aktiv mit­hel­fen wollen oder per E‑Mail infor­miert werden möchten, nutzen Sie bitte unser

Erfreu­licher­weise haben sich auch in unseren Nach­bar­gemein­den Helfer­kreise gebil­det. Ihre Web­seiten finden Sie

Spenden

Sie möchten den Helfer­kreis durch Sach- oder Geld­spenden unter­stützen? Wich­tige Hin­weise dazu finden Sie hier.

U.a. für Flücht­linge, die eine eigene Wohnung bezie­hen, haben wir im Moment Bedarf an den fol­gen­den Sach­spenden:

  • Warme Jacken für (junge) Männer, kleine bis mittlere Größen
  • Bade­zimmer­schränk­chen oder -regal
  • Winter-Fuß­säcke für Kinder­wagen
  • Rucksack, groß genug für Ordner
  • Sport­tasche
  • Regen­schirme
  • Wäsche­stän­der
  • Staub­sauger
  • Steh­lampe
  • Schreib­tisch­lampe
  • Wasch­maschine
  • PC Mäuse
  • Fern­seher (Flach­bild­schirm)
  • DVB-S/S2 Satel­liten­recei­ver
  • DVB-T2 Recei­ver für terres­tri­sches TV

Ganz wichtig: Bitte bringen Sie keine Sach­spenden direkt zu den Unter­künften der Flücht­linge! Ver­wen­den Sie statt­dessen bitte unser um uns Ihre Spenden anzu­kündi­gen.



Tipps zum Gebrauch dieser Website

Die meisten auf dieser Web­seite ange­bote­nen Dokumente sind im PDF-Format. Dafür brau­chen Sie den Adobe Acrobat Reader oder ein anderes Lese­pro­gramm für PDF-Dateien.

Einige Teile dieser Web­seite dienen der inter­nen Orga­nisa­tion des Helfer­kreises. Diese Teile sind deshalb nur nach der Eingabe eines Benut­zer­namens und eines Pass­wor­tes zugäng­lich. Rück­fragen dazu bitte an .

Ver­zeihen Sie uns bitte, falls die auf unserer Home­page zum Down­load ange­bote­nen Doku­mente noch nicht alle berück­sich­tigen, dass der Helfer­kreis ein Verein gewor­den ist.

Diese Home­page ist zuletzt am 11.12.2017 um 21:26 aktua­li­siert worden. Bitte melden Sie nicht mehr aktuelle, fehlende oder nicht mehr erreich­bare Inhalte dem Web­master, am besten per E-Mail an .

Neuigkeiten

Nachruf Matthias Brunner

Matthias Brunner

Der Helfer­kreis Asyl Kirch­heim b. München e.V. trauert um sein Mitglied,

Herrn Dr. Matthias Brunner.

Sein völlig uner­war­te­tes Ableben lässt uns fas­sungs­los zurück. Wir sprechen seinen Ange­höri­gen unser tief empfun­de­nes Mit­gefühl aus. Unsere beson­dere Anteil­nahme gilt seiner Ehefrau Angelika.

Herr Brunner war in unserem Verein immer da zur Stelle, wo Not am Mann war. Sein Engage­ment war ein Beleg seiner Mit­mensch­lich­keit. Alle, die ihn kannten und geschätzt haben, werden ihn gerne in Erinne­rung behalten und ihm in unserem Verein ein ehrendes Gedenken bewahren

„Wer im Gedächt­nis seiner Mit­men­schen lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer ver­gessen wird.“

(In Anlehnung an Immanuel Kant)

Neuig­keiten

13.10.2017 - Themen­abend Syrien

Am 13. Oktober 2017 ver­anstal­tete die Gemeinde Kirch­heim b. München in Zusam­men­arbeit mit dem Jugend­zentrum Kirch­heim einen gut besuch­ten Themen­abend Syrien.

Buch Verzerrte SichtweisenDie Inte­gra­tions­beauf­tragte der Gemeinde, Carina Steger, freute sich, zu dieser Ver­anstal­tung Kristin Helberg begrüßen zu dürfen. Die Poli­tik­wissen­schaft­lerin und Jour­na­listin las aus ihrem Buch Ver­zerrte Sicht­weisen - Syrer bei uns. Von Ängsten, Miss­ver­ständ­nissen und einem ver­änder­ten Land”, berich­tete von eigenen Erfahrun­gen und über die poli­tische Situa­tion in Syrien und refe­rierte über die weitere Ent­wick­lung des Landes.

Im Anschluss an Lesung und Vortrag berich­te­ten zwei junge Flücht­linge aus Syrien über ihr Schick­sal und ihren Start in Deutsch­land. Schließ­lich wurden die anges­proche­nen Themen in einer Podiums­dis­kus­sion weiter ver­tieft.

Lesen Sie dazu einen aus­führ­lichen in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 21/2017.

29.09.2017 - Kirch­heimer Geflüch­tete erhalten Deutsch-Zer­ti­fi­kate

Am 26. August haben neun Kirch­heimer Geflüch­tete die Deutsch­prü­fung „telc – A1 für Zuwan­derer” absol­viert. Sieben der Teil­nehmer haben die Prüfung bestan­den, dabei drei mit der Note „sehr gut”. Dieser Erfolg wurde am 29.09.2017 bei der Ver­lei­hung der Deutsch-Zer­ti­fi­kate A1 gefeiert. Lesen Sie dazu den in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 20/2017.

09.09.2017 - Besuch des Hof­festes im Baju­waren­hof

Am Wochen­ende des 9. und 10. Sep­tem­bers 2017 feierte der Baju­waren­hof Kirch­heim wieder sein all­jähr­liches Sommer­fest. Das war die Gele­gen­heit, einige unserer Asyl­bewer­ber in die frühe Geschichte Kirch­heims ein­zu­führen. Und so machten sich Brigitte Marx von der AG ‚Sprache und Bildung‘ und Doris Ehrl-Jakob zusammen mit Mariam und Nargis auf den Weg zu den Baju­waren …

Bajuwarenhof - Küche Beim ersten Besich­tigungs­punkt, dem alten Wohnhaus, fanden die beiden Geflüch­te­ten schon die erste Gemeins­amkeit mit ihrer alten Heimat: den niedri­gen Lehm­herd. In Afgha­nistan gibt es solche Lehm­herde eben­falls, aller­dings stehen sie dort vor dem Haus, sind über­dacht und sonst nach allen Seiten offen. Die an der Wand lehnen­den Holz­wannen, die hier wahr­schein­lich der Brot­zu­berei­tung dienten, erinner­ten die zwei jungen Frauen an die Metall­wannen, in denen die afgha­ni­schen Frauen Wäsche waschen.

Im Schlaf­raum des Wohn­hauses steht ein Bett mit hoch­gezo­ge­nen Seiten­teilen. Dieses Möbel rief bei den Flücht­lingen die Erinne­rung an Särge hervor. Darauf­hin entspann sich eine lange Unter­hal­tung, in der sie den beiden Hel­ferin­nen die afgha­ni­schen Begräb­nis­ritu­ale erklär­ten: Zunächst wird der Tote gewaschen. Dann werden ihm alle ‚Fremd­körper‘ entfernt, z. B. künst­liche Zähne und Gebiss sowie künst­liche Linsen. Danach wird der Tote in ein - eigens zu diesem Zweck gekauf­tes - weißes Tuch mit Koran­sprüchen gehüllt und in einen Sarg gelegt. Bei der Beerdi­gung wird der Sarg nicht mit begraben: Der Tote wird aus dem Sarg heraus­genommen und bestat­tet und der Sarg für den nächsten Toten wieder­ver­wendet.

Bajuwarenhof - Langobarde Auch Gäste aus Italien waren zum Hoffest gekommen: zwei Gruppen aus Cividale im Friaul, die das Leben der Lango­barden vor­stell­ten. So präsen­tier­ten sie die Rüstung eines Kriegers, die aus vielen läng­lichen, aneinan­der befestig­ten Eisen­plätt­chen bestand. Zur Aus­rüs­tung gehörten auch ein Helm, eine Axt und ein Schild. Neben den beiden jungen Frauen hatte sich in der Zwischen­zeit noch ein weiterer Heim­bewoh­ner ein­gefun­den: Er durfte Rüstung und Helm anziehen und posierte dann mit Axt und Schild für ein Erin­nerungs­foto.

Die medi­zini­schen Kennt­nisse der Lango­barden wurden eben­falls präsen­tiert: Eine italie­nische Dame erläu­terte, welche Gewürze und Kräuter den Lango­barden als Medizin dienten. Als nächstes schaute sich die Gruppe die Glas­perlen­her­stel­lung an. Als Anschauungs­mate­rial wurden Ketten aus der Umgebung im Stil des 6. und 7. Jhd. n.Chr. gezeigt. Letzte Station war die Töpferin: Sie zeigte Ton­gefäße, die sie mit und ohne Töpfer­scheibe her­ge­stellt hatte.

Den dreien hat der Ausflug zum Baju­waren­hof sehr gut gefallen. Viel­leicht können sie die anderen Heim­bewoh­ner beim nächsten Aus­flugs­ange­bot zum Baju­waren­hof über­zeugen, eben­falls mitzu­kommen.

(Andrea Etterer)

01.09.2017 - Wegen des großen Erfolgs 2016 auch in diesem Jahr: Das Nach­bar­schafts­fest in der Räter­straße

„Dieses Fest war eine Bereiche­rung für uns, ganz vielen Dank!“ So begeis­tert ver­ab­schie­dete sich am Ende bei­spiel­haft ein Ehepaar aus der Nach­bar­schaft bei den Orga­nisa­toren.

Die Bewohner der Unter­kunft in der Räter­straße hatten mit Unter­stüt­zung der Gemeinde Kirch­heim und des Helfer­krei­ses am 1. Sep­tem­ber zu diesem 2. Inter­kultu­rel­len Nach­bar­schafts­fest Nachbarn, Helfer und Offi­zielle ein­ge­laden. Über 80 Gäste, darunter auch Ver­treter des Vereins ‚Mit­ein­ander in Kirch­heim‘ trafen auf gut 70 kleine und große Gast­geber aus fünf afri­kani­schen Ländern, Afgha­nistan und Syrien.

Nachdem noch am Vor­mittag wegen heftigen Dauer­regens eine Ver­legung des Festes drohte, hatte der Wetter­gott am Nach­mittag ein Einsehen und die eigens mon­tierte Plane über dem Innenhof hielt dem ver­ein­zelten Niesel­regen stand. Darunter fühlten sich vor allem die ca. 20 Senioren vom gegen­über­liegen­den Colle­gium 2000 wohl, die sich sofort unter die Bewohner mischten.

Nachbarschaftsfest - Begrüßung Das Fest stand ganz unter dem von der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten der Gemeinde, Carina Steger, bei der Begrüßung vor­ge­stell­ten Motto ‚Erfahrun­gen sind die beste Schutz­impfung gegen Vor­urteile‘. So lernten die zahl­reichen Gäste gleich bei der Begrüßungs­rede, wie man „Hallo und Will­kommen“ zum Beispiel in Afgha­nistan, Eritrea oder dem Senegal sagt. Carina Steger und Jürgen Gnuschke vom Helfer­kreis hatten das lange eingeübt.

Dann staunten die Gäste nicht schlecht über die fast akzent­freien Reden einer jungen Frau aus Syrien und eines jungen Mannes aus Afgha­nistan in deut­scher Sprache. Beide hießen die Gäste will­kommen und bedank­ten sich für die herz­liche Unter­stüt­zung im Namen aller Bewohner.

Zu erfahren, wie lecker und gesund man in den Her­kunfts­län­dern der Bewohner kocht, war schon letztes Jahr beim ersten Treffen das High­light der Ver­anstal­tung. Das exo­tische Buffet mit Köst­lich­keiten aus sieben Nationen, ein­schließ­lich der Süß­spei­sen einiger deut­scher Gäste, war ein Augen­schmaus und zum Verdruss der gast­freund­lichen Bewohner viel zu schnell auf­ge­gessen.

Viele Bewohner fieber­ten der persön­lichen Begeg­nung mit ihren deut­schen Gästen entgegen. Ihre Namen standen auf Losen, die die Gäste gerne zogen. Schnell waren die Gesprächs­paare gefunden und es ent­wickel­ten sich zahl­reiche Dialoge zwischen Bewoh­nern und Gästen: Erfah­rung hautnah!

Nachbarschaftsfest - Gospelvortag Eine Familie aus Afgha­nistan prä­sen­tierte Fotos aus ihrem Heimat­land mit Unter­schrif­ten. Sie zeigten die Schön­heit ihres Landes, aber auch Zer­störung und Tod. Die interes­sier­ten Gäste waren sehr betrof­fen, vor allem aber auch durch den Film über eine tödlich endende Flucht über das Meer aus Syrien und Bilder aus den syri­schen Städten Aleppo und Damas­kus vor dem Krieg und heute, die von der jungen Frau aus Syrien gezeigt wurden.

Im krassen Gegen­satz zu diesen schreck­lichen Bildern hatten vor allem die Kinder einen Riesen­spaß beim anschlie­ßen­den Film vom gemein­sam unter­nomme­nen Ausflug in die Berge zum Spit­zing­see. Apropos Kinder: Die Clownin Augusta sorgte mit ihrer Show und den Ballon­figu­ren für deren abwechs­lungs­reiche Unter­hal­tung. Musi­ka­lisch wurde auch einiges geboten: Unser DJ aus Nigeria ver­brei­tete mit vor­zugs­weise afri­kani­schen Klängen stets gute Laune. Den Höhe­punkt in dieser Hin­sicht bot eine junge Dame, Gesangs­talent aus Uganda, mit ihrem sehr beein­drucken­den Vortrag von Gospel­liedern, der alle in den Bann zog.

Danke an alle, die zu diesem Erfolg bei­ge­tragen haben.

Beachten Sie bitte auch den Bericht über das Nach­bar­schafts­fest auf Seite 10 der Kirch­heimer Mit­teilun­gen 18/2017.

(Jürgen Gnuschke, Fotos: Claudia Topil)

15.08.2017 - Hurra, wir fahren in die Berge!

Ein Feiertag in den Sommer­ferien, die Sonne scheint, ein Doppel­decker-Reise­bus parkt auf dem Park­platz am Spit­zing­see. Ein ganz nor­males Bild.

Am Spitzingsee 1

Die Türen öffnen sich und es steigen 75 Menschen aus. Braun­häutige, weiß­häutige, schwarz­häutige. Die Jüngste ist 2 Monate, die Älteste über 70 Jahre alt. Sie kommen aus 8 Nationen und vier Erd­teilen. Sie sprechen min­destens 15 ver­schie­dene Sprachen. Das ist unge­wöhn­lich!

Spazier­gänger bleiben staunend stehen, viel­leicht wegen der Fremden, viel­leicht auch wegen der zahl­reichen Taschen und Tüten.

Schnell werden Pick­nick­körbe, Tisch und Stühle, Spiel­zeug und Windel­pakete auf Kinder­wagen und Schul­tern gepackt und dann wird „gewan­dert“. Einige Sport­liche steigen hoch auf den Berg, die Kinder­wagen­gruppe findet schon nach einigen Metern ihren Pick­nick­platz im Schatten der Bäume am Ufer des Spit­zing­sees und die Gruppe mit den älteren Kindern spaziert noch bis zum Spiel­platz weiter.

Am Spitzingsee 2

Schon im Bus war die Stimmung ganz aus­gelas­sen, nachdem irgend­jemand immer wieder mal hei­mische Musik spielte und dazu sogar getanzt wurde. Das gemein­same Picknick ist aber ebenso wichtig und vor allem schmeckt es super! Zum Schluss ringen sich daenn doch noch einige Flücht­linge durch und fahren mit dem Sessel­lift ganz nach oben – und wieder runter - fast wie ein kleines Okto­ber­fest! Schön war's! Geklappt hat's! Können wir wieder­holen! Für viele ist es der erste Ausflug in die Berge.

Der Helfer­kreis bedankt sich ganz herzlich beim Kirch­heimer Sporclub für die Unters­tüt­zung und bei Hans Binder für die Orga­nisa­tion.

(Angelika Brunner)

17.07.2017 - Inter­kul­tu­relles Grill­fest in der Münch­ner Straße.

Am späten Nach­mittag hatten die Bewohner der dezen­tr­alen Asyl­bewer­ber­unter­kunft in der Münch­ner Straße ihre Nachbarn zu einem Grill­fest ein­gela­den. Das gute Wetter und das von den Geflüch­teten und den Helfern vor­berei­tete schmack­hafte Essen boten gute Voraus­setzun­gen zum gegen­seiti­gen Kennen­lernen in ange­nehmer Atmos­phäre. Strah­lender Sonnen­schein und milde Tempe­ratu­ren sorgten ebenso wie die afri­ka­nische Musik im Hinter­grund und die interes­santen Gespräche für eine aus­gelas­sene Stimmung. Die der Gemeinde Kirch­heim berichtet darüber in einem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 16/2017.

08. und 09.07.2017 - Dorffest 2017: Inte­gra­tion hautnah.

Der Helfer­kreis Asyl betei­ligte sich auch in diesem Jahr wieder am Dorf­fest in Kirch­heim und prä­sen­tierte sich zusammen mit dem Hos­piz­verein an einem gemein­samen Stand. Attrak­tionen waren der Verkauf von Taschen in allen Farben und Formen, die im Hand­arbeits­treff der Flücht­linge genäht worden waren, und das Flechten von afri­kani­schen Frisuren bei Alt und Jung. Lesen Sie mehr in einem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 15/2017.

Mai 2017 - Es tut sich was: Gärtnern & Garten­bau­pro­jekte in der Räter­straße.

Wie viele Kirch­heimer haben auch die Bewohner der Unter­kunft an der Räter­straße mit den ersten warmen Tagen die Garten­arbei­ten wieder auf­ge­nommen. In den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 11/2017 finden Sie dazu einen

20.05.2017 - Begegnungs­fest mit den Asyl­bewer­bern in St. Andreas in Kirch­heim.

Der Pfarr­ver­band Kirch­heim-Heim­stet­ten ver­anstal­tete am Samstag, den 20.05.2017 Fußballspielen ein Begeg­nungs­fest mit unseren Asyl­bewer­bern im Pfarrhof von St. Andreas in Kirch­heim. Es begann um 16:00 Uhr mit einem gemein­samen Friedens­gebet in der Kirche St. Andreas. Im Anschluss trafen wir uns zum gemein­samen Essen und Spielen im Garten. Während sich die Jugend­lichen und Erwach­senen für das gemein­same Fuß­ball­spie­len begeis­ter­ten, stürzten sich die Kleinen auf die Wurf­schei­ben oder schau­kel­ten.

Das Fest bot eine ent­spannte Mög­lich­keit, Sprach­barrie­ren zu über­winden und Kontakte auf­zu­nehmen. Das war keine große Kunst, denn die meisten unserer Gäste können bereits ganz gut deutsch sprechen. Mit Musik ging es dann weiter in den Abend. Wer Lust auf Essen aus anderen Ländern hatte, dem wurde auf dem Buffet im Pfarr­saal einiges geboten.

14.04.2017 - Schwer­punkt­thema „Asyl und Inte­gra­tion” in den Kirch­heimer Mit­teilun­gen

Die Kirch­heimer Mit­tei­lungen 08/2017 sind mit mit dem Schwer­punkt­thema „Asyl und Inte­gra­tion” erschie­nen. In mehreren Artikeln wird über die Gemein­schafts­unter­kunft an der Räter­straße, über die Wohn­grup­pen für minder­jährige Flücht­linge der AWO in Kirch­heim und über Tref­fen von Schüle­rin­nen und Schüler des Kirch­heimer Gymna­siums mit jungen Geflüch­te­ten berich­tet. In einem Inter­view wird die Deutsch­lehre­rin der Flücht­linge zu ihren Erfah­run­gen befragt und schließ­lich wird anhand von vier Bei­spielen über die Erfolge des Helfer­kreises in der Inte­gra­tions­arbeit berich­tet. Die zwei Sonder­seiten finden Sie in der Mitte von Ausgabe 08/2017 oder

14.04.2017 - Neue Asyl­ein­rich­tung am Tannen­weg

In einer Meldung in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 08/2017 kündigt die Gemeinde Kirch­heim den Bau einer neuen Asyl­bewer­ber­unter­kunft für 40 Personen in Heim­stet­ten südlich der S-Bahn an. Lesen Sie mehr.

21.03.2017 - Helfer­kreis Asyl - Erstes Treffen als Verein

Am Dienstag, den 21. März, fand im Pfarr­saal St. Peter dieses Mal ein beson­de­res Treffen statt – das erste Treffen des Helfer­krei­ses als ein­ge­tra­gener Verein. Im Mittel­punkt stand aber nicht die Vereins­grün­dung, sondern vielmehr das Engage­ment der vielen Ehren­amt­lichen.

Die posi­ti­ven Aus­wir­kungen dieses Engage­ments, sowohl auf die Flücht­linge, als auch auf die Helfer selbst, wurde in lockerer Runde vor­ge­stellt. Brigitte Hartmann Den Anfang machten vier Flücht­linge aus dem Senegal, die fast alle bereits seit 2013 in Kirch­heim zu Hause sind. Die vier Männer im Alter von 23 bis 29 Jahren haben sich gewaltig ange­strengt, die deutsche Sprache zu lernen, was sich nicht nur darin zeigte, wie gut sie sich in der neuen Sprache vor den Mit­glie­dern des Helfer­krei­ses aus­drücken konnten. Darin waren sie sich auch alle einig: Das Erlernen der Sprache des Auf­nahme­landes ist der Schlüs­sel zu ihrem Erfolg! Danach brachten in Wort­mel­dun­gen Helfe­rinnen und Helfer ihre posi­ti­ven Erfah­run­gen im Rahmen der ehren­amt­lichen Tätig­keit zum Ausdruck. Über diesen Teil des Helfer­treffens wurde auch in Heft 08/2017 der Kirch­heimer Mit­tei­lungen auf den Sonder­seiten mit dem berich­tet.

Anschlie­ßend wurde das Thema wieder etwas sach­licher. Gerlinde Reichart gab in einer kurzen Prä­sen­ta­tion einen Abriss über die durch die Vereins­grün­dung beding­ten Neue­run­gen im Helfer­kreis. Im Grunde bleibt das meiste wie gehabt, betonte sie: die Ziel­set­zung der Helfer­krei­ses sowie die bewähr­ten Struk­turen in Form von Arbeits­grup­pen (AGs) bleiben bestehen, Gerlinde Reichart mit Helfern ebenso die klaren Zustän­dig­keiten und die flache Hie­rar­chie. Die neue Vereins­struk­tur ver­pflich­tet keinen Helfer zum Beitritt und es gibt keine Erhebung von Mit­glieds­bei­trä­gen. Neu ist die nun zentrale Ver­wal­tung der Spen­den­gel­der durch den Verein und die Mög­lich­keit, Spen­den­quit­tun­gen aus­stel­len zu können. Außer­dem sind alle Helfer (auch Nicht­mit­glie­der) über den Verein haft­pflicht­ver­sichert sowie über die Bayeri­sche Ehren­amts­ver­siche­rung unfall­ver­sichert. Die Mit­arbeit im Helfer­kreis ist für alle Helfer möglich, wenn sie ein erwei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis vor­legen und die Leit­linien des Vereins akzep­tie­ren.

Am Schluss des Treffens war noch Zeit für einen kleinen Ausblick in die Zukunft: Die Unter­kunft im Klaus­ner­ring wird Ende März geschlos­sen. Die dort lebenden Bewohner wurden bereits auf Unter­künfte in Kirch­heim und Asch­heim auf­ge­teilt. Im Gegenzug wird im Tannen­weg eine neue Unter­kunft für ca. 40 Flücht­linge ent­ste­hen.

Zum Schluss noch ein kleines Danke­schön an die Pfarrei St. Peter, zum einen für die Räum­lich­kei­ten und zum anderen auch für die kosten­frei gestell­ten Getränke für die Hel­ferin­nen und Helfer.

(Andrea Etterer)

05.03.2017 - Kirch­heimer Bürger warnen vor Abschie­bun­gen und Ver­wei­gerun­gen der Arbeits­erlaub­nis.

Wie andere Helfer­kreise auch haben der Hel­fer­kreis Asyl Kirch­heim b. München e.V. und ca. 120 mit­unter­zeich­nende Bürger in einem Brief an den Baye­ri­schen Minis­ter­präsi­den­ten See­hofer und an den Innen­minis­ter Herr­mann vor den Folgen der ange­droh­ten Abschie­bun­gen in soge­nannte sichere Her­kunfts­länder und vor den davon abge­leite­ten Ver­weige­run­gen der Arbeits­erlaub­nis gewarnt. In dem Brief wird an den christ­lichen Anspruch im CSU-Pro­gramm erin­nert und auf die Anwen­dung der im Inte­gra­tions­gesetz ent­halte­nen 3+2-Regel gedrängt, die Flücht­lingen eine Aus­bil­dung sowie erste Berufs­erfah­run­gen ermög­licht und den Betrie­ben Pla­nungs­sicher­heit gibt.

25.02.2017 - Flücht­lings­kinder feiern Fasching mit dem Kirch­heimer Narren­rat e.V.

Alle unsere Grund­schul­kinder unter den Flücht­lingen folgten der freund­lichen Ein­ladung des Kirch­heimer Narren­rates – Kirnarra - zum kosten­losen Besuch des Kinder­faschings­balls am Faschings­sams­tag im Pfarr­saal St. Peter. 3 Mädchen aus Syrien und 4 Buben aus Afrika und Syrien fieber­ten schon Tage vorher diesem für sie fremden kul­turel­len Event ent­gegen. Mehr dazu finden Sie in unserem in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 06/2017.

19.01.2017 - Es ist soweit: Der Helfer­kreis ist ein gemein­nützi­ger Verein!

Bereits am 17. Oktober 2016 haben die Mit­glieder des Arbeits­kreises Asyl beschlos­sen, sich einen neuen Rahmen zu geben: mit der Gründung des gemein­nützi­gen Vereins Vorstand 2017 „Helfer­kreis Asyl Kirchheim b. München e.V.”. Dazu ist nun auch der letzte Schritt getan: Seit dem 19. Januar 2017 ist der Helfer­kreis Asyl Kirchheim b. München e.V. im Register­gericht ein­getra­gen.

Den Vorstand des Vereins bilden fol­gende Per­so­nen:

  • Gerlinde Reichart, 1. Vor­sitzende
  • Brigitte Hartmann, 2. Vor­sitzende
  • Jürgen Gnuschke, Schatz­meister

Innerhalb des Helfer­kreises bleibt die thema­tische Auf­teilung der Auf­gaben in Arbeits­gruppen auch weiter­hin bestehen.

Über weitere Einzelheiten berichten die

(Andrea Etterer)

22.12.2016 - Ein herz­liches Danke­schön!

Liebe Hel­ferin­nen und Helfer, liebe Kirch­heimerin­nen und Kirch­heimer,

kurz vor dem Weih­nachts­fest möchten wir uns bei Ihnen für Ihre Unter­stüt­zung, Ihr Engage­ment sowie Ihre Offen­heit und Toleranz bedanken.

Gemein­sam schauen wir auf ein span­nen­des Jahr 2016 zurück: Zusammen mit den Asyl­suchen­den in unserer Gemeinde haben wir viel erlebt und uns Weihnachtskarte aus der Hand eines Flüchtlingskinds so besser kennen­gelernt. Sei es im Projekt Gemüse­garten, dessen Ergeb­nis Sie bis heute noch in der Räter­straße bewun­dern können, oder auch durch gemein­same Museums- oder Theater­besuche. Kuli­na­risch wurden unsere Gäste im letzten Jahr in die Welt der schwä­bischen Maul­taschen ein­ge­führt und umge­kehrt konnten wir im Rahmen der Festi­vi­täten zum Ramadan auch leckere Gerichte ken­nen­ler­nen. Das sind nur ein paar Bei­spiele für unsere Akti­vi­täten im Jahr 2016.

Wir freuen uns auf weitere tolle Aktionen im kom­men­den Jahr 2017 und wünschen eine ange­nehme und besinn­liche Weih­nachts­zeit und für das neue Jahr alles erdenk­lich Gute.

(Cordula Klenner)

10. und 11.12.2016 - Exkur­sion ins Comic Camp

In einem hellen Raum der Färberei in der Claude-Lorrain-Straße in München fand am 10. und 11. Dezember 2016 ein Comic-Camp statt. Brigitte Marx vom Arbeits­kreis Asyl beglei­tete die beiden afgha­ni­schen Jugend­lichen aus der Unter­kunft an der Räter­straße zu diesem Workshop, an dem auch noch sieben deutsche Jugend­liche im Alter zwischen 15 und 22 Jahren teil­nahmen.

Nach der Begrü­ßung von zwei pro­fessio­nellen Comic-Experten erhielt die Gruppe die Aufgabe, sich mit ver­bunde­nen Augen selbst zu zeichnen. Nach dem Ein­sam­meln der Ergeb­nisse wurde gemein­sam überlegt, welcher Zeichner der Gruppe sich zu Papier gebracht hatte. Alle hatten von der ersten Minute an Spaß und es wurde viel gelacht.

Etwas später wurden die Aufgaben schon schwie­riger. Dabei wurde deutlich, dass es weniger darum ging, perfekte Zeich­nungen zu erstel­len, sondern vielmehr darum, Hem­mun­gen zu über­winden und den Blick für die Charak­teris­tika der dar­zu­stellen­den Personen zu schärfen.

Unsere beiden Kirch­heimer haben sich in diesem Workshop wacker geschla­gen, denn keiner von ihnen hatte über­haupt je einmal richtig gezeich­net. An dieser Stelle ein großes Lob an die beiden: für ihren Mut, auch ohne Vor­kennt­nisse an einem solchen Kurs teil­zu­nehmen.

(Cordula Klenner)

09.12.2016 - Vor­weih­nacht­liches Treffen im Gymna­sium Kirch­heim

Neun jugend­liche Asyl­bewer­ber aus Kirch­heim und Aschheim erwar­tete am Nach­mittag des 9. Dezem­bers 2016 im Gymna­sium Kirch­heim ein weih­nacht­lich geschmück­tes Klas­sen­zimmer. Zehn Schü­lerin­nen der 8., 9. und 10. Klasse hatten sich um die Deko­ra­tion geküm­mert und für den Besuch ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Zunächst gab es ein Spiel zum Kennen­lernen: Jeder trug seinen Namen gut sichtbar am Pullover oder T-Shirt, so dass alle sich diesen und das dazu­gehö­rige Gesicht gut merken konnten. Anschlie­ßend wurde eine Decke zwischen die am Boden sit­zen­den Gym­na­sias­ten und den Flücht­lingen gespannt, die dann plötz­lich herab­gelas­sen wurde. Jeder hielt seinen Namen mit der Hand bedeckt. Nun mussten die Namen der Gegen­über­sitzen­den genannt werden. Was für ein Spaß!

Nach einigen weiteren Spielen ging es dann an die Weih­nachts­plätz­chen, die gemein­sam verziert und natür­lich auch gegessen wurden. Mit einem abschlie­ßenden Weih­nachts­quiz konnte die Gruppe über die Bedeu­tung von Advent und Weih­nach­ten rätseln ...

Auch in Zukunft soll es weitere Treffen dieser Art zwischen den Jugend­lichen geben. Sie wünschen sich einen gemein­samen Aus­tausch, beispiels­weise bei einer Partie Tisch­tennis oder beim gemein­samen Kochen. Einmal im Monat werden sie nun die Mög­lich­keit haben, sich besser kennen­zu­lernen.

Herz­lichen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Ini­tia­torin, Frau Wie­sin­ger vom Gymna­sium Kirch­heim, und ihre beiden Kol­legin­nen.

(Cordula Klenner)

08.11.2016 - Bekannt­gabe auf dem Hel­fer­tref­fen: Wir werden ein Verein!

Am Dienstag den 8.11.2016 fand im Gemeinde­saal von St. Peter in Heim­stet­ten ein Helfer­kreis­tref­fen statt. Es war zugleich das 3-jährige Jubiläum des Hel­fer­krei­ses. Erst­malig war auch der Landrat des Land­krei­ses München, Chris­toph Göbel, unser Gast. Einen aus­führ­lichen über das Treffen können Sie in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 46/2016 lesen.

Der wich­tig­ste Tages­ord­nungs­punkt des Hel­fer­tref­fens war die Infor­ma­tion über die Gründung des Vereins „Hel­fer­kreis Asyl Kirch­heim b. München”. Die bis­herige infor­melle Struk­tur unseres Helfer­kreises Asyl Kirch­heim hat einige Nach­teile. Deshalb wollen wir ein Verein werden. Das Finanz­amt hat die Ver­eins­sat­zung schon geprüft und die Gemein­nützig­keit bestä­tigt.

04.11.2016 - Kultur für Kinder:
Der November startet mit Theater- und Museums­besuch

Für die Grund­schul­kinder aus der Flücht­lings­unter­kunft in der Räter­straße hatte sich Brigitte Marx vom Hel­fer­kreis in den Herbst­ferien etwas Beson­deres aus­gedacht: Sie orga­ni­sierte einen Besuch im Münch­ner „Theater für Kinder“. Gemein­sam mit zwei weiteren Helfern und vier Kindern aus der Asyl­bewer­ber­unter­kunft fuhr sie mit der S-Bahn in die Stadt. Dort wartete auf die Gruppe das Stück „Das kleine Gespenst“, ange­lehnt an das Kin­der­buch von Otfried Preuss­ler. Die Geschichte des kleinen Nacht­gespenstes und seines Freundes Uhu Schuhu kam bei allen gut an.

Zwei Tage später hieß das Ausflugs­ziel „Museum Mensch und Natur“. Dort erwar­tete die Kinder und Jugend­lichen eine Fami­lien­führung zum Thema „Fressen bei den Tieren“. Sie lernten so die Unter­schiede zwischen Pflan­zen­fres­sern und Fleisch­fres­sern kennen und erfuhren alles über die Jagd. Im Anschluss blieb der Gruppe noch Zeit, durch das Museum zu schlen­dern und sich bei­spiels­weise über die Ent­stehung der Kon­ti­nente näher zu infor­mie­ren.

(Cordula Klenner)

29.10.2016 - Zahn­gesund­heit für Kinder - Hand­puppe Dentulus zu Gast in der Räter­straße

Helferkreis auf dem Dorffest

Am Samstag, den 29. Oktober 2016, lud Frau Dr. Ange­lika Brunner vom Helfer­kreis Asyl große und kleine Leute in ver­schiede­nen Gruppen zu einer Infor­ma­tions­runde über Zahn­hygiene in die Unter­kunft an der Räter­straße ein. Wich­tige Hilfs­person war Den­tu­lus, ein großer Hand­puppen­löwe mit blen­dend weißem Gebiss.

Lesen Sie mehr im in den Kirch­heimer Mit­tei­lungen 45/2016.

07.10.2016 - Inter­kul­tu­relles Nach­bar­schafts­fest – Eine gelun­gene Ver­anstal­tung!

Am 7. Oktober 2016 ab 16 Uhr hatte die Gemeinde Kirch­heim zusammen mit dem Helfer­kreis Asyl und den Bewoh­nern der Asyl­bewer­ber­unter­kunft in die Räter­straße 40 zu einem inter­kultu­rellen Nach­bar­schafts­fest ein­ge­laden. Auch wenn die Anmel­dungen anfangs zöger­lich ein­trafen, war die Resonanz am Ende doch über­wälti­gend: Über 80 Gäste hatten sich schließ­lich ange­kün­digt, darunter Anwohner und Nachbarn des Wohn­heims, Leitung, Bewohner und Beschäf­tigte des Col­le­giums, der erste und der dritte Bürger­meis­ter, Herr Böltl und Herr Kleiber, sowie Ver­treter aus Gemeinde­ver­wal­tung und -politik, aus der Silva Grund­schule die Schul­leitung, Frau Sarkar, und ihre Ver­tre­tung, Frau Gott­schalk-Loch­schmidt, Mit­arbei­ter der Schul­sozial­arbeit sowie der Tafel, Pfarrer Kienle und Ange­hörige des Helfer­krei­ses. Sie alle erwar­tete ein Fest mit kuli­nari­schen Köst­lich­keiten aus den Her­kunfts­län­dern der Asyl­bewer­ber, kul­turel­len Einlagen und der Mög­lich­keit, sich gegen­seitig kennen, ver­stehen und schätzen zu lernen. Diese Erwar­tun­gen wurden voll erfüllt – wenn nicht sogar über­trof­fen!

Afghanisches Buffet

Trotz des unge­müt­li­chen Wet­ters war es ein rich­tig gut gelun­genes Fest! Neben den ein­lei­ten­den Wor­ten der Inte­gra­tions­beauf­trag­ten der Gemeinde Frau Ste­ger waren sehr sym­pa­thi­sche Rede­bei­träge in beein­druckend gutem Deutsch von Sei­ten der Geflüch­te­ten sowie zwei Kurz­filme zur Situa­tion in Sierra Leone und Nige­ria mit anschlie­ßen­der per­sön­licher Stel­lung­name bzw. per­sön­lichen Erzäh­lun­gen der bei­den Asyl­bewer­ber aus die­sen Län­dern Teil des Pro­gramms. Kuli­na­risch ver­wöhnt wur­den die Gäste von drei­zehn Köchen aus fünf ver­schie­denen Län­dern, die ein mul­ti­na­tio­na­les Buf­fet mit ins­ge­samt 20 ver­schie­de­nen Gerich­ten vor­berei­tet hat­ten und ser­vier­ten. Kuchen­spen­den Kuchenbuffet aus dem Hel­fer­kreis run­de­ten das Ange­bot ab.

Musi­ka­lisch unter­malt wurde das Fest mit Hilfe eines ech­ten DJs aus Nige­ria, der einen gelun­ge­nen Mix aus Musik seiner Hei­mat, ande­ren afri­ka­ni­schen Län­dern und aus Afgha­nis­tan auf­legte. Für die Kin­der stand wie­der die But­ton­maschine zur Ver­fügung sowie Ange­bote zum Malen. Alle sprach­lich Inte­res­sier­ten konn­ten sich zei­gen las­sen, wie ihr Name in ara­bi­schen Schrift­zei­chen geschrie­ben wird.

Vor allem die Besucher aus dem Col­le­gium waren nicht nur rege Teil­nehmer, sie hatten sich vor ihrem Besuch bereits Gedanken über Geschenke gemacht und Spiel­zeug und Süßig­keiten mit­ge­bracht. Voller Begeis­terung über das Fest und die ange­bote­nen Köst­lich­keiten haben sie sich gefreut, dass sich in der benach­barten Unter­kunft etwas bewegt und planen bereits eine Gegen­ein­ladung, ein Vor­schlag, der auch bei Frau Bellmann, der Colle­giums­lei­tung, enga­gierte Unter­stüt­zung findet.

Die Vision, dass aus ‚denen da drüben‘ wirklich Nachbarn werden und sich per­sön­liche Bezie­hun­gen und Freund­schaf­ten ent­wickeln, wie Frau Steger in ihrer Begrü­ßungs­rede so schön formu­lierte, ist auf dem besten Weg, denn es herrschte eine fröh­liche und lockere Atmo­sphäre, mit viel Raum für Begeg­nungen und ange­regte Unter­hal­tungen zwischen Gästen und Gast­gebern.

(Andrea Etterer)

Weitere Nach­richten

Berichte über länger zurück­liegende Nach­richten finden Sie im Archiv.